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Zachary Quinto und Co. warnen

US-"Werbung": Wählen macht schwul!


Zachary Quinto bringt es auf den Punkt

Republikaner, seid gewarnt: Wenn ihr an die Wahlurne geht, fängt ihr euch das Homo-Gen ein, so eine mit lesbischen und schwulen Stars gespickte Fake-Werbung, die sich in sozialen Netzwerken rasend schnell verbreitet.

Die Schauspieler Jane Lynch ("Glee"), Neil Patrick Harris ("How I Met Your Mother") und Zachary Quinto ("Star Trek") haben zusammen mit Komikerin Ellen DeGeneres und Fernsehmoderator Andy Cohen einen Kurzspot gedreht, in dem sie Konservative vor den Auswirkungen des Wählens warnen. "Ich hab gewählt – und jetzt bin ich schwul", erklärt Cohen zunächst. Dann kommt Quinto mit dem Fazit des zwölfsekündigen Spots: "Passt auf Republikaner: Wählen macht euch schwul".

Hier ist er:

Der Kurzfilm ist aufgemacht wie ein "Public Service Announcement" (öffentliche Bekanntmachung). Darunter versteht man in den USA einen Spot, der die Zuschauer für ein Thema sensibilisieren will – etwa nett zu seinen Mitmenschen zu sein oder nicht unbedingt beim Autofahren SMS zu schreiben. Junge Menschen werden zudem andauernd vor Alkohol und Drogen gewarnt – übrigens mit mäßigem Erfolg. Diese Filmchen werden am Ende von Werbeunterbrechungen auch von Privatsendern ausgestrahlt.

Ursprünglich stammt der Kurzbeitrag aus der Comedy-Central-Sendung "Daily Show" (der Vorlage für die "Heute-Show" im ZDF). In einem lustig-traurigen Beitrag wird hier von einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs berichtet, der den Diskriminierungsschutz beim Wählen ausgehebelt hat. Viele republikanische Südstaaten führen seither Gesetze wieder ein, die es Armen und Schwarzen erschweren, das Wahlrecht wahrzunehmen – und diese Gruppen wählen ja bekanntlich eher die Demokraten, die damit in konservativen Regionen noch weiter zurückfallen würden. Der Spot der "Daily Show" sollte ein Beispiel aufzeigen, wie man auch Republikaner von der Wahlurne fernhalten kann.

Hier der ganze Beitrag:


Direklink zum Video



#1 kikaAnonym
  • 25.10.2013, 17:05h
  • Hab's mir auch eingefängt, das Homo-Gen. Aber das ist ja nicht so schlimm, wenn man nicht gerade in Russland, Afrika, Islamien oder so wohnt, wo das Homo-Gen ja bekanntlich keine große Fäng-Gemeinde hat.
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#2 randnotizAnonym
  • 25.10.2013, 17:55h
  • " Gesetze wieder ein, die es Armen und Schwarzen erschweren, das Wahlrecht wahrzunehmen und diese Gruppen wählen ja bekanntlich eher die Demokraten, die damit in konservativen Regionen noch weiter zurückfallen würden."

    __________________

    Wollte man weit ausholen, würde man Elbridge Gerry verantwortlich machen. 1812, nicht einmal vier Jahrzehnte nach Gründung der amerikanischen Republik, ließ der damalige Gouverneur von Massachusetts die Wahlkreise seines Bundesstaats neu zuschneiden, und zwar mit merkwürdigen, geografisch nicht zu begründenden Schlängellinien als Grenzen. Gerry wollte erreichen, dass in bestimmten Distrikten Anhänger seiner Partei klar dominierten und nur eine wirklich faustdicke Überraschung den Sieg beim Votum gefährden konnte. Was dabei herauskam, ließ auf Landkarten an Salamander denken, so dass Spötter bald von "Gerrymandering" sprachen.

    de.wikipedia.org/wiki/Gerrymandering
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#3 fraukeAnonym
#4 DeanAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 FinnAnonym
  • 26.10.2013, 11:32h
  • Leider trauriges Faktum, dass in den USA alles getan wird, um Farbigen, Armen, etc. Wahlen zu erschweren und so die gewünschten Ergebnisse zu bekommen und dennoch eine angebliche demokratische Legitimation vorlegen zu können...
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#7 Foxie
  • 28.10.2013, 11:03h

  • Wenn sich soviel Mühe gegeben wird, das Stimmvolk in bestimmte Richtungen zu treiben, dann ist die Wahl also wichtig!
    Immer dran denken, Nichtwählen macht hetero!
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#8 ikhujAnonym
  • 28.10.2013, 21:18h
  • Dieses Video enthält Content von Viacom. Dieser Partner hat das Video aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt.
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#9 Anti-RepAnonym