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Schwule Medien sind seit Beginn Teil der Bewegung. Aber welche Wirkung haben sie wirklich?

Wie nutzen Schwule Szenemedien? Wie schätzen die Leser und Nutzer die zahlreichen Print- und Online-Angebote ein und welche Wirkung haben diese? Dies will die Universität Münster im Rahmen einer Online-Befragung herausfinden.

Der Kommunikationswissenschaftler Matti Seithe, der damit seine Promotion bestreitet, hat dafür zwei Online-Fragebögen entwickelt. Der erste ist gerade mit rund 20 Fragen online gegangen. Anhand eines ausgewählten Themas aus schwulen Medien wird zum Beispiel untersucht, für wie glaubwürdig die Berichterstattung gehalten wird und welche Faktoren diese Einschätzung beeinflussen können.

Um die weitere Entwicklung zu beobachten, werden die Teilnehmer im Dezember erneut befragt. Dafür müssen die Teilnehmer eine E-Mail-Adresse eingeben, die gemäß den strengen Vorgaben des Datenschutzgesetzes in einer getrennten Datenbank nur für diesen Zweck für diese Zeit gespeichert wird. Die Auswertung der Daten erfolgt anonymisiert.

Zwar gibt es zur reinen Nutzung schwuler Medien bereits verlässliche Daten. Gerade Online-Portale wie queer.de wissen sehr genau, wie viele User sie am Tag haben. "Aber die Nutzung von schwulen Medien kann man nicht einfach mit ihrer Wirkung gleichsetzen", sagt Seithe, denn "dass sich jemand eine Zeitschrift aus einem Szenelokal mitnimmt oder ein Online-Newsportal aufruft, gibt nicht direkt Auskunft darüber, was er konkret mit den angebotenen Informationen macht. Oder umgekehrt, was die Informationen mit dem Leser machen." (nb/pm)



#1 Sveni MausiAnonym
  • 16.10.2013, 13:02h
  • Na, die Befragung ist ja was.
    Auch wenn das abgefragte Thema wichtig ist (nicht nur für Schwule), so wird doch hier mal wieder ein typisches Klischee bedient - tztztz
    :-(
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#2 ollinaieProfil
  • 25.10.2013, 10:34hSeligenstadt
  • "Onlinestudie zur Wirkung schwuler Medien..."

    ... bezüglich Information und Aufklärung über HIV/AIDS müsste der Titel korrekt heißen.

    Dann hätte ich aber nicht teilgenommen.

    Ich habe allerdings auch den Eindruck, das diese "Onlinestudie" in Art und Umfang wissenschaftlichen Anforderungen bestenfalls minimal genügt.
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