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Kommentare zu:
Warschau: Nationalisten fackeln LGBT-Mahnmal ab


#21 FoXXXynessEhemaliges Profil
#22 GREmmAnonym
  • 12.11.2013, 22:50h
  • Antwort auf #6 von SchwTA
  • Das ist ein sowas von unmöglicher Kommentar. Es ist natürlich in keiner Weise gutzuheißen, was Nationalisten dort und zum Teil in noch extremer Form in anderen Staaten MOE gegen Ausländer, Andersgläubige, LGBT und viele weitere mehr vom Stapel lassen - dafür aber direkt eine ganze Gesellschaft als "Pack" abzustempel zeugt in erster Linie davon, dass einem selbst jegliche Fähigkeit zur Differenzierung abgeht. Bei allem Verständnis für Ihre Empörung: So geht es nicht!
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#23 SchwTAAnonym
#24 SchwTAAnonym
  • 13.11.2013, 07:46h
  • Antwort auf #16 von OliverZi
  • Freut mich ja, dass man zu Zeiten August des Starken so demokratisch war - hat nur leider nichts mit der heutigen Situation zu tun. Außerdem habe ich den Polen in keiner Silbe mangelndes Demokratierverständnis unterstellt - sondern Homophobie, nota bene!

    Ansonsten klingt Deine Liebeserklärung schon etwas gequält: Schmuggel, Drogen, Hooligans und Faschisten, die 'mal kurz zur "Deutschen-Klatsche" auf eine Stippvisite vorbeischauen, Kriminalität und die Bestätigung alter (und sicherlich nicht verallgemeinbarer) Clichés - aber das ist vollkommen okay, die Jungs können ja gar nicht anders, im Sinne von: da sind die Umstände schuld...oh Mann, "Fallen ist keine Schande, aber Liegenbleiben"!

    Danke auch übrigens für den Ausschluss aus "Deiner" EU. Ich weiß ja nicht, woher Du Deine Definition von EU herhast, aber die EU ist einerseits ein Handelsbündnis. Andererseits werden auch gemeinsame Wertvorstellungen gepflegt, und dazu gehören auch die Menschenrechte, und dazu gehören Respektz und Toleranz gegenüber Minderheiten, der religiösen Freiheit zum Trotze. Wenn es mit der lokalen Kultur einer Nation nicht vereinbar ist, LGBTler (, Sinti und Roma, Frauen, whatever) als Menschen wahrzunehmen, und auch keine wirklichen Anstrengungen unternommen werden, das zu ändern, dann drängt sich mir die Frage auf, warum eigentlich diese Nationen in der EU sind: Handel treiben - ja, gemeinsame Werte pflegen - eher nicht? Das betrifft natürlich nicht nur Polen, sondern auch andere Nationen.

    Was machst Du eigentlich mit Leuten, die zu Dir nach Hause kommen, mit Dir ein paar Waren austauschen und Dir dabei ins Gesicht spucken?
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#25 SchwTAAnonym
  • 13.11.2013, 08:07h
  • Antwort auf #22 von GREmm
  • Ich bin eigentlich kein Pauschalisierer, und natürlich gibt es dort auch andere Stimmen und Meinungen zur Homophobie als die, die uns öfters 'mal über den Nachrichtenticker erreichen, aber ich sehe in der Entwicklung Polens keinen Fortschritt mehr. Unter Walensa haben sich die Polen - meisterhaft, muss ich wirklich sagen! - ihre verdiente Freiheit erkämpft (eine Freiheit, wie sie jedes Volk verdient).

    Gut, in sozialistisch geprägten Ländern galt Homophobie meines Wissens nach damals als okay, denn Homosexualität war ein Anzeichen kapitalistischer Degeneration. Als der Sozialismus wegfiel und die Kirchen erstarkten, um den Leuten als Orientierung zu dienen, wurde Homophobie einfach beibehalten, es passt ja so schön in die heiligen Bücher. Soweit zur Erklärung.

    Später erfolgte der Beitritt zur EU - finde ich per se okay, wenn denn die gemeinsamen Spielregeln beachtet werden. Innerhalb der EU sind wir glücklicherweise den Zwängen vom Kult um den vorderasiatischen Wüstengott mehr entwachsen als anderswo, obwohl wir uns natürlich leider immer noch von ihm beeinflusst sehen. Soll heißen, man steht "Leuten wie uns" prinzipiell toleranter gegnüber, und das ist auch so in der Form von der EU gewünscht, das ist also Teil der Spielregeln.

    So, und was passiert? Da werden Stimmen laut à la "wir hängen dem wahren Glauben an, und es ist in unserer Kultur zutiefst verwurzelt, wir werden Schwule und Lesben niemals als vollwertige Menschen respektieren". Das sind offensichtlich nicht nur ein paar Spinner, sondern der Umstand, dass es deswegen in Polen keinen Aufschrei des Entsetzens gab, zeigt, dass hier Volkes Mund kundgetan wurde. Gesetzeseingaben, diese unsägliche Situation zu ändern, werden niedergemacht, Schwule und Lesben werden weiterhin nicht respektiert, müssen Angriffe und Deskriminierung fürchten, die von der Bevölkerung stillschweigend geduldet werden. Und jetzt sagen Sie mir bitte: wo ist der Silberstreif am Horizont, wo das deutliche Zeichen, dass die Mehrheit der polnischen Bevölkerung an der jetzigen Situation etwas ändern möchte? Ich lasse mich nur zu gern belehren, denn ich bin durchaus Anhänger des Völkerbundes, denn eigentlich hat jeder etwas Gutes zum Ganzen beizutragen.
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#26 userer
#27 FranekAnonym
  • 13.11.2013, 17:04h
  • Antwort auf #3 von alexander
  • Weisst Du, mein Lieber-nach allem, was die Deutschen uns Polen (auch homosexuellen) angetan haben finde ich es geradezu skandalös sich zu arroganz (als Deutscher) aufzuspielen-schliesslich hat Polen nicht nur fast 40 Jahre VOR Deutschland keine Homosexuellen mehr eingelocht sondern auch keine ins KZ gesperrt und ermordet. Was erwartest Du denn? Dass die Bundeswehr Polen überfällt wegen "der Menschenrechte"? Zur Information-Homosexuelle haben in Polen alle Menschenrechte gesichert-ABER! es sollte doch bitte mal in den Kopf des arroganten Resteuropas gehen dass bestimmte Dinge (wie z.B auf der Strasse im Trulla-Look mit der Regenbogenfahne zu paradieren) einfach nicht nach Polen,Ungarn,die Slowakei passen. Oder warum wird dieser hässliche Regenbogen nicht z.B neben der Kaaba in Mekka aufgestellt? Ich bin selber homosexuell und wenn ich nach Polen u.ä fahre habe ich keine Probleme damit.Ich betrachte meine Sexualität allerdings auch als etwas diskretes,kein polit. Statement, welches ich mit der Selbstdarstellung eines Märtyrers anderen ins Gesicht drücken muss. Soviel dazu von mir.
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#28 David77Anonym
  • 13.11.2013, 18:07h
  • Antwort auf #27 von Franek

  • Heißt das also, polen + ungarn + slowakei gehören nicht in die eu? Die wollten doch rein, oder hat sich die "rest-eu" aufgedrängt?
    Manche halten patriotismus + religion für privatsache und das wedeln mit nationalfahnen + die darstellung von religiösen symbolen als martyrertum für doof. Passt nicht in die heutige zeit.
    und warum ist das symbolisieren von heteroSEXUALITÄT keine privatsache? Oder verheimlicht man die ehe? Warum sollen gays das dann tun?
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#29 Harry1972Profil
#30 TheDadProfil
  • 13.11.2013, 20:52hHannover
  • Antwort auf #27 von Franek
  • ""Zur Information-Homosexuelle haben in Polen alle Menschenrechte gesichert-ABER! es sollte doch bitte mal in den Kopf des arroganten Resteuropas gehen dass bestimmte Dinge (wie z.B auf der Strasse im Trulla-Look mit der Regenbogenfahne zu paradieren) einfach nicht nach Polen,Ungarn,die Slowakei passen.""..

    Haben die alle Rechte ?
    Welch wundervolle neue Welt in Europa..

    Wieso darf dann ein Mensch nicht ""auf der Strasse im Trulla-Look mit der Regenbogenfahne [zu] paradieren"" ?

    Und du kannst als Insider auch sicher erklären aus welchen Gründen genau solche Handlungen ""einfach nicht nach Polen,Ungarn,die Slowakei passen"" ?

    Was ist an Polen denn so anders als z.B. an Spanien oder Frankreich ?

    Und wieso glaubst Du, die geübte Kritik entspingt einer deutschen Arroganz ?

    Weil Dir niemand erzählt hat wie viele polnische Bürger an den Verbrechen der Nazi´s beteiligt waren ?

    Schmink Dir das ab..
    Es waren nicht alle im Widerstand, und nicht alle in polnischen Battallionen der Royal Airforce in England..

    Das Warschauer Ghetto wurde nicht von den 300 Nazi-Größen vor Ort allein organisiert, denn ohne Mithilfe der polnischen Administration und Bevölkerung war das nicht möglich..

    Ähnliches gilt für Lager und Ghetto´s in Ungarn und der Tchecheslowakai..

    ""Oder warum wird dieser hässliche Regenbogen nicht z.B neben der Kaaba in Mekka aufgestellt?""..

    Eine gute Frage..
    Aber nicht Teil des Problemes das zur Zeit in Polen herrscht..
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