Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
 
powered by
  • 01.11.2013           28      Teilen:   |

Love is in the air, Teil 1

Partnersuche für Schwule und Lesben: "I am what I am…"

Artikelbild
Sich seiner selbst bewusst zu sein, ist das Fundament für eine gelungene Beziehung (Bild: Quelle: Lisa H / flickr / cc by-sa 2.0)

Was tun, damit es bei der Liebe funkt? Wer ist der/die Richtige für mich? Start einer neuen Serie über Beziehung, Lust und Liebe. Mit ganz viel Musik.

Von Christian Scheuß

Wer das Radio einschaltet, der landet mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit mitten in einem Song, in dem es um die Liebe geht. Die erste, die frisch entflammte, die auf ewig andauernde, die verratene, die beendete usw. usf. Liebe. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt und alles dazwischen wird in Reime gepresst, mit Melodien verziert. Ziemlich oft ziemlicher Kitsch.

Aber ob Schmacht-Schnulze oder Street-Rap: Immer steckt ein wahrer Kern in diesen Songs. Ein Kern, der uns ganz konkrete Hinweise darauf gibt, warum Beziehungen funktionieren oder scheitern. Die neue Reihe "Love is in the air" nimmt jeweils eine Zeile aus einem Song als Überschrift, die uns direkt zu einem speziellen Aspekt des Lebens inner- wie außerhalb von Beziehungen führen soll…

Fortsetzung nach Anzeige


Das singt sich so einfach: "Ich bin, was ich bin!"

Im Jahr 1984 setzte Gloria Gaynor mit ihrem Titel "I am what I am" vom Album "I am Gloria Gaynor" ein Werk in die Welt, mit dem sich vor allem die Schwulen auf den Dancefloors weltweit identifizieren konnten. 15 Jahre nach dem Aufstand in der New Yorker Szenebar "Stonewall Inn" war man mit der Emanzipation von Lesben, Schwulen und Transgendern noch nicht viel weiter. Das Lied, ursprünglich für das Musical "La Cage aux Folles" komponiert, war eine Kampfansage gegen die Diskriminierung. Und ein trotziger Appell, zu sich selbst zu stehen.

Wer als Jugendlicher im Coming-out steckt und damit gerade am Beginn eines aufregenden schwul-lesbischen Beziehungslebens steht, weiß oft gar nicht so genau, was er ist oder was sie will. Und dann soll man auch noch wissen, wie der bzw. die andere sein soll? Das singt sich so einfach: "Ich bin, was ich bin!". Hetero – das lässt sich mit Gewissheit ausschließen – ist man jedenfalls nicht. Und eine Beziehung, wie die Eltern sie vorleben, will man nun schon gar nicht. Gott behüte! Rollenvorbilder, wie man sie als Teenie üblicherweise sucht, sind Mangelware. Auch wenn mittlerweile in fast jeder Daily Soap ein Schwuler oder eine Lesbe zu finden ist.

Strick dir dein eigenes Beziehungsmodell

Es bleibt auch im Jahr 2013 dabei: Wer sich auf eine Beziehung als schwuler Mann, als lesbische Frau oder als Transsexuelle/r einlassen will, muss sich sein eigenes Beziehungsmodell stricken. Ganz ohne die üblichen Rollenverteilungen, die Zuweisungen von Aufgaben oder Charakteristika bei Frau und Mann. Dabei immer im Bewusstsein, dass man anders ist als die anderen. Selbst wenn man den Liebsten, die Liebste vor dem Standesamt ehelicht. Genauer gesagt: verlebenspartnert.

Sich seiner selbst bewusst zu sein, sich in seinem "Sein" als Mann oder Frau mit homosexueller Orientierung sicher und stark zu fühlen, das ist das Fundament für eine gelungene Beziehung. Das Coming-out muss erfolgreich abgeschlossen sein, damit die Liebe gelingt.

  Unser Tipp zur Partnersuche
gayPARSHIP ist die größte Online-Partnervermittlung in Deutschland und Europa. Anhand eines wissenschaftlichen basierten Matchings werden schwule und lesbische Singles zusammengebracht. Nach der kostenlosen Anmeldung füllt jeder einen Persönlichkeitstest aus, der das Fundament für künftige Partnervorschläge dargestellt. Kontaktgarantie: Wer im Rahmen seiner Premium-Mitgliedschaft nicht eine Mindestanzahl von Kontakten hatte, kann gayPARSHIP auf Wunsch kostenlos weiternutzen.
Links zum Thema:
» Ich bin, wer ich bin, und weiß, wen ich will!
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 28 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 30             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: partnersuche, partnervermittlung, parship, gayparship
Schwerpunkte:
 Beziehung
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Partnersuche für Schwule und Lesben: "I am what I am…""


 28 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
01.11.2013
13:35:15


(+2, 14 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012


Was ist den das für ein Geschwurbel?

Da hat ein Werbekunde eine Anzeige gebucht und der Redakteur schreibt ein paar Zeilen Bla Bla darüber?!

Die interessante Frage, die sich stellt ist doch die:
Wie gut funktionieren Beziehungen im Alltag wirklich? Wenn so viele Menschen eine glückliche Partnerschaft führen, wiso giebt es dann soviel Bedarf nach Schnulzen, in denen (meißt von ihr) Mr. Perfect gesucht und gefunden wird, der die Sterne vom Himmel holt.

Der Text ist jedenfalls voller bestens bekannter Plattitüden und reicht nicht über das Niveau des gemeinen Schlagertextes hinaus.

Obendrein wird Teenagern die Fähigkeit abgesprochen eine/n Liebste/n zu finden:
"Das Coming-out muss erfolgreich abgeschlossen sein, damit die Liebe gelingt."

Und wer hat gesagt, dass Mensch zum Standesamt muss um "richtig" zu lieben?

Und wer ist diese Gott, die den Schreiber bewahren soll? Vielleicht schafft die es auch uns vor dem Rest dieser Serie zu verschonen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
01.11.2013
14:02:48


(-11, 15 Votes)

Von Gerhard
Antwort zu Kommentar #1 von ollinaie


Gott ist das, was Atheisten richtig wütend macht und stresst, weil sie ungelöste Probleme haben, meist mit Vaterfiguren, deswegen die Ablehnung des selbigen..:D


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
01.11.2013
14:15:12


(+7, 15 Votes)

Von relaxed
Antwort zu Kommentar #2 von Gerhard


Sie berufen sich auf Theologen. Es ist jedoch denkbar, dass Sie nur einseitig und überkritisch zitieren. Es gibt doch sicher auch andere Sichtweisen.
Heinz-Werner Kubitza: In meinem Buch "Der Jesuswahn" habe ich versucht, möglichst auf dem theologischen Mainstream zu bleiben, also nicht irgendwelche radikalen Sondermeinungen zu vertreten, denen die neutestamentliche Forschung nicht zustimmen würde (z.B. eben die Erfindung Jesu). Aber schon ohne Radikalismen sind die Ergebnisse der Forschung vernichtend für den Glauben der Kirche und noch mehr den ihrer Gläubigen.

Aber wie erklären Sie sich, dass diese Erkenntnisse nicht einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind?
Heinz-Werner Kubitza: Dass Jesus keine neue Religion schaffen wollte, er langsam in die Rolle eines Gottessohnes hineingebastelt wurde, dass die Trinitätslehre kaum biblische Fundamente hat, dass die Bibel keine Dokumente aus erster und zweiter Hand enthält, Maria zur Gottesmutter erst durch Konzile geworden ist; dies und vieles mehr steht nachzulesen in vielen Büchern von neutestamentlichen Theologen. Doch was gewönnen z.B. Pfarrer und Kirchen, wenn sie ihre Gemeinden auf diese Ergebnisse der Forschung aufmerksam machen würden? Dann kämen schnell Andere und würden konsequenterweise die Abschaffung oder zumindest das Ende der Privilegierung von Kirchen, Pfarrern und der Theologie an Universitäten fordern. Daran hat ja weder die Kirche, noch die Pfarrer und auch nicht die Theologieprofessoren ein Interesse. Man muss ja auch von irgendwas leben.

Link zu www.heise.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
01.11.2013
14:35:20


(+4, 10 Votes)

Von munter


Immer steckt ein wahrer Kern in diesen Songs.

Youtube-Video:


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
01.11.2013
16:05:59


(+8, 12 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #2 von Gerhard


und christen haben keine ungelösten vaterkonflikte? ausgerechnet christen?? du bist ja niedlich!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
01.11.2013
16:32:24


(+3, 7 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #2 von Gerhard


@Gerhard: Was mich richtig wütend macht und stresst ist nicht dieser eingebildete gott, sondern real existierende Menschen, die "in seinem Namen" andere Menschen unterdrücken, erniedrigen und psychisch oder physisch foltern!

Das es im Jahre 2013 unserer Zeitrechnung einem weltumspannenden Verein möglich ist, Frauen (und andere Menschen, die sich nicht als Männer definieren) mit Ausgrenzung zu begegnen ohne dass das zu Massenprotesten führt ist führ mich unbegreiflich. Das man zum Vortrag einer Predigt den Penis benutzen muss kann ich nicht nachvollziehen, in der Schule sagte man mir, dazu diene das Gehirn, aber in der RKK ist ja vieles anders als es sich meinem als gesund empfundenen Menschenverstand erschließt.

"...weil sie ungelöste Probleme haben, meist mit Vaterfiguren, deswegen die Ablehnung des selbigen..:D"

Jeder Mensch hat ungelöste Probleme, wenn er keine hat, dann sucht er sich welche. So Kam Albert übrigens zur Relativitätstheorie.

Was Du vermutlich meinst ist ein schlechtes Gewissen. Wenn man das nicht hat, können da Religionen durchaus "weiterhelfen"!

Mein Verhältnis zu meinen Eltern ist übrigens bestens.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
01.11.2013
16:46:46


(+2, 8 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #2 von Gerhard


... Jeder Mensch hat ungelöste Probleme, wenn er keine hat, dann sucht er sich welche. So Kam Albert übrigens zur Relativitätstheorie.

PS.: Und TvE zu seiner Marmorbadewanne mit zwei Kopfstützen ...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
01.11.2013
17:26:34


(+3, 9 Votes)

Von Shrink
Antwort zu Kommentar #2 von Gerhard


Vielmehr ist es doch so, dass Christen massive Probleme mit ihren Vätern haben. Die desillusionierende Feststellung, dass die Väter Schwächen haben, dass sie nicht allmächtig und allgütig sind, bringt die Christen dazu ihre Väter abzulehnen, um sich stattdessen einer imaginären, idealisierten Vaterfigur zu zuwenden, die genau diese Eigenschaften besitzt. Dass aber auch die imaginäre Vaterfigur nicht allmächtig und allgütig sein kann, siehe Theodizee-Problem, lässt die Konflikte auf diese Art und Weise unlösbar werden.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
01.11.2013
17:50:10


(+4, 8 Votes)

Von ehemaligem User Smiley
Antwort zu Kommentar #2 von Gerhard


Warum sollte ich mir die Mühe machen?

Ich bin, wenn's kalt und klamm und windig ist, nicht wütend auf die Luft.

Im Gegensatz zu Gott existiert Luft immerhin.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
01.11.2013
20:07:58
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"Das Coming-out muss erfolgreich abgesch­lossen sein, damit die Liebe gelingt."

Eines vorweg mich stört die plumpe Werbung hier.

Für mich stimmt obiger Satz. Ein Partner der, wenns drauf ankommt, nicht zu sich, zu mir und unserer Liebe stehen kann, weil er sein Coming-Out noch nicht abgeschlossen hat, IST KEIN Partner sondern ein Waschlappen!

Doch seien wir GANZ EHRLICH, ich behaupte zwei Drittel von uns, hier in westlichen Ländern, hat immer noch mehr oder weniger gravierende Selbstakzeptanzprobleme! Das erschwert unsere Beziehungen ungemein! Damit meine ich nicht die Tatsache das wir viel seltener als Heteropaare Händchen haltend unterwegs sind. (Das hat mit allgegenwärtiger Homophobie zu tun und teilweise wirklich ECHTER Gefahr die uns leider auch heute noch droht wenn wir uns in der anonymen Öffentlichkeit so zeigen wie wir wirklich sind)

Wäre es einfacher für uns, gäbe es diese Selbstakzeptanzprobleme nicht, es gäbe eindeutig mehr schwule und lesbische Paare, unsere Beziehungen wären einfacher und es gäbe endlich echte Vorbilder für unsere LGBTI-Jugend. Doch das wollen viele Konservative nicht, weil dann noch mehr von uns sichtbar, und es gefühlt mehr von uns im Alltag geben würde. Bitte alles im politischen Zusammenhang sehen, das fehlt hier im Artikel!

Der Alltag hält für schwule Paare ständig kleine Coming-Outs bereit. Idealerweise merkens wir gar nicht mehr, wo wir uns überall outen: Sei es beim täglichen Einkauf, auf der Post, bei der neuen Arztgehilfin des Arztes, bei den neuen Nachbarn, am Arbeitsplatz bei neuen Kollegen, am Bankschalter, am Telefon mit Versicherern Stromanbietern etc. Oder beim herbeigerufenen Klempner weil der Geschirrspüler mal wieder streikt.

Jedes einzelne schwule oder lesbische Paar zusätzlich das zusammen leben will ist zu beglückwünschen! Es sollte sich bewusst sein, dass es unsere Emanzipation ein grosses Stück weiterbringt, gerade auf dem Land, und es mit einem einzigen Coming-Out längst nicht getan ist! Man gewinnt dafür das überaus schöne Gefühl ein Leben im Einklang mit sich selbst zu führen.

Ja, unsere Beziehungen sind anders als die von Heten, gerade vor diesem Hintergrund. Die Beziehungsprobleme die sich stellen, können aber durchaus identisch sein.

Dass wir es auf jeden Fall immer anders machen müssten, als unsere Eltern, wie der Artikel vorgaukelt, sehe ich nicht.Vermutlich kommt es hier sehr darauf an was man selbst als Kind miterlebt hat.

Meine Eltern zum Beispiel liebten sich eindeutig. Sie hatten immer mal wieder Probleme und Krisen, meisterten diese aber und liessen sich nie scheiden. So schlecht fand ich ihre Beziehungsform als Kind nicht. Und so lebe ich heute wohl nicht zufällig eine ganz ähnliche Beziehung mit meinem Mann wo sich jeder 100% auf den anderen Verlassen kann.

Liebe und Vertrauen mag für einige altmodisch klingen, ist jedoch immer noch das wichtigste damit es mit einer Beziehung oder Ehe überhaupt klappen kann. Egal ob schwul oder hetero.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  123  vor »


 LIEBE - PARTNERSCHAFT

Top-Links (Werbung)

 LIEBE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Magdeburg: Einstimmiger Beschluss für Hirschfeld-Gedenktafel "Tapetenwechsel 2.0" im Schwulen Museum* Studie: Intimrasur erhöht Krankheitsrisiko Mehr Geld für LGBTI-Projekte im Norden
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt