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Homofreundliche Aktien

Credit Suisse startet LGBT-Index


Bankfiliale im schweizerischen Stein am Rhein (Bild: Xiaowen Dong / flickr / by-sa 2.0)

Die schweizerische Großbank hat einen Aktienindex ins Leben gerufen, in dem besonders homofreundliche Unternehmen zusammengefasst sind.

Credit Suisse will mit dem "LGBT Equality Index" Schwule und Lesben als Kunden gewinnen. Der bislang einzigartige Aktienindex besteht derzeit nur aus amerikanischen Firmen, die von der US-Homogruppe "Human Rights Campaign" (HRC) als besonders LGBT-freundlich bewertet werden.

In den Aktienindex werden Unternehmen aufgenommen, die im HRC Corporate Equality Index 80 Prozent oder mehr erreichen. Die HRC bewertet in dieser Liste beispielsweise positiv, wenn ein Unternehmen einen Antidiskriminierungsschutz aufgrund der sexuellen Orientierung anbietet, homosexuellen Partnern von Mitarbeitern eine Krankenmitversicherung anbietet oder sich in der LGBT-Community engagiert.

Die Höchstpunktzahl erreichten zuletzt Firmen wie American Express, Apple, General Motors, Google, IBM, Nike, Volkswagen USA oder Walt Disney. Mit null Prozent in dem Equality-Index versehen sind Firmen wie das Pharmaunternehmen Gilead oder die US-Zeitung "Washington Post". Der Mineralölkonzern Exxon (Esso) schafft es wegen seines Einsatzes gegen Homo-Rechte sogar auf minus 25 Prozent.

Nicht in Deutschland erhältlich

In den Aktienindex können nur Kunden der Credit Suisse Private Banking USA investieren. In einer Pressemitteilung erklärte die Großbank, mit dem Index wolle man den wirtschaftlichen Einfluss von LGBT-freundlichen Regelungen in Großunternehmen zeigen.

Als besonders ethisches Unternehmen ist Credit Suisse bislang nicht in Erscheinung getreten: So musste die Bank Ende der Neunzigerjahre einen Entschädigungsfonds für Holocaust-Opfer einrichten, weil sie vom Geld jüdischer Bürger profitiert hatte, die von Nazis enteignet worden waren. Die deutsche Steuergewerkschaft hat im vergangenen Jahr der Bank vorgeworfen, Bundesbürger zur Geldwäsche anzustiften. Auch im homofeindlichen Russland ist die Bank sehr engagiert; dort trüben ebenfalls Korruptionsvorwürfe das Image. (dk)



#1 YannickAnonym
  • 23.10.2013, 17:19h
  • "Der Aktienindex kann nur von Kunden der Credit Suisse Private Banking USA erworben werden. In einer Pressemitteilung erklärte die Großbank, mit dem Index wolle man den wirtschaftlichen Einfluss von LGBT-freundlichen Regelungen in Großunternehmen zeigen. "

    Nein, die haben einfach nur noch etwas gefunden, was sie zu Geld machen können. Nicht mehr und nicht weniger.
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#2 FOX-NewsAnonym
#3 TheDadProfil
  • 23.10.2013, 17:43hHannover
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • Exakt..

    Und was sich so wundervoll auf dem amerikanischem Markt umsetzen läßt kann Mann so ganz nebenbei in anderen Staaten als "Negativ-Liste" einsetzen um den Öl-Scheichs die "Peinlichkeit" zu ersparen dabei erwischt zu werden in LGBT-Freundliche Unternehmen investiert zu haben..

    Eine Medaille hat immer Zwei Seiten und einen Rand..
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.10.2013, 18:34h
  • Gute Idee und anderen Staaten wie Deutschland und den USA zur Nachahmung empfohlen.
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#5 Foxie
  • 23.10.2013, 23:17h

  • Tja, die lieben Schweizer Banken. Die wollen ja nur unser bestes. Aber ich lass es mir nicht nehmen.
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#6 daVinci6667
  • 24.10.2013, 14:33h
  • Antwort auf #5 von Foxie

  • Dein Bestes ist dein Penis, nicht dein Geld! Zumindest empfinde ich das als schwuler Mann so.

    Banken sind nicht schwul, aber geldgierig und korrupt. Ja, alle, nicht nur die Schweizer Banken! Gerade auch die Deutsche Bank ist eine der schlimmsten. Gerade gestern lief ein entsprechender Bericht auf Phoenix.

    Eine Ausnahme die ich hier in der Schweiz empfehlen kann ist die Alternative Bank
    de.m.wikipedia.org/wiki/Alternative_Bank_Schweiz

    und allerhöchstens noch die MigrosBank.
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