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  • 24.10.2013           1      Teilen:   |

Biopic über verfolgten Regisseur

Ukraine nominiert Homo-Film für die Oscars

Artikelbild
Serge Avedikian als Sergei Paradschanow (r.)

"Paradjanov" handelt vom Leben eines der berühmtesten Regisseure der Sowejetunion.

Die Ukraine hat für die nächstjährige Oscar-Verleihung einen Film eingereicht, der unter anderem die Verfolgung Homosexueller thematisiert. "Paradjanov" erzählt vom Leben des Kinorebells Sergei Paradschanow.

Der 1924 in Tiflis geborene Regisseur geriet immer wieder in Konflikt mit sowjetischen Zensoren. 1973 wurde er in Kiew verhaftet und wegen "Propagierung" von Homosexualität sowie einer angeblichen Vergewaltigung zu fünf Jahren Lagerhaft im Gulag in Siberien verurteilt. Trotz internationaler Proteste dauerte es vier Jahre, bis er aus der Haft entlassen wurde; ein Arbeitsverbot blieb bis 1984 in Kraft.

Jahre später landere er wegen angeblicher Bestechung erneut in Haft. Paradschanow, der 1990 starb, war zweimal verheiratet, aus letzter Ehe hat er einen Sohn.

Für den Ocsar für den besten fremdsprachigen Film haben insgesamt 76 Länder je einen Film eingereicht. In den nächsten Wochen trifft eine Jury eine Vorentscheidung, der Preisträger wird bei der 86. Oscar-Zeremonie am 2. März 2014 bekannt gegeben. (nb)

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Tags: sergei paradschanow, paradjanov, oscar, ukraine
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Reaktionen zu "Ukraine nominiert Homo-Film für die Oscars"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
24.10.2013
17:26:30


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ein homophober Staat schickt einen Homofilm ins Oscarrennen - wie paradox!


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