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  • 24. November 2004, noch kein Kommentar

Mit "Hummin' To Myself" kehrt Linda zu ihren 80er Jahre Jazz-Ausflügen zurück. queer.de verlost drei DVD-Audios der Künstlerin.

Von Jan Gebauer

Country-Rock- und Gay-Ikone Linda Ronstadt hat nach fast 20 Jahren wieder ein Jazzalbum eingespielt, auf dem sie von Instrumental-Koryphäen wie Roy Hargrove, David "Fathead" Newman, Bob Sheppard, Steve Bernstein, Alan Broadbent, Warren Bernhardt, Christian McBride, Peter Erskine und Lewis Nash begleitet wird. Viele Jazz-Fans werden seit den drei LPs "What's New" (1983), "Lush Life" (1984) und "For Sentimental Reasons" (1986), die Linda Ronstadt mit dem mittlerweile verstorbenen Nelson Riddle aufnahm, die Ausdruckskraft der Sängerin in diesem Genre zu schätzen wissen. Immerhin verkauften sich die Alben über sieben Millionen Mal. Mit "Hummin' To Myself" knüpft Ronstadt nun dort an, wo sie damals aufhörte. Für dieses Album hat sie beim legendären Jazz-Label Verve unterschrieben, das dieses Jahr in Deutschland bereits mit Veröffentlichungen von Diana Krall oder Jamie Cullum abräumte. Sollte das Album in Amerika genügend Einheiten verkaufen, ist noch ein Weiteres geplant.

Auf "Hummin' To Myself" gibt es elf Songs, allesamt bekannte Klassiker des sprichtwörtlichen "American Songbooks". Der Titelsong, geschrieben von Monty Siegel, gehörte zum Repertoire von Connee Boswell, einer der bedeutendsten Jazz-Sängerinnen der 30er Jahre. "Blue Prelude" kennt man in der Version von Bing Crosby, und Duke Ellington schrieb "Day Dream". "Never Will I Marry" und "I've Never Been In Love Before" schrieb in den 30ern der Broadway-Komponist Frank Loesser. "I Fall In Love Too Easily" ist heute vielleicht in der Version von Chet Baker am bekanntesten. Und wer kennt nicht "Cry Me A River", das unlängst Alison Moyet toll interpretierte (queer.de berichtete) und von Julie London (Original) und Barbra Streisand genial aufgenommen wurde. Hinzu kommt Cole Porters "Miss Otis Regrets", das man vielleicht neben der Version von Bette Midler hören sollte, um zwei exzellente, aber grundlegend unterschiedliche Versionen genießen zu können. Linda Ronstadt singt alle Titel auf "Hummin' To Myself" mit ihrer einzigartigen, ausdrucksstarken Stimme in einer solchen Perfektion, wie sie nur selten im Pop-Geschäft vorkommt. Manche Intonierung gelang ihr vielleicht zu perfekt und laut, aber dennoch ist "Hummin' To Myself" eine willkommene Auffrischung in ihrem reichhaltigen Katalog.

Um das Comeback richtig zu feiern, verlosen wir in Kooperation mit Warner drei Exemplare der exzellenten DVD-Audio von Linda Ronstadts "What's New".

So machst Du mit:

Schick bis zum 1. Dezember 2004 (Einsendeschluss) eine eMail mit Deiner Adresse an: gewinnen@queer.de.

Teilnahmebedingungen:

Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2004. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

24. November 2004