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Kommentare zu:
Warschau: Nationalisten fackeln LGBT-Mahnmal ab


#34 OliverZiAnonym
  • 15.11.2013, 13:38h
  • Antwort auf #24 von SchwTA
  • Es ist nicht gequält, es ist realistisch.

    Und warum ich über die Verwerfungen teils hinwegsehen kann?

    Weil ich die Fortschritte sehe. Weil ich erlebe, dass es endlich Freundschaften zwischen jungen Menschen beider Länder gibt, dass man sich austauscht und sich gegenseitig auch mal abseits von Geschäften besucht und bereist.
    Weil es endlich denkbar ist, dass ein Deutscher problemlos in Polen studieren kann und ein Pole in Deutschland (das vermutlich schon ne Weile länger).
    Weil Polen in Deutschland arbeiten (was allerdings angsesichts des Lohngefälles das Land in manchen Bereichen ziemlich ausblutet) und weil ich sogar einige Deutsche kenne, die in Polen arbeiten. Schlicht weil die Länder langsam zusammenwachsen und ein sehr zartes Pflänzen der Freundschaft unter vielen der jungen Menschen erkennbar sind. Das schließt hoffentlich irgendwann sämtliche Akte der Aggression komplett aus. Alles andere ist "nur" Politik.
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#33 Gaius
  • 14.11.2013, 21:40h
  • In meinen Augen ist dies eine Folge der weltweiten Erfolge im Kampf um Akzeptanz.

    Nach und nach öffnen sich viele Länder für die gleichgeschlechtliche Ehe (auch Deutschland wird von Karlsruhe noch dazu verdonnert) und die letzten radikalen, gehirngewaschenen Hetzer der "Nächstenliebe" werfen sich verzweifelt mit allen Mitteln in den Kampf.

    Vielleicht als letzter Ausweg, um uns zu entmutigen. Aber kann der orthodoxe Irrsinn sich wirklich für immer gegenüber der Lebenswirklichkeit blind stellen? Werden sich afrikanische Schwule auf ewig einsperren oder töten lassen oder werden sie irgendwann selbst zur Waffe greifen?

    Die Blicke sind mit Sicherheit auf den Westen gerichtet, auf die wachsenden Rechte für nicht-traditionelle Lebensweisen und das wird Begehrlichkeiten wecken.

    Für die, die trotz allem nach Sotschi reisen werden (Athleten, Besucher und Funktionäre), hätte ich einen Vorschlag, der nicht im Konflikt mit den russischen Homo-Propaganda-Gesetzen steht: tragt eine schwarze Armbinde.

    Wenn jemand nach dem Grund fragt: für den Tod der Menschlichkeit in Russland.

    Auch dies könnte ein Anfang sein.
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#31 userer
  • 13.11.2013, 20:56h
  • Antwort auf #27 von Franek
  • Franek: "es sollte doch bitte mal in den Kopf des arroganten Resteuropas gehen dass bestimmte Dinge (wie z.B auf der Strasse im Trulla-Look mit der Regenbogenfahne zu paradieren) einfach nicht nach Polen,Ungarn,die Slowakei passen."

    Es sollte doch bitte mal in den Kopf des frömmelnden Katholenpolens gehen, dass bestimmte Dinge (wie z. B. Exorzismus-Zentren und Homo-Umpolungen) einfach nicht in die Kern-EU passen.
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#30 TheDadProfil
  • 13.11.2013, 20:52hHannover
  • Antwort auf #27 von Franek
  • ""Zur Information-Homosexuelle haben in Polen alle Menschenrechte gesichert-ABER! es sollte doch bitte mal in den Kopf des arroganten Resteuropas gehen dass bestimmte Dinge (wie z.B auf der Strasse im Trulla-Look mit der Regenbogenfahne zu paradieren) einfach nicht nach Polen,Ungarn,die Slowakei passen.""..

    Haben die alle Rechte ?
    Welch wundervolle neue Welt in Europa..

    Wieso darf dann ein Mensch nicht ""auf der Strasse im Trulla-Look mit der Regenbogenfahne [zu] paradieren"" ?

    Und du kannst als Insider auch sicher erklären aus welchen Gründen genau solche Handlungen ""einfach nicht nach Polen,Ungarn,die Slowakei passen"" ?

    Was ist an Polen denn so anders als z.B. an Spanien oder Frankreich ?

    Und wieso glaubst Du, die geübte Kritik entspingt einer deutschen Arroganz ?

    Weil Dir niemand erzählt hat wie viele polnische Bürger an den Verbrechen der Nazi´s beteiligt waren ?

    Schmink Dir das ab..
    Es waren nicht alle im Widerstand, und nicht alle in polnischen Battallionen der Royal Airforce in England..

    Das Warschauer Ghetto wurde nicht von den 300 Nazi-Größen vor Ort allein organisiert, denn ohne Mithilfe der polnischen Administration und Bevölkerung war das nicht möglich..

    Ähnliches gilt für Lager und Ghetto´s in Ungarn und der Tchecheslowakai..

    ""Oder warum wird dieser hässliche Regenbogen nicht z.B neben der Kaaba in Mekka aufgestellt?""..

    Eine gute Frage..
    Aber nicht Teil des Problemes das zur Zeit in Polen herrscht..
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#29 Harry1972Profil
#28 David77Anonym
  • 13.11.2013, 18:07h
  • Antwort auf #27 von Franek

  • Heißt das also, polen + ungarn + slowakei gehören nicht in die eu? Die wollten doch rein, oder hat sich die "rest-eu" aufgedrängt?
    Manche halten patriotismus + religion für privatsache und das wedeln mit nationalfahnen + die darstellung von religiösen symbolen als martyrertum für doof. Passt nicht in die heutige zeit.
    und warum ist das symbolisieren von heteroSEXUALITÄT keine privatsache? Oder verheimlicht man die ehe? Warum sollen gays das dann tun?
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#27 FranekAnonym
  • 13.11.2013, 17:04h
  • Antwort auf #3 von alexander
  • Weisst Du, mein Lieber-nach allem, was die Deutschen uns Polen (auch homosexuellen) angetan haben finde ich es geradezu skandalös sich zu arroganz (als Deutscher) aufzuspielen-schliesslich hat Polen nicht nur fast 40 Jahre VOR Deutschland keine Homosexuellen mehr eingelocht sondern auch keine ins KZ gesperrt und ermordet. Was erwartest Du denn? Dass die Bundeswehr Polen überfällt wegen "der Menschenrechte"? Zur Information-Homosexuelle haben in Polen alle Menschenrechte gesichert-ABER! es sollte doch bitte mal in den Kopf des arroganten Resteuropas gehen dass bestimmte Dinge (wie z.B auf der Strasse im Trulla-Look mit der Regenbogenfahne zu paradieren) einfach nicht nach Polen,Ungarn,die Slowakei passen. Oder warum wird dieser hässliche Regenbogen nicht z.B neben der Kaaba in Mekka aufgestellt? Ich bin selber homosexuell und wenn ich nach Polen u.ä fahre habe ich keine Probleme damit.Ich betrachte meine Sexualität allerdings auch als etwas diskretes,kein polit. Statement, welches ich mit der Selbstdarstellung eines Märtyrers anderen ins Gesicht drücken muss. Soviel dazu von mir.
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#26 userer
#25 SchwTAAnonym
  • 13.11.2013, 08:07h
  • Antwort auf #22 von GREmm
  • Ich bin eigentlich kein Pauschalisierer, und natürlich gibt es dort auch andere Stimmen und Meinungen zur Homophobie als die, die uns öfters 'mal über den Nachrichtenticker erreichen, aber ich sehe in der Entwicklung Polens keinen Fortschritt mehr. Unter Walensa haben sich die Polen - meisterhaft, muss ich wirklich sagen! - ihre verdiente Freiheit erkämpft (eine Freiheit, wie sie jedes Volk verdient).

    Gut, in sozialistisch geprägten Ländern galt Homophobie meines Wissens nach damals als okay, denn Homosexualität war ein Anzeichen kapitalistischer Degeneration. Als der Sozialismus wegfiel und die Kirchen erstarkten, um den Leuten als Orientierung zu dienen, wurde Homophobie einfach beibehalten, es passt ja so schön in die heiligen Bücher. Soweit zur Erklärung.

    Später erfolgte der Beitritt zur EU - finde ich per se okay, wenn denn die gemeinsamen Spielregeln beachtet werden. Innerhalb der EU sind wir glücklicherweise den Zwängen vom Kult um den vorderasiatischen Wüstengott mehr entwachsen als anderswo, obwohl wir uns natürlich leider immer noch von ihm beeinflusst sehen. Soll heißen, man steht "Leuten wie uns" prinzipiell toleranter gegnüber, und das ist auch so in der Form von der EU gewünscht, das ist also Teil der Spielregeln.

    So, und was passiert? Da werden Stimmen laut à la "wir hängen dem wahren Glauben an, und es ist in unserer Kultur zutiefst verwurzelt, wir werden Schwule und Lesben niemals als vollwertige Menschen respektieren". Das sind offensichtlich nicht nur ein paar Spinner, sondern der Umstand, dass es deswegen in Polen keinen Aufschrei des Entsetzens gab, zeigt, dass hier Volkes Mund kundgetan wurde. Gesetzeseingaben, diese unsägliche Situation zu ändern, werden niedergemacht, Schwule und Lesben werden weiterhin nicht respektiert, müssen Angriffe und Deskriminierung fürchten, die von der Bevölkerung stillschweigend geduldet werden. Und jetzt sagen Sie mir bitte: wo ist der Silberstreif am Horizont, wo das deutliche Zeichen, dass die Mehrheit der polnischen Bevölkerung an der jetzigen Situation etwas ändern möchte? Ich lasse mich nur zu gern belehren, denn ich bin durchaus Anhänger des Völkerbundes, denn eigentlich hat jeder etwas Gutes zum Ganzen beizutragen.
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#24 SchwTAAnonym
  • 13.11.2013, 07:46h
  • Antwort auf #16 von OliverZi
  • Freut mich ja, dass man zu Zeiten August des Starken so demokratisch war - hat nur leider nichts mit der heutigen Situation zu tun. Außerdem habe ich den Polen in keiner Silbe mangelndes Demokratierverständnis unterstellt - sondern Homophobie, nota bene!

    Ansonsten klingt Deine Liebeserklärung schon etwas gequält: Schmuggel, Drogen, Hooligans und Faschisten, die 'mal kurz zur "Deutschen-Klatsche" auf eine Stippvisite vorbeischauen, Kriminalität und die Bestätigung alter (und sicherlich nicht verallgemeinbarer) Clichés - aber das ist vollkommen okay, die Jungs können ja gar nicht anders, im Sinne von: da sind die Umstände schuld...oh Mann, "Fallen ist keine Schande, aber Liegenbleiben"!

    Danke auch übrigens für den Ausschluss aus "Deiner" EU. Ich weiß ja nicht, woher Du Deine Definition von EU herhast, aber die EU ist einerseits ein Handelsbündnis. Andererseits werden auch gemeinsame Wertvorstellungen gepflegt, und dazu gehören auch die Menschenrechte, und dazu gehören Respektz und Toleranz gegenüber Minderheiten, der religiösen Freiheit zum Trotze. Wenn es mit der lokalen Kultur einer Nation nicht vereinbar ist, LGBTler (, Sinti und Roma, Frauen, whatever) als Menschen wahrzunehmen, und auch keine wirklichen Anstrengungen unternommen werden, das zu ändern, dann drängt sich mir die Frage auf, warum eigentlich diese Nationen in der EU sind: Handel treiben - ja, gemeinsame Werte pflegen - eher nicht? Das betrifft natürlich nicht nur Polen, sondern auch andere Nationen.

    Was machst Du eigentlich mit Leuten, die zu Dir nach Hause kommen, mit Dir ein paar Waren austauschen und Dir dabei ins Gesicht spucken?
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#23 SchwTAAnonym
#22 GREmmAnonym
  • 12.11.2013, 22:50h
  • Antwort auf #6 von SchwTA
  • Das ist ein sowas von unmöglicher Kommentar. Es ist natürlich in keiner Weise gutzuheißen, was Nationalisten dort und zum Teil in noch extremer Form in anderen Staaten MOE gegen Ausländer, Andersgläubige, LGBT und viele weitere mehr vom Stapel lassen - dafür aber direkt eine ganze Gesellschaft als "Pack" abzustempel zeugt in erster Linie davon, dass einem selbst jegliche Fähigkeit zur Differenzierung abgeht. Bei allem Verständnis für Ihre Empörung: So geht es nicht!
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#21 FoXXXynessEhemaliges Profil
#20 dem buchhalterAnonym
#19 RobbyEhemaliges Profil
  • 12.11.2013, 16:52h
  • Die Täter müssen bestraft werden, damit sie kapieren, dass für rechte homophobe Idioten nirgenswo einen Platz ist.
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#18 HandelsblattAnonym
  • 12.11.2013, 15:52h
  • MoskauAusschreitungen bei einer Demonstration polnischer Nationalisten in Warschau haben zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Polen und Russland geführt. Der polnische Botschafter sei ins russische Außenministerium einbestellt worden, teilte das Außenamt in Moskau am Dienstag mit. Bei dem Aufmarsch der extremen Rechten anlässlich des polnischen Unabhängigkeitstages war am Montag unter anderem ein Wachhäuschen vor der russischen Botschaft in Brand gesetzt worden.
    Demonstranten warfen laut Medienberichten zudem Feuerwerkskörper auf das Gelände der Botschaft und zündeten zwei Autos an. Russland beklagte, dass der Botschaftsbetrieb mehrere Stunden lang unterbrochen werden musste.
    Moskau forderte eine offizielle Entschuldigung von Polen und kritisierte im Gespräch mit Botschafter Wojciech Zajaczkowski die "Passivität" und das "verzögerte Einschreiten" der polnischen Polizei. Zajaczkowski äußerte sich im Anschluss an das Treffen nicht.
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#16 OliverZiAnonym
  • 12.11.2013, 14:12h
  • Antwort auf #6 von SchwTA
  • Autsch!

    Das tut einem ja beim Lesen weh!

    Fakt ist:
    Polen hat eine reiche und lange demokratische Tradition! Viel viel zu lang, als dass sich jemand aus Deutschland darüber echauffieren könnte.
    Nunja... Nur leider schließt sich demokratisch und rückwärtsgewandt nicht aus.
    Dennoch hat Polen traditionell eine starke geistige Elite und eine vielschichtige und recht große Schicht Intellektuelle. In den Städten natürlich nur...
    Jedenfalls war Polen selbst unter dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken (König von Polen) schon demokratischer, als es Deutschland (West) bis 1949 war! Die mehrfachen Teilungen haben wohl ihren Teil getan. Ganz abgesehen von den Gräueltaten der Deutschen und Russen.
    1945 galten die Polen Stalin ja als Feinde und Antikommunisten (aber nicht, weil sie Faschisten gewesen wären!) - das waren keinesfalls bereitwillige Kommunisten. Polen musste sehr hart in das System gepresst werden.
    Mit freien Gewerkschaften und Öffnung war es auch das Land, das als erstes mit Reformen begann und damit auch durchgekommen ist.

    Also doch - Polen passt sehr sehr gut in die EU! Es ist ein demokratischer Staat mit reicher Geschichte und dem offensichtlichen Willen zu einem demokratischen Miteinander. Alles andere muss durch Wandel und Annäherung geschehen. Und sollte die EU helfen, dass Polen und Deutsche endlich Freundschaft schließen, dann lohnt es sich schon. So wie die EU Deutschland hoffentlich noch mindestens 100 Jahre (besser länger aber das ist utopisch) freundschaftlich an Frankreich bindet.
    Ich lebe an der Grenze und sehe trotz aller Probleme (Schmuggel, teils Gewalt wenn Fussball und Alkohol im Spiel sind - in Görlitz kam zu Sylvester mal ein Mob von 50 (Faschisten!!) rüber und hat wahllos Deutsche zusammengeschlagen und Kriminalität ist auch so eine Sache. Mein Fahrrad ist jedenfalls dauergefährdet - aber das wird schon).

    Der reiche Boden des Neofaschismus hat die selben Gründe wie in Neudeutschland - die Jugend wurde mitten in ihrer Entwicklung "allein" gelassen, weil ihr Weltbild und ihre Zukunft zusammengebrochen sind. Auch sprichwörtlich, weil Jugendtreffs oder Clubs geschlossen wurden, Spielplätze vergammelten und Programme ausfielen. Dazu kommt, dass der "reale" Kommunismus dem Faschismus nie wirklich entgegengetreten ist sondern immer nur Phrasen gedroschen hat. Er war böse aber so wirklich warum und was man besser machen muss, wurde nicht erwähnt. Vielleicht hatte man Angst, dass die Leute anfangen über Zwangsnormierung der Jugengruppen, Einheitspartei, Militärparaden und Fackelzüge nachzudenken, wenn man ihnen zu viel vom Nationalsozialismus erzählt - denn eins ist klar ... Das im Ostblock war nichts anderes als Faschismus unter dem Roten Stern!

    Und die Kirche... Ernsthaft?! Nicht mal im Ostteil Polens dürften die Orthodoxen eine Rolle spielen. Polen sind heute die katholischsten unter den Katholiken (Atheisten gibt es aber dennoch viele!).

    Jedenfalls...
    Es bringt nichts solche sinnlosen Aufrufe in den Raum zu stellen.
    So sehr mich diese Aktion anwidert, ängstigt und traurig macht: man kann nicht pauschal ein Volk verurteilen! Schon gar nicht, wenn man nichts darüber weiß! So wie du offensichtlich

    Das Pack, das nicht in die EU gehört, sitzt in diesem Fall wohl vor der Tastatur und verfasste Kommentar Nr. 6 - denn wer nicht versteht, dass es um ein Miteinander und nicht um "wir sind besser" oder "die alle sind böse" geht, wird den EU Gedanken niemals wirklich tragen können.
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#15 daVinci6667
  • 12.11.2013, 12:32h
  • Antwort auf #12 von Expat

  • Die standen daneben und haben nicht eingegriffen? Echt nicht zu glauben!

    Was ist mit dem gesetzlichen Schutz von Eigentum? Kann man die nicht mit haftbar machen für die anfallenden Kosten des Wiederaufbaus?

    Ich will der Polizei nichts unterstellen aber die Frage sei erlaubt ob da nicht Gruppenhomophobie im Spiel war.

    Ich gehe schwer davon aus, hätte ein katholisches religiöses Symbol gebrannt hätten die das unter Einsatz ihres Lebens verteidigt. Dieses Ereignis bestärkt mich in der Meinung dass Polen damals noch nicht der EU hätte beitreten dürfen.

    Hoffentlich machens die bei den heutigen Beitrittskandidaten besser. Ich zweifle.
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#14 NicoAnonym
  • 12.11.2013, 12:15h
  • Ich erwarte, dass Polen die Täter mit voller Härte bestraft und das Mahnmal genauso und an derselben Stelle wieder neu aufgebaut wird; dauerhaft und auf Kosten der Täter!

    Sollte Polen das nicht machen, haben sie in der EU nichts mehr zu suchen!!
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#13 sperlingAnonym
#12 ExpatAnonym
  • 12.11.2013, 12:01h
  • Danke Queer.de für den Artikel. Ich war selbst erst etwas schockiert, den Titel zu lesen, da das Regenbogen-Kunstwerkt kein "unique" LGBT Symbol darstellt - aber gut, dass ihr das im Text nochmal klargestellt habt.

    Ich selbst lebe als Expat in Warschau und habe Samstag noch Bilder vom nagelneuen Regenbogen gemacht. Die Blüten sind aus Kunststoff, doch neuerdings mit Brandschutz. Aber wie man sieht hat er a) nicht lange gehalten und b) trotz Brandschutz doch gebrannt. Gestern Abend habe ich mir das ausgeglühte Elend selbst mal angeschaut... puh... und die Erneuerung seit dem letzten Brand hat viele Monate angedauert.

    Das war jetzt recht neutral aus meiner Perspektive direkt aus Warschau geschildert.
    Schlimm ist: die Hundertschaft der Polizei steht daneben. Nicht nur hier, sondern den ganzen Tag. Aktives Eingreifen ist nicht gewünscht, sonst könnte die Demo ja eskalieren. Ein brennendes Kunstwerk ist da eben hinnehmbar.
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#11 schwarze madonnaAnonym
#10 TimonAnonym
  • 12.11.2013, 10:45h
  • Das muss jetzt Konsequenzen haben!

    Nicht nur für die Täter!

    Sondern statt das Mahnmal nur bis nächstes Frühjahr stehen zu lassen, muss da jetzt ein dauerhaftes Mahnmal entstehen.

    Dann hätten die polnischen Nazis genau das Gegenteil erreicht von dem was sie wollten.

    @Nerd:
    Umso wichtiger ist, dass wir den Kampf verstärken und z.B. auch nie mehr Parteien wählen, die uns nicht voll gleichstellen und sich nicht auch im Ausland und auf EU-Ebene für Homorechte einsetzen!
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#9 MarekAnonym
  • 12.11.2013, 10:35h
  • Die EU hat faschistische Staaten wie Polen aufgenommen, dann soll sie jetzt auch dafür sorgen, dass sowas nicht passiert bzw. hart sanktioniert wird.

    Ich erwarte zweierlei:

    - die Täter müssen gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden.

    - das Mahnmal muss wieder an exakt demselben Ort in exakt derselben Form ausgebaut werden. Auf Kosten der Täter!! Denn sonst hätten sie gesiegt, wenn das nicht wieder aufgebaut würde.

    Und dann muss die Polizei sicherstellen, dass sowas nicht nochmal passiert.
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#8 regenbogenAnonym
  • 12.11.2013, 09:56h
  • Antwort auf #7 von NERD
  • Lies doch auch den letzten Absatz, der macht Hoffnung. Hab erstmals von diesem Regenbogen gehört und finde ihn ein großes - wirklich sehr großes - Zeichen.

    Im großen und ganzen entspannt sich die Lage in Polen, die CSDs werden größer statt verboten und angegriffen wie noch vor ein paar Jahren.

    Ich möchte auch nicht wissen, oder eigentlich doch, wie oft ein so großes aber leicht entzündliches Statement in Deutschland abgebrannt würde.

    Zum Kommentar davor:
    >Was hat solches Pack in der EU zu suchen?
    Die EU, das sieht man gerade auch an Polen deutlich, stärkt Menschenrechte und Demokratie. U.a. für Schwule und Lesben konnte sie in vielen Staaten viel bewegen. Wir sollten unserer Mitschwestern diese Chance nicht wegen den rechten Arschlöchern nehmen, zumindest nicht pauschal.
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#7 NERDAnonym
  • 12.11.2013, 09:45h
  • ich komm täglich auf diese Seite.... mittlerweile deprimiert sich mich mehr als das sie mir Freude bereitet...
    das liegt natürlich nicht an queer.de an sich sondern weil ich in der letzten zeit einfach nicht das "its get better" Gefühl habe sondern nur noch denke "its get worse"...
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#6 SchwTAAnonym
  • 12.11.2013, 06:55h
  • Was hat solches Pack in der EU zu suchen? Wer es mit seinen ach-so-christlichen "Traditionen" nicht akzeptieren kann, dass LGBTler auch Menschen sind, der hat in der EU nichts, aber auch gar nichts verloren. Vor allen Dingen: Man denkt, dass die Leute da über die Jahre etwas lernen, aber nein, die orthodox-putinische Kirche greift um sich und schart die ehemaligen Genossen nun als neue Brüder und Schwestern im Glauben um sich. Und da offensichtlich weder Polizei noch Bevölkerung einschreiten, scheint's ja wohl, wie in Russland, "Volkes Wille" zu sein.
    Spannend aber auch, dass wir so etwas nur bei Queer.de erfahren.
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#5 FOX-NewsAnonym
  • 12.11.2013, 04:35h
  • Die neue / alte Gefahr von Rechts. Es ist einfach nur traurig und sollte allen eine Warnung sein, dass sich die Zeiten auch in Deutschlang ganz schnell ändern können.

    Super, jedoch dass die Stadt die Aktion verlängert hat und danke an die Nachbarn und Helfer, die sich nicht beirren lassen und die Installation immer wieder aufbauen!
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#4 daVinci6667
  • 11.11.2013, 23:37h

  • Nationalisten in Polen sind meist streng katholisch.

    Nun steht in der Bibel dass ein Regenbogen am Himmel den Bund Gottes mit den Menschen symbolisiere.

    Da fragt man sich ob Polen nun aus dem Christentum ausgetreten ist.

    Wie auch immer unser Regenbogen wird wieder aufgebaut. Sicher und gerade in Warschau weils dort bitter nötig ist.
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#3 alexander
  • 11.11.2013, 23:23h
  • wenn man solche nachrichten lesen muss und dazu noch dieses video sieht, stellt man sich unwillkürlich die frage, warum die bevölkerung, solche übergriffe, ohne grosse reaktionen hinnimmt???
    wenn ich mir überlege, wie sehr wir deutsche in die pflicht genommen wurden, nach dem naziterror, verstehe ich die akzeptanz dieser nationalistischen machenschaften nicht???
    allerdings, gilt das ja auch für die allgemeine "rechtsfreundliche entwicklung", die ja sogar von unserer regierung noch gestützt wird, natürlich nur heimlich und unauffälliger!!!
    als makulatur reichen offenbar die GEDENKVERANSTALTUNGEN mit bestürzter kanzlerin + blumenschmuck und ernsten mienen aus???
    wie das in der praxis aussieht, sehen wir ja tagtäglich, zb. am NSU prozess!!!
    wenigstens können wir hoffnung schöpfen, da in etlichen ländern, die verhältnisse für schwule
    "normalisiert" werden!!! es kann leider nicht schnell genug gehen, damit dieses faschistische pack endlich mit dem rücken zur wand steht, weil die bevölkerung endlich merkt, wie positiv sich die gleichstellung auf das allgemeinwohl auswirkt!!!
    die BRD hat ja wohl als vorreiter in sachen menschenrechten, demokratie und gesetzestreue, kläglich versagt!!!
    und es beseht hoffnung, dass angie in absehbarer zeit als "SCHANDKANZLERIN", in die geschichtsbücher eingeht! denn die jetzige entwicklung und ihre politik, in jeder beziehung, wird sich furchtbar rächen!!! dazu braucht es keine kristallkugel!!!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.11.2013, 22:53h
  • In Warschau begann heute die UN-Klimakonferenz und gehirnamputierte Krawallos fackeln ja einfach mal so einen aus Blumen gehäkelten Regenbogen ab!
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#1 PorokusiAnonym
  • 11.11.2013, 22:50h
  • Die compact Organisatoren sollten unbedingt den Brandstifter ausfindig machen und für einen Vortrag nach Leipzig einladen.
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