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  • 18.10.2013           17      Teilen:   |

Kurswechsel

Norwegens Bischöfe freunden sich mit Ehe-Öffnung an

Klingen hier bald Regenbogenglocken?
Klingen hier bald Regenbogenglocken?

Acht von zwölf Bischöfen der früheren norwegischen Staatskirche haben sich dafür ausgesprochen, gleichgeschlechtliche Ehen anzubieten.

Bei einem Treffen der Bischofskonferenz haben sich laut einem AFP-Bericht nur vier Bischöfe dagegen ausgesprochen, Homo-Paaren eine kirchliche Zeremonie zu gewähren. Weil das Thema so kontrovers ist, will die Mehrheit aber die Zeremonie anders gestalten, als es bei heterosexuellen Paaren üblich ist. Über die Frage wird allerdings erst bei der nächsten Synode im April 2014 abgestimmt.

Die "norske kirke", der über vier Fünftel der Norweger angehören, erlaubt derzeit Schwulen und Lesben nicht, in der Kirche zu heiraten. Das hatte die Bischofskonferenz 2008 ausdrücklich entschieden, nachdem das Parlament die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet hatte (queer.de berichtete).

Im Nachbarland Schweden sind gleichgeschlechtliche Eheschließungen bereits seit 2009 erlaubt (queer.de berichtete). Dort ist es homofeindlichen Pfarrern aber gestattet, die Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren abzulehnen. (dk)

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Tags: norwegen, lutheraner, ehe-öffnung
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Reaktionen zu "Norwegens Bischöfe freunden sich mit Ehe-Öffnung an"


 17 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
18.10.2013
17:42:36


(+5, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Und wieder eine Kirche, die fortschrittlicher ist als die in Deutschland!


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#2
18.10.2013
18:16:49


(-1, 7 Votes)

Von Nordeuropa


Auch in der Lutheranerkirche Dänemarks (seit 2012) sowie in vielen Gemeinden der gleichen Kirche in den Niederlanden (seit 2004) ist die Homo-Ehe erlaubt, und auch dort ist den Pfarrern erlaubt, die Trauung der gleichgeschlechtlichen Paaren abzulehnen. Die Lutheranerkirche von Finnland lehnt echte kirchliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare strickt ab, die von Island wird das auch im nächsten Jahr debatieren.


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#3
18.10.2013
19:09:07


(-5, 7 Votes)

Von Timm Johannes


So lassen sich Inhalte auch ein wenig verzerrt wiedergeben; das hätte auch ein Stück weit noch positiver im Artikel beschrieben werden können.

Es ist nämlich sehr erfreulich, dass nunmehr die Norwegische Kirche einen weiteren Schritt in die richtige Richtung unternimmt und nunmehr öffentliche Segnungsgottesdienste in den lutherischen Kirchen anbietet.

Bisher waren in der Norwegischen Kirche "nur" öffentliche Gottesdienst mit Gebet ohne Segnungshandlung erlaubt. Nunmehr also erfolgte ein weiterer Schritt nach vorne in Norwegen, so wie es mittlerweile auch die Mehrheit der Landeskirchen der EKD in Deutschland positiv umgesetzt haben.

----------------
Im übrigen zu Schweden und Dänemark vergißt der Autor zu erwähnen, dass dort reguläre kirchliche Trauungen in den lutherischen Kirchen erlaubt sind, soweit der Ortspfarrer einverstanden ist.

Und auch das muss man immer wieder bei dieser Debatte erwähnen: die Ehe ist schon seit Luther bei den Protestanten kein Sakrament. Da unterscheiden sich die Protestanten bei der Sakramentenlehre.


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#4
18.10.2013
19:15:28


(-6, 8 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


@FoXXXynesss
"Und wieder eine Kirche, die fortschrittlicher ist als die in Deutschland!"

--> Wenn du die Katholische Kirche damit meinst, hast du vollkommen Recht !!!

--------------
Wenn du die evangelischen Landeskirchen der EKD damit meinst, hast Du Unrecht. Die Norwegische Kirche schliesst im kommenden Jahr dann zur Mehrheit der Landeskirchen der EKD auf; dort sind bereits in 11 von 20 Landeskirchen öffentliche Segnungsgottesdienste durch Synodenbeschlüsse erlaubt.

Noch weiter aber sind die Schwedische und die Dänische Kirche: dort erfolgen reguläre Trauungen und eine Unterscheidung wird dort nicht mehr vorgenommen.


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#5
18.10.2013
19:27:49


(-5, 7 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #4 von Timm Johannes


@Timm Johannes
Es muss lauten: bereits 12 Landeskirchen in der EKD haben öffentliche Segnungsgottesdienste durch Synodenbeschluss erlaubt.


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#6
18.10.2013
19:32:32


(+4, 6 Votes)

Von Faktencheck
Antwort zu Kommentar #3 von Timm Johannes


Timm Johannes erklärt der queer-Redaktion, was verzerrte Wahrnehmung ist. Netter Versuch...


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#7
18.10.2013
19:48:38


(+4, 6 Votes)

Von Surenhohn
Antwort zu Kommentar #6 von Faktencheck


Er sortiert sich neu. Er ist jetzt APO-Aktivist. Und hat entdeckt, dass Kurdisch eine indogermanische Sprache ist.

Aufruhr, Widerstand,
Es gibt kein ruhiges Timmiland!

Freiheit für Öcalan!
Bischi, bischi Kurdistan!


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#8
18.10.2013
19:50:46


(-3, 5 Votes)

Von Aus Bad Homburg
Antwort zu Kommentar #5 von Timm Johannes


Ist Dir vielleicht bekannt, warum die Evangelische Kirche von Hannover nur die "Segnung" für schwullesbische Paare, nicht aber keine echte kirchliche Ehe legalisieren will ? Nach der Entscheidung der Kirche von Hessen und Nassau sollte das doch nicht so schwierig sein, oder ?


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#9
18.10.2013
20:09:12


(+2, 4 Votes)

Von autonomer
Antwort zu Kommentar #7 von Surenhohn


Vom Nordkap bis zum Ararat,
Timmi macht sie alle platt!


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#10
18.10.2013
21:24:17


(+3, 3 Votes)

Von Yannick


Tja, wenn die Kirche überleben will, muss sie sich anpassen oder sie wird untergehen...


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