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  • 25.10.2013           22      Teilen:   |

USA

Freund als "gay" bezeichnet: Elfjähriger wollte Mitschüler erschießen

Artikelbild
Der Elfjährige war Schüler der Frontier Middle School in Vancouver. Er kam an einem nebligen Mittwochmorgen mit einer Waffe in die Schule

In den USA ist ein Sechstklässler verhaftet worden, weil er offenbar aus Homophobie einen Gleichaltrigen erschießen wollte.

Die Behörden in Vancouver im US-Bundesstaat Washington haben Details über die Verhaftung eines elfjährigen Schülers bekannt gegeben, der am Mittwoch festgenommen wurde, weil er eine Handfeuerwaffe und 400 Kugeln Munition in seine Schule mitgebracht hatte. Demnach habe das Kind vorgehabt, zunächst einen Mitschüler und anschließend sich selbst zu erschießen. Er war laut einem Bericht des Fernsehsenders KPTV böse auf sein geplantes Opfer, weil es einen seiner Freunde als "schwul" bezeichnet hatte.

Der Elfjährige habe Stimmen gehört, die ihm zur Tat aufgefordert hatten, heißt es weiter. Er ist am Donnerstag in einem Gericht gemeinsam mit seinen Eltern vor Gericht erschienen. Zunächst wollte die Staatsanwaltschaft das Kind wegen versuchten Mordes anklagen (in den USA ist ein Mensch von der ersten Lebenssekunde an strafmündig). Am Ende warfen die Ankläger ihm lediglich versuchte Körperverletzung, illegaler Besitz einer Waffe und Führen einer Waffe auf dem Schulgelände vor. Der Junge ist bereits von der Schule verwiesen worden.

Fortsetzung nach Anzeige


Mutter informierte Polizei

Die Polizei hatte die Gewalttat verhindern können, weil sie von der Mutter des Elfjährigen informiert worden war. Sie hatte bemerkt, dass in der Küche Messer abhanden gekommen waren und befürchtet, dass ihr Sohn diese zur Schule gebracht haben könnte. Von der Waffe habe sie allerdings nichts gewusst.

In den letzten Tagen gab es mehrere Fälle von Kinder- und Jugendgewalt in Nordamerika. So hat am Montag ein Zwölfjähriger in Nevada mit einer Handfeuerwaffe einen Mathematiklehrer erschossen und zwei Mitschüler verletzt, bevor er sich selbst richtete. Am Mittwoch wurde ein 14-Jähriger in Massachusetts verhaftet, weil er seine Mathematiklehrerin mit einem Teppichmesser erstochen haben soll. (dk)

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Tags: usa, schule, gewalt
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Reaktionen zu "Freund als "gay" bezeichnet: Elfjähriger wollte Mitschüler erschießen"


 22 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
25.10.2013
18:40:25


(+6, 6 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"... die Verhaftung eines elfjährigen Schülers bekannt gegeben, der am Mittwoch festgenommen wurde, weil er eine Handfeuerwaffe und 400 Kugeln Munition in seine Schule mitgebracht hatte."
400 kugeln munition!!! - was sind denn das für eltern???


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#2
25.10.2013
19:25:44


(+6, 6 Votes)

Von wanderer LE


400 Kugeln - vielleicht um Murmeln zu spielen.

Gibt es bei den Amis keinen Waffenschrank? Hängt die Knarre einfach an der Garderobe?

In den USA hat sich letzte Woche versehentlich ein 5jähriger erschossen mit dem Revolver, den seine Nanny auf dem Tisch im Kinderzimmer hatte liegen gelassen.


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#3
25.10.2013
19:47:49


(+7, 7 Votes)

Von parental control
Antwort zu Kommentar #1 von schwarzerkater


Hunderte Millionen Schuß international geächteter Hohlspitz-Munition für die Bundesbehörde Homeland Security - was sind denn das für Eliten????


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#4
25.10.2013
22:01:10


(+4, 4 Votes)

Von Feendrache
Aus Leipzig (Sachsen)
Mitglied seit 16.10.2011


Okay, ich glaub mit der Welt geht es echt zu Grunde. Kinder erschießen sich gegenseitig, ihre Familienmitglieder und Mathelehrer, und die erlassen noch immer keine besseren Waffengesetze? Man die haben echt einen Dachschaden.
Gibt es sonst noch jemanden der bei diesem Bild dort oben an Silent Hill denkt? Hat irgendwie was symbolisches an sich ;)


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#5
25.10.2013
22:38:18
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Dean


Und die glauben auch ernsthaft immer noch daran, je mehr Waffen da sind, desto mehr Frieden herrscht auch! Oh ja stimmt, dann hätte der Mitschüler einfach zurück schießen können und ein lustiger kleiner Kampf wäre entstanden.
Was ist nur mit den Menschen los?


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#6
25.10.2013
23:28:48


(+1, 5 Votes)

Von wanderer LE
Antwort zu Kommentar #4 von Feendrache


Wieso mit der ganzen Welt? Mit der "Neuen Welt" nur. Das ist weit weg, ich kenne da keinen und ich wollte da noch nie hin. Die Zeiten sind vorbei, als von da drüben gute Musik kam. Für Kaugummi war ich nie zu haben.


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#7
25.10.2013
23:42:46


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Da fehlen einem echt die Worte!


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#8
26.10.2013
01:51:59


(+2, 4 Votes)

Von Fred i BKK
Antwort zu Kommentar #1 von schwarzerkater


........Amis.....
Indianerausrotter,Landdiebe, Sklavenhalter,Rassisten ,Evangelikale, verlogene Fromme...

ein stolzes Land .....Weltpolizei.....

in jedem ordendlichen Haus ,ein BIBEL UND MINDESTENS EINE KNARRE....

Willkommen im Land der Freiheit....


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#9
26.10.2013
02:25:59


(+5, 5 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012
Antwort zu Kommentar #6 von wanderer LE


Sorry, nicht mit DER neuen Welt. In Kanada gibt es solche Probleme nicht und selbst im "heissen" Lateinamerika nicht in dieser Form. Es ist ausschliesslich die Waffenlobby, die die Regierungen in Washington derartig unter Druck setze (koennen), das auch nach den schlimmsten Ereignissen sich eher nur die Forderung nach mehr Bewaffnung Gehoer verschafft.
Ein wirklich duesteres Kapitel, fuer das imsbesondere "Christen" verantwortlich sind.


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#10
26.10.2013
11:09:36


(+3, 3 Votes)

Von Peer


Der Wahnsinn nimmt echt immer neue Formen an...


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