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In US-Nachrichtensendern erklärt Stephen Baldwin gerne, dass nur Heterosexualität glücklich macht

In der College-Komödie "Einsam, zweisam, dreisam" landete er noch im Bett mit seinem Co-Star Josh Charles, jetzt ist das Schwarze Schaf der Baldwin-Familie Star-Redner bei einer evangelikalen Homo-Heiler-Konferenz.

Hollywood-Schauspieler Stephen Baldwin hat seine Entscheidung verteidigt, bei einer Homoheiler-Konferenz teilzunehmen. Der 47-Jährige will Ende des Monats bei "Rising From The Ashes" in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina teilnehmen. Sie wird von Kirchengemeinden organisiert, die sich die "Freiheit von Homosexualität oder anderer Knechtschaft mit Hilfe von Jesus Christus" zum Ziel gesetzt haben.

Gegenüber der "Huffington Post" erklärte Baldwin, dass die Konferenz eine Chance für Homosexuelle sei, "die unsicher sind". Bei dem Treffen könnten sie "über die Richtung, in die sie gehen wollen, sprechen". Er selbst sei aber nicht homophob, beteuert Baldwin: "Einige meiner besten Freunde in der Welt sind schwul und sie wissen, dass ich evangelikal bin, und ich weiß, dass sie schwul sind. Wir lieben und respektieren einander." Es ist nicht bekannt, wer diese Freunde sind.

"Homosexualität ist verkehrt"


Anfang der 90er Jahre spielte Stephen Baldwin (links) noch in der Sex-Komödie "Einsam zweisam dreisam" mit – heute steht er lieber für christliche Bekehrungsfilme vor der Kamera (Bild: TriStar Pictures)

Der "Lieblings-Baldwin" von Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin hat bereits wiederholt gegen Homosexualität Stellung bezogen. So sagte er vor einigen Jahren, es sei "verkehrt, [den homosexuellen] Lebensstil zu wählen" (queer.de berichtete). Einziger Grund für diese Minderwertigkeit von Homosexuellen seien Aussagen in der Bibel.

Baldwin hat in den 80er und 90er Jahren in mehreren erfolgreichen Filmen mitgespielt, so etwa im deutsch-amerikanischen Drama "Letzte Aufahrt Brooklyn", in "Geboren am 4. Juli", "Fled – Flucht nach Plan" oder "Die üblichen Verdächtigen". In "Einsam, zweisam, dreisam" spielte er einen College-Studenten, der mit Josh Charles und Lara Flynn Boyle eine Dreierbeziehung einging.

2001 machte er durch seine Bekehrung zum christlichen Fundamentalismus auf sich aufmerksam – und schockte damit auch seine älteren und sehr liberalen Brüder Alec und William. Stephen begründete seine Wendung mit den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York. Seitdem hat er eine eigene Kirche gegründet und trat in mehreren christlichen Bekehrungsfilmen auf. Politisch setzte er sich für die Republikaner ein und wetterte wiederholt gegen Pornografie und Homosexualität. 2008 drohte er, nach Kanada auszuwandern, sollte Barack Obama zum Präsidenten gewählt werden. Er lebt aber immer noch in den USA. (dk)



#1 MikeschAnonym
  • 22.10.2013, 13:42h
  • Hatte nicht auch der CDU-Kauder gesagt, er habe viele homosexuelle Freunde und sei selbstverständlich nicht homophob?

    Ich denke, auf solche "Freunde" wie Baldwin und Kauder kann man getrost verzichten...
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#2 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 22.10.2013, 13:45h
  • Klemmschwule tun mir aufrichtig leid... Und es gibt Hoffnung, denn Homophobie ist heilbar.
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#3 SmileyEhemaliges Profil
  • 22.10.2013, 13:56h
  • >Es ist nicht bekannt, wer diese Freunde sind<

    Hast Du gelesen, Harvey, der Stephen hat auch Freunde.
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#4 yomenAnonym
#5 Simon HAnonym
  • 22.10.2013, 13:59h

  • Immer wieder faszinierend, wie manche Leute ihre Dummheit und Ignoranz immer wieder wahnhaft raus schreien müssen.
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#6 panzernashorn
  • 22.10.2013, 14:01h
  • "Freiheit von Homosexualität oder anderer Knechtschaft mit Hilfe von Jesus Christus"

    Wenn ich einen solchen Schwachsinn lese, kommt mir gleich die Galle hoch.

    Es gibt nur eine einzige wirkliche Freiheit, nämlich weg von den idiotischen Religionen und die gleichzeitige völlig normale Akzeptanz des eigenen natürlichen Lebens.

    All diese egoistischen, lebensfeindlichen und ignoranten Volksverdummer, die sich Religionen nennen, gehören am besten in die geschlossene Abteilung guter psychiatrischer Anstalten; dort können sie nach Herzenslust über ihren Wahn "philosophieren", aber wenigstens kein größeres Unheil mehr anrichten.
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#7 Foxie
  • 22.10.2013, 14:16h

  • Hat er mal seine vielen (?) schwulen Freunde gefragt, ob sie "geheilt" werden wollen?
    Das ein recht prominenter Schauspieler so für Homoheilung wirbt, ist gefährlich. Sicherlich hat er viele junge Fans, für die er Vorbild ist. Toleranz und Respekt für anderen Glauben und Lebensweisen
    stünde ihm viel besser.
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#8 AndereQualitätenAnonym
  • 22.10.2013, 14:17h
  • welcher Mann der auf die Männer steht kann vor so einem Gesicht sich noch darauf ernst konzentrieren , was da gesprochen wird?
    unmöglich!
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#9 sperlingAnonym
  • 22.10.2013, 14:22h
  • >"Es ist nicht bekannt, wer diese Freunde sind."

    man kann solche alibigenossen in der lsu mieten. und hier im forum fänden sich sicher auch einige, denen es nicht so wichtig ist, ob ein "freund" sie im grunde für das verachtet, was sie sind, weil sie es im tiefsten herzen sogar selbst tun.

    man kann die existenz schwuler freunde natürlich auch einfach behaupten, wenn man gar keine hat. das ist wie mit gottheiten. wer kann schon beweisen, dass es etwas NICHT gibt?
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#10 m123Anonym
  • 22.10.2013, 14:23h
  • macht Druck auf die SPD:

    sigmar.gabriel@spd.de, hannelore.kraft@spd.de, olaf.scholz@spd.de, peer.steinbrueck@spd.de, frank-walter.steinmeier@spd.de, andrea.nahles@spd.de, Manuela.Schwesig@spd.de, johannes.kahrs@bundestag.de

    Wir fordern 100% Gleichstellung, d. h. die Eheöffnung, wie es uns die SPD versprochen hat.
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