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  • 21. Oktober 2013, noch kein Kommentar

Szene aus "W imie ... (Im Namen des ...)"

Der Jurypreis der "Lesbisch Schwulen Filmtage" (LSF) 2013 in Hamburg wurde am Sonntag an den polnischen Spielfilm "W imie … (Im Namen des …)" vergeben.

Der Film der Regisseurin Małgorzata Szumowska handelt von einem schwulen katholischen Priester. Die Hauptfigur mit dem symbolischen Namen Adam erlebt darin "verbotene" Lust und Momente des Glücks, aber auch tiefste Verzweiflung. Die Jury bestand in diesem Jahr aus dem Filmemacher und Festivalorganisator Yair Hochner (Tel Aviv), der Filmjournalistin und Festivalmacherin Doris Senn (Zürich) sowie der Künstlerin und Kuratorin Karin Kröll (Hamburg).

Die 24. Filmtage sind am Sonntag mit einer von Performance-Künstlerin Janice Perry moderierten Abschlussgala zu Ende gegangen. Dabei wurden auch sechs Publikumspreise vergeben: Bester Film wurde die venezolanische Produktion "Azul y non tan rosa" (Blau und nicht so rosa), ein Familienfilm für Toleranz und Akzeptanz von Homosexualität und Transidentität.

Als bester Dokufilm ist "Intersexion" ausgezeichnet worden. Der neuseeländische Film handelt von Intersexualität und dem Recht auf Selbstbestimmung. Bester lesbischer Kurzfilm wurde "The First Date" (USA), bester schwuler Kurzfilm "Dik" (Australien) und bester Gender-Bender-Kurzfilm "Dating Sucks – A Genderqueer Misadventure – Episode #1" (USA). Als bester deutscher Kurzfilm wählten die Besucher "The Mermaids" und "Gay Goth Scene".

Die Publikumspreise sind mit je 1000 Euro dotiert. Den Gewinnern von Made in Germany winkt eine DVD-Veröffentlichung bei der Edition Salzgeber und ein Distributionsvertrag. (pm/dk)

Youtube | Polnischer Originaltrailer für den Siegerfilm