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  • 11.11.2013           26      Teilen:   |

Die Doppelmoral der Kirche

Ein Schwuler im Priesterseminar

Artikelbild
Daniel Bühling wollte einst Priester werden - bis er die Doppelmoral nicht mehr aushielt (Bild: privat)

Daniel Bühling schildert in seinem neu erschienenen Buch "Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen" seine Zeit als Schwuler im Priesterseminar.

Als 22-Jähriger hatte er mit seiner Ausbildung zum Priester begonnen, nahm nach fast einem Jahrzehnt aber den Hut. Heute verdient Daniel Bühling seine Brötchen als freier Theologe in Augsburg. In seinem Buch Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber spreche schildert er die Doppelmoral in der katholischen Kaderschmiede, in der schwuler Sex ebenso an der Tagesordnung war wie der Selbsthass. Im Gespräch mit queer.de-Redakteur Dennis Klein beschreit er seinen Lebensweg – und wie er heute dank Gayromeo ein glückliches schwules Leben führen kann.

queer.de: Priester ist ja nicht gerade der Traumjob der meisten schwulen Männer. Wie sind Sie in das Priesterseminar hineingekommen?

Daniel Bühling: Das ist aus einer Krisenzeit heraus entstanden. Ich komme aus einem kleinen katholischen Ort mit 120 Einwohnern. Meine Eltern waren nicht streng katholisch, meine Großeltern schon etwas mehr. Nebenan war ein großes katholisches Kloster. Dieses kirchliche Leben hat zum Ort dazugehört, ob man teilgenommen hat oder nicht. Eigentlich hatte ich nach der Firmung wenig mit der Kirche zu tun, bis ich mit 20 berufsunfähig wurde in meinem erlernten Job im Einzelhandel. Ich war in einer Sinnkrise und auf der Suche. In dieser Zeit bin ich in meine Heimatpfarrei hineingerutscht, weil ich meine Oma regelmäßig zur Messe gefahren habe und mich dann halt mal mit hineingesetzt habe.

Damals gab einen guten Heimatpfarrer, der weltoffen war und sich nicht alles gefallen ließ, was von oben kam. Er hat seine Meinung gesagt und das hat mir imponiert. Für mich war das damals eine innere Berufung. Ich hab dann Jugendarbeit übernommen und war im Pfarrgemeinderat. Ich dachte, die Kirche ist im Ganzen so freundlich und offen, darum wollte ich einen kirchlichen Beruf ergreifen. Ich konnte damals nicht anders, als den Beruf des Pfarrers anzustreben – naiv und blauäugig. Sexualität war damals für mich kein Thema. Sie spielte insoweit schon eine Rolle, dass ich mich mit ihr, bzw. meiner Homosexualität auseinander gesetzt habe. Aber es war natürlich zur damaligen Zeit im ländlichen Bereich schwer, Kontakte zu Gleichgesinnten zu schließen.

Als Sie ins Priesterseminar kamen: Wie schnell wurde die Sexualität und insbesondere Homosexualität ein Thema?

Der erste Kontakt war am zweiten Tag, als ich eine Hausführung erhalten habe und mir einer der älteren Seminaristen von der Sauna im Haus erzählt hat. Die war angeblich wegen der Stromkosten nicht in Betrieb, aber mit einem Augenzwinkern wurde mir gesagt, dass etwas Sexuelles vorgefallen sei. Seither ist nicht mehr gewünscht, dass man sie nutzt. In den ersten paar Wochen habe ich schnell gelernt, dass auch ausgelebte Homosexualität für einen Großteil der Priesterkandidaten etwas Alltägliches war.

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Das Buch ist im Riva-Verlag erschienen
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Wie war das für Sie? Immerhin haben sie ja anfangs den Zölibat ernst genommen.

Ich wusste, dass ich schwul bin, aber für mich war das so eine Berufung, dass ich den an mich gestellten Ansprüchen genügen wollte – mir war egal, ob ich homo- oder heterosexuell bin, ich wusste, was die Kirche fordert, und wollte das erfüllen. Ich war jung und naiv. Aber für mich war das Seminar keine Flucht wie für andere. Ich habe viele Kollegen kennengelernt, für die der Priesterberuf eine Flucht aus der normalen Welt war, um sich nicht mit der eigenen Sexualität – insbesondere der Homosexualität – auseinandersetzen zu müssen. Wenn man mit 22 oder 23 keine Freundin vorzuweisen hat, kommen ja schon die Fragen. Für manche war das der Ausweg.

Sie waren acht Jahre in der katholischen Ausbildung. Wie haben Sie sich in dieser bizarren Welt eingefügt?

Ich war liberal und dachte, ich kann die Kirche von innen verändern. Also habe ich mit liberalen Priesterkandidaten sehr schnell Freunde gefunden und mich heimisch gefühlt. Das waren Leute, die etwas Neues probieren wollten. Sie wollten zum Beispiel etwas mit Schlagzeug oder Gitarre in der Messe machen – und das wurde verteufelt von der anderen Seite. Es gab wirklich zwei Fraktionen: die einen, die mit Jeans und Gitarre durch die Gegend gezogen sind, und die anderen, die immer mit dem Messgewand herumlaufen und ganz radikal über andere Menschen urteilen.

Die konservative Seite ging über Leichen, um ihr Weltbild oder ihr Glaubensbild und ihr Vorankommen zu sichern. Die Konservativen wollten jeden, der neu kam, auf ihre Seite ziehen und überzeugen. Mit labilen Menschen hatten sie leichtes Spiel. Mir haben sie ja auch gedroht, dass ich in der Kirche nur aufsteigen kann, wenn ich mich mit den "richtigen" Leuten einlasse. Leider wird die konservative Seite immer stärker innerhalb der Kirche, weil viele Liberale ihren Hut nehmen – besonders unter Vorgesetzten.

Wie sah der Druck denn aus?

Wenn's ganz schlimm kam, haben sie Gerüchte über deine Sexualität verbreitet. Dann sagt der Vorgesetzte, so kommst du nicht weiter. Und man kann sich in einem solchen Seminar nicht wehren. Normalerweise ist das kein Thema in der Kirche – und die Vorgesetzten wissen das meiste auch, glaube ich. Aber wenn jemand droht, an die Öffentlichkeit zu gehen, dann bleibt den Vorgesetzten nichts anderes übrig, als den einen oder anderen Weg zu beenden. So arbeiten diejenigen, die in der Kirche weiterkommen wollen.

Aber trotz der Intrigen hatten Sie ja recht schnell einen Partner, schreiben Sie in Ihrem Buch.

Im ersten Seminar hatte ich schon eine Beziehung.

Wie funktioniert das in so einer Atmosphäre?

Du entdeckst sehr schnell, dass es wahnsinnig viele Gleichgesinnte gibt. Ich denke, jeder Zweite ist schwul. Ich hab noch Kontakt mit Priestern, die jetzt geweiht sind. Einer sagte mir vor kurzem: "Ich habe das Gefühl, die sind alle schwul." Das ist ja auch ganz klar: In so einem Seminar sitzt du die meiste Zeit aufeinander. Und es gibt nur Männer dort. Du versucht krankhaft, Sexualität zu unterdrücken, irgendwann muss man sich aber jemandem anvertrauen. Man spürt, wer die gleichen Gefühle hat. Dann bahnt sich eben etwas an, weil die körperliche Nähe fehlt. Nach außen musst du natürlich das Gesicht wahren. Es wird halt auf Freundschaft gemacht. Man lebt immer in dieser Scheinheiligkeit und dieser Verlogenheit. Nach einer Weile wissen es zwar alle, aber man darf es nicht aussprechen, sonst wird man erpressbar. "Sprich nicht drüber" ist das oberste Motto.

Haben die konservativen Seminaristen nicht versucht, Homosexuelle zu entlarven?

Nein, denn bei den Konservativen waren die meisten ja genauso schwul und hatten sexuelle Kontakte und Beziehungen. Nach außen haben sie es natürlich vehement verteufelt. Es gab genauso viele Homosexuelle unter Konservativen wie unter Liberalen. Sie haben halt immer versucht, den Liberalen das Leben schwer zu machen. Und es sind die Konservativen, die Ja-Sager, die in der Hierarchie sehr schnell nach oben gehen. Die Kirche will ja Leute, die nicht über die Dogmen nachdenken. Die meisten Regenten sind ja auch meistens auf der konservativen Linie. Jeder, der eigene Gedanken vorbringt, den will man nicht mehr. Man merkt immer mehr Rückschritte im ganzen System. Wenn das so weitergeht, wird die Kirche ein sektenhafter Verein der Ja-Sager, die alles mitmachen.

Bühling hat nicht viel Hoffnung, dass der neue Papst den Weg der katholischen Kirche in die Sektiererei stoppt
Bühling hat nicht viel Hoffnung, dass der neue Papst den Weg der katholischen Kirche in die Sektiererei stoppt

Von Papst Franziskus kommen ja gerade weichere Töne – in Bezug auf Homosexualität, aber auch auf die Protzerei á la Limburg. Setzen Sie keine Hoffnungen in ihn?

Nicht wirklich. Er lebt einfach genau das vor, was die Leute fordern – zurück zur Einfachheit. Ich bin hier kritisch, denn es könnte ein Schauspiel sein, um die Leute ruhigzustellen. Ich nehme ihm das zwar teilweise ab – die franziskanische Lebensweise, aus der er stammt, ist einfach und zurückgezogen. Aber es wird nichts bringen, wenn er das nur vorlebt. Die Basis wird weitermachen wie bisher. Er muss Strukturen ändern, zum Beispiel die Bezahlung der Bischöfe. Er wird diese Leute durch das Vorleben nicht erreichen. Ich hoffe, dass sich was verändert, das habe ich immer gehofft. Aber ich hab die Hoffnung eigentlich aufgegeben.

Sind Sie noch gläubig?

Ich hab meinen Glauben, aber er deckt sich nicht mit dem der katholischen Kirche. Ich glaube, dass es eine höhere Macht, ein höheres Wesen oder eine höhere Energie gibt – wie man es auch immer nennt. Aber ich muss es jetzt nicht mehr Gott oder Buddha oder was auch immer nennen. Aus meiner Erfahrung habe ich jetzt gelernt, Glaube und Kirche strikt zu trennen. Ich glaube, dass Gott mich so gemacht hat, wie ich bin, auch mit meiner Sexualität. Ich fühl mich angenommen, so wie ich bin. Die Kirchen reden uns stattdessen seit Jahrhunderten ein, dass wir in die Hölle kommen. Das nehme ich nicht mehr ernst.

Sie sind jetzt mit einem Mann verpartnert. Hat Ihre Zeit in der Kirche heute noch einen Einfluss auf die Partnerschaft?

Nein, gar nicht. Das würde mein Mann nicht mitmachen, und das möchte ich auch nicht mehr. Ich hatte im Seminar gemerkt, dass ich mit dieser Lebenssituation vereinsame. Ich musste ehrlich sagen, dass ich nicht alleine bleiben und nicht ohne meine Sexualität leben möchte. Das hat es mir auch einfacher gemacht, diese Scheinheiligkeit nicht mehr mitzumachen. Von diesem Zeitpunkt an war mir klar, dass ich einen Partner in meinem Leben haben will. Ich war zehn Jahre in einer Welt voller Lügen, Scheinheiligkeit und Unehrlichkeit und ich wollte es jetzt laut sagen: Ja, ich bin schwul.

Wie haben Sie Ihr Leben draußen begonnen?

Das erste, was ich getan habe, war, mich bei Gayromeo anzumelden und zu gucken, was eigentlich in der schwulen Welt passiert. So hab ich meinen Mann kennengelernt und bin völlig frei. Ich bin kein Kirchgänger mehr, weil ich die Leute kenne, die heute Priester sind. Und ich weiß, dass was sie predigen und wie sie ihr Leben führen nicht zusammen passt. Ich brauch das nicht. Wir leben völlig frei in unserer Clique, mit unseren Freunden, mit unserer Sexualität, hier hat das Katholische keinen Einfluss mehr. Ich hab ja in dem Buch mein Privatleben vor der Welt ausgebreitet. Das war ein großer Befreiungsschlag. Die Kirche hatte mich nur eingeengt. Heute fühle ich mich so frei wie nie.

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Tags: daniel bühling, das 11. gebot, katholische kirche
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Reaktionen zu "Ein Schwuler im Priesterseminar"


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
11.11.2013
16:14:28


(+8, 10 Votes)
 
#2
11.11.2013
16:22:22


(+9, 11 Votes)

Von Finn


Tja, diese Scheinheiligkeit und Verlogenheit ist typisch für alle Sekten und andere undrückende Regime.


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#3
11.11.2013
16:24:15


(+7, 9 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013


Mit 18 habe ich meine besorgten Eltern nach der Kriegsdienstverweigerung noch gleich mit dem Kirchenaustritt überrascht. Das kam gut. Den Umweg über das Priesterseminar -wie Herr Bühling- habe ich mir erspart. Kontaktmöglichkeiten gabs schließlich auch anderswo.


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#4
11.11.2013
16:36:49
Via Handy


(+1, 5 Votes)

Von jarjar


Das scheint ein interessantes buch zu sein. Werde ich mal nen blick drauf werfen.


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#5
11.11.2013
17:36:50


(+10, 10 Votes)

Von AntiFanti
Aus Berlin
Mitglied seit 02.04.2013


...den priestern die kinder sexuell missbrauchen wird innerhalb der kath. kirche unbürokratisch vergeben, sie werden schlimmstenfalls versetzt, sollte sich eine frau, die innerhalb der ehe aufs brutalste von ihrem mann geschlagen wird, scheiden lassen, bekommt sie nicht einmal mehr die "heilige kommunion" bei der messe.

dass ist kath. kirche u. sorry, dass ist david berger, vergesst das nie!


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#6
11.11.2013
17:54:42


(+6, 8 Votes)

Von Gerhard


"Ein Schwuler im Priesterseminar" ist so wie "Ein Pferd auf dem Polo-Spielfeld" :D


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#7
11.11.2013
18:10:17


(+4, 6 Votes)
 
#8
11.11.2013
18:23:38


(-1, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ein Seelenverwandter von David Berger!


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#9
11.11.2013
19:05:52


(+5, 7 Votes)

Von stephan
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Mann oh Mann! Aus was man heute alles so ein Buch machen kann. Ich war ab meinem 21. Lebensjahr knapp vier Jahre Benediktinermönch und wusste auch schon in der ersten Woche, wo es lang ging!
Wenn jemand Ein-Hand-Literatur braucht Aufträge bitte:)


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#10
11.11.2013
19:08:20


(-7, 13 Votes)

Von Timm Johannes


Also ich bin froh, dass ich aus einer liberalen Familie stamme und schon meine Eltern gegenüber der katholischen Kirche kritisch eingestellt waren.

So bin ich gottseidank nach meinem Abitur auch nicht auf die Idee gekommen, römisch-katholischer Priester zu werden.

Im Laufe meiner Studienzeit habe ich aber schwule katholische Priesterseminaristen in meiner Unistadt kennengelernt und weitere schwule katholische Priester durfte ich dann in meinen 30ern über meinen Lebenspartner ("gottseidank auch kein Theologe") kennenlernen, der unabhängig von mir auch schwule andere Priester kannte. Dies führte dann dazu ("aber auch andere Gründe wie Zölibat und fehlende Frauenordination ") das ich zu den liberaleren Landeskirchen der EKD übergetreten bin, wo seit Ende der 1990er gleichgeschlechtliche Paare einen öffentlichen Segnungsgottesdienst erhielten und ein Wandlungsprozess in der EKD sich vollzog (erinnert sei auch an das gute EKD-Grundsatzpapier von 2001: "Verantwortung und Verlässlichkeit stärken").

Jedenfalls habe ich diesen Übertritt zu den Landeskirchen der EKD nie bereut und als gläubiger homosexueller Christ fühle ich mich in den Landeskirchen der EKD wesentlich wohler (Segnungsgottesdienste am Altar für verpartnerte Paare, Frauenordination, verheiratete Pfarrer, bessere Sexualmorallehre). Auch das aktuelle EKD-Familienpapier geht in die richtige Richtung.

Fazit: Es gibt viele Menschen wie Daniel Bühling in den römisch-katholischen Klerikerreihen und ohne weiteres könnte ich Herrn Bühling oder Herrn Berger weitere schwule Priester vorstellen. Einige von ihnen leben tatsächlich zölibatär aber auch einige von ihnen haben heimlich einen festen Freund. Nicht das alle Prieste schwul sind, das stimmt nicht...aber es sind mehr als der durchschnittliche katholische Kirchenbesucher denkt bzw. wahrhaben will.


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