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Einzelkommentar zu:
Autorin des "Homo-Propaganda"-Gesetzes kommt nach Leipzig


#2 WolfgangProfil
  • 11.11.2013, 15:25hBielefeld
  • "Werbung für Homosexualität führt zu einer Rechtfertigung von Homosexualität"

    DAS ist der wichtigste Satz der Beitrags. Das Verbot der sogenannten "Homopropaganda" muß demnach nur der erste Schritt sein, Homosexuelle am Ende auszugrenzen und zu vernichten.
    Es geht um die letztendliche Kriminalisierung, die Bestrafung, die Umerziehung und am Ende wenn das alles nichts nutzt (was es ja auch nicht kann), dann kommen Lager und die Ermordung von Schwulen.
    Das sind auch die Träume der westeuropäischen Homogegner, jener, die bei diesem Kongreß auftreten.

    Aber es gibt deren natürlich noch viel mehr - Frau Kuby wurde bereits in den letzten Tagen mehrfach erwähnt.
    Es wachsen immer neue Homohasser/innen nach: eine bisher wenig bekannte, möchte ich hier vorstellen, die offenbar mit der Todesstrafe für Schwule kein Problem hätte (es sind nicht nur die durchgeknallten Evangelikalen in den USA):

    !Almut Rosebrock!
    - eine antischwule Verbalterroristin -

    Almut Rosebrock ist die Vorsitzende des Aktionsbündnisses "Gerne leben mit Kindern"
    www.glmk.de
    Mit diesem Verein und ihrer Webseite sowie zahlreichen Beiträgen für die rechte Presse kämpft sie für ein reaktionäres Familienbild - dahinter aber ist ihr Hauptanliegen Schwulenhetze und Hetze gegen Muslime.
    Am 10. November veröffentlichte Almut Rosenbrock auf ihrer Internetseite einen Artikel, der inzwischen von zahlreichen rechten Medien übernommen wurde - u.a. von der Webseite "charismatismus.wordpress.com" der Homohasserin Felizitas Küble.
    Vorgeblich beschäftigt sich dieser Artikel mit dem Verlust der "Sittlichkeit"; doch schon im zweiten Satz behauptet Rosebrock, "Zuwanderer", die keine qualifizierte Ausbildung hätten, müßten sich als Sexarbeiter verdingen und seien dadurch "homosexuell geworden".
    Weiter heißt es dort, AIDS bedrohe die Sicherheit und Freiheit der Kinder, Muslime würden Mädchen aus Discos abschleppen, um sie zur Prostitution zu zwingen
    Und schließlich:"Übrigens spielen diese ganzen Entwicklungen (gemeint ist die "Entsittlichung") muslimischen Missionaren in die Hände. Denn Menschen haben ein intuitives Gefühl für Werte, für gut und nicht gut. Im Islam gibt es klare Aussagen gegen Homosexualität."

    Mit diesen Aussagen rutscht Almut Rosebrock so gerade noch an der Volksverhetzung vorbei. Sie bereitet aber ein Terrain vor, auf dem sie deutlicher werden kann. Sie schürt die Angst vor dem Islam und gibt dafür auch noch den Schwulen die Schuld - die Schwulen sind ja, wie einmal die Juden bei den Nazis "an allem schuld".
    Die Autorin suggeriert, ohne das plump auszusprechen, daß Schwule die Verursacher von AIDS sind und die "Unschuld" der Kinder bedrohen, also durch die Bank pädophil seien.
    Schwule sind damit auch Schuld an Prostitution.
    Ihr Hinweis schließlich auf den rigoroseren Islam (den sie insgeheim für diese Rigorosität bewundert - ohne daß sie offenbar die entsprechenden Quellen zitieren könnte) belegt: sie wünscht sich auch in Europa ein Vorgehen gegen Schwule wie es in vielen islamischen Staaten der Fall ist - bis zur Todesstrafe.

    In einem anderen Artikel auf ihrer Webseite lobt Almut Rosebrock das Vorgehen der russischen Regierung gegen Schwule.

    Während also Gabriele Kuby sich noch halbwegs intellektuell geriert, wird hier menschenfeindliches Terrain beackert.
    Anstatt die LGBT-Szene in innere Streitigkeiten zu verwickeln, sollte u.a. Herr Berger sich langsam mal seine ehemaligen Bundesgenossen aus dem rechtseligiösen Lager vornehmen. Darauf kann man aber nicht hoffen, er ist zu sehr mit Lifestyle, taillierten Hemden, seinem Bizepsumfang und Bräunungscreme beschäftigt.
    Es gilt deswegen die gefährlichen Subjekte hier und anderswo zu entlarven und zu benennen, damit endlich die Homolobby entsteht, von der diese dummdreisten, aber gefährlichen Leute immer warnen.
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