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  • 16.10.2013           6      Teilen:   |

Pannen-Ratgeber

Was tun, wenn der Reifen auf der Autobahn schlapp macht?

Artikelbild
Wenn der Reifen platzt, heißt es Ruhe bewahren, das Auto langsam an den Standstreifen lenken, Warnblinker einschalten und das Warndreieck aufstellen (Bild: alreadytaken / flickr / cc by 2.0)

Tipps zum Verhalten bei einer plötzlichen Reifenpanne mit erhöhter Geschwindigkeit



Jedem Autofahrer graut es bei der Vorstellung, sein Rad auf der Autobahn zu wechseln. Generell sind die meisten Fahrer ungeübt im Radwechsel. Die Autobahn beziehungsweise der Standstreifen als Wechselort stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Wenn dem Reifen die Luft ausgeht, sollten daher wichtige Schritte beachtet werden.

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In Pannensituationen Ruhe bewahren

Eine plötzliche Reifenpanne mit erhöhter Geschwindigkeit kann bei dem Fahrer Panik auslösen und zu unkontrolliertem Spurwechsel oder heftigen Lenkbewegungen führen. Jedoch bedeuten halsbrecherische Manöver auf der Autobahn für alle Fahrbahnteilnehmer ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Deswegen heißt es: Ruhe bewahren und das Auto langsam und kontrolliert an den Standstreifen befördern. Auf dem Standstreifen sollte man dann möglichst rechts ran fahren und Warnblinker anschalten. Besteht keine akute Pannensituation ist es empfehlenswert, auf dem Standstreifen auf sicheres Gelände beziehungsweise einen nahegelegenen Rastplatz zu rollen.

Ist der Autofahrer gezwungen das Rad vor Ort auf dem schmalen Standstreifen zu wechseln, muss sich der Fahrer über die gefährliche Situation bewusst sein und die Stelle korrekt absichern. Neben der aktivierten Warnblinkanlage und abhängig von den Lichtverhältnissen eingeschaltetem Standlicht, ist das Warndreieck mindestens 100 Meter hinter dem Pkw aufzustellen. Als Orientierungspunkte können Leitplanken herangezogen werden, die im Abstand von etwa 50 Metern angebracht sind. Befindet sich das Fahrzeug hinter einer Kurve, sollte das Warndreieck vor der Kurve aufgestellt werden. Eventuelle Mitfahrer steigen auf der rechten Seite aus und begeben sich hinter die Leitplanke. Ebenfalls ist das Tragen von Warnwesten notwendig.

Anleitung zum Radwechsel

Viele Autofahrer haben keine Radwechsel-Erfahrung. Von daher liegt der Anruf beim Pannendienst Nahe. Aber vor allem im Ausland könnte dies erhebliche Kosten nach sich ziehen. Bei der Beachtung folgender Arbeitsschritte kann das Rad in diesem Fall auch selber gewechselt werden.

Motor ausschalten

Zuerst muss man den Motor ausschalten, Handbremse anziehen und einen Gang einlegen.

Wagen heben

Mit dem Radkreuz werden die Schrauben gelockert. Im Anschluss kann man das Fahrzeug mit dem Wagenheber heben. Um schwere Schäden an der Karosserie zu vermeiden, gibt die Bedienungsanleitung Informationen über die exakte Stelle an welcher der Wagenheber angesetzt werden sollte.

Rad abmontieren

Ist der beschädigte Reifen circa zwei Zentimeter von der Fahrbahn gehoben, können die Radschrauben kreuzweise abgedreht und der Reifen abgenommen werden.

Ersatzreifen anbringen

Das kaputte Rad kann nun im Kofferraum verstaut werden. Für den Ersatzreifen wird das Fahrzeug weiter angehoben, bis das Rad an die Radnarbe passt. Im Anschluss wird es festgeschraubt, wobei alle Schrauben genutzt werden sollten. Bei Ersatzrädern handelt es sich oft um Sommerreifen. Für kurze Strecken, stellt dies auch im Winter kein Problem dar.

Wagen senken

Das Auto wird vorsichtig herunterlassen und die Schrauben über Kreuz festgedreht. Danach kann man den Wagenheber komplett entfernen

Werkstatt aufsuchen

Trotz des erfolgreichen Radwechsels sollte zeitnah eine Werkstatt aufgesucht werden, um mit einem Drehmomentschlüssel die Arbeit zu überprüfen. Bei der Gelegenheit ist die Kontrolle des Luftdrucks empfehlenswert. Außerdem sollte im Winter ein passender Winterpneu gekauft werden, dabei können Werkstätten aber auch Händlerseiten im Internet unterstützende Informationen liefern, um bei winterlichen Bedingungen sicheren Halt auf den Fahrbahnen zu gewährleisten.

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Tags: reifenpanne, platten, reifenwechsel
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Reaktionen zu "Was tun, wenn der Reifen auf der Autobahn schlapp macht?"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
16.10.2013
16:44:52


(-1, 3 Votes)

Von edelgard kk


Was hat eine Nabe mit einer Narbe zu tun???
Außerdem sollten Tucken die Tücken der Technik den Leuten überlassen, die hier ordentlich abgreifen können.....


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#2
18.10.2013
12:33:25


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User Smiley


Laut ADAC erlebt der Durchschnittsfahrer alle zehn Jahre einen Reifendefekt. Und der findet meist nicht als dramatischer "Platzer" auf der Autobahn statt, sondern durch schleichenden Luftverlust über Nacht. Ganz einfach einmal die Woche den Luftdruck prüfen, dabei gucken ob evtl. die Felgen eine Macke abbekommen haben oder Beschädigungen am Reifen zu sehen sind, schon sind wir auf der sicheren Seite.

Reifen platzen zumeist an Lkw, infolge Überhitzung wegen defekter Bremsanlagen.

Pannendienst ist meiner unbescheidenen Meinung nach immer die sicherste Lösung, denn das Seminar "Schräubchendrehen für Anfänger und solche die es werden wollen" ist in hautengem Kontakt mit fließendem Verkehr nicht empfehlenswert.

Es gibt Schrauberkurse wo man lernen kann wie man sich bei Pannen selbst hilft und in welchen Fällen man das besser nicht versucht.

Es gibt Fahrsicherheitstrainings von Autoclubs, kann man viel bei lernen, auf unterschiedlich anspruchsvollen Niveaus.

Für's Ausland: entweder einem Automobilclub in D'Land beitreten der Partnerorganisationen im Reiseland hat, oder einem entsprechenden Verein im Zielland eine Schnupper- oder Kurzmitgliedschaft abschwatzen.


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#3
18.10.2013
12:37:24


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User Smiley


Ach, noch etwas, beim Hundertmeterspaziergang zum Aufstellen des Warndreiecks dieses bitte nicht unter dem Arm geklemmt transportieren, sondern das montierte Dreieck für den Verkehr gut sichtbar schwenken, möglichst über dem Kopf.

Das mag albern aussehen, aber:

Gesehen werden ist überlebenswichtig.


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#4
18.10.2013
12:50:39


(0, 2 Votes)

Von Udo aus Köln
Antwort zu Kommentar #3 von Smiley


Helm mit Blaulicht!
Und Vuvuzela mit Wespendesign!


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#5
18.10.2013
13:21:35


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User Smiley
Antwort zu Kommentar #4 von Udo aus Köln


Sofern Du berechtigt bist Sonderrechte nach §35 StVO geltend zu machen darfst Du natürlich eine blaue Rundumkennleute und ein Folgetonhorn nach §38 StVO betreiben.

Ob eine Vuvuzela den Anforderungen der StVZO gerecht wird, möchte ich allerdings bezweifeln.


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#6
06.12.2013
14:13:44


(0, 0 Vote)

Von Alex


Also ich hab hier und da nachgeschaut und ein Lexikon gefunden - wo man sogar etwas mehr findet zum Thema - siehe
Link zu www.reifendirekt.de


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