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Am 15. März 2014 soll in Köln zum fünften Mal der Literaturpreis "JULIT:)))" vergeben werden – der deutschlandweit erste Preis für junge lesbische und schwule Literatur.

Der Wettbewerb der Frank-Hichert-Stiftung steht diesmal unter dem Motto "The Mamas and The Papas" – Lesben, Schwule, Kinderwunsch". Bis zum 31. Dezember können junge Lesben und Schwule bis 25 Jahre Geschichten einreichen, die – darauf legt die Jury Wert – den säkularen Humanismus als positiven Wert darstellen. Für den besten Autor und die beste Autorin winkt einer "Goldener JULIT:)))", der mit jeweils 500 Euro dotiert ist.

In der Jury wird nach Angaben der Stiftung u.a. Star-Comiczeichner Ralf König sitzen. Die bisherigen preisgekrönten Geschichten und die Teilnahmebedingungen finden sich auf der Homepage julit-preis.de. (cw)



#1 AlexFFMAnonym
  • 14.11.2013, 09:44h
  • # Teilnahmebedingungen
    Hinweis: Die eingereichten Geschichten sollen natürlich weiterhin Konfessionsfreiheit als positiven Wert darstellen, unabhängig vom jeweils wechselnden Motto des Jahres. Wer möchte, dass seine Geschichte in die engere Wahl kommt, berücksichtige dies bitte. #

    Wieso soll Konfessionsfreiheit (zwingend) ein positiver Wert sein? Die Toleranz, die wir von anderen fordern, wollen wir selbst nicht aufbringen, wenn es um Andersdenkende geht. Freiheit als die Freiheit der Andersdenkenden ist keine Einbahnstraße!

    Wieso muss die Preisverleihung in einem schwul-lesbischen Jugendzentrum stattfinden? Gibts es keine andere, allgemeine(re) Location in Köln? Wir wehren uns, wenn uns andere in Schubladen stecken, betreiben aber munter unsere eigene Ghettoisierung.

    Und wieso besteht die Jury zur Hälfte aus ver.di-Leuten? Ist Gewerkschaftszugehörigkeit vielleicht auch etwas, das es als positiven Wert darzustellen gibt?

    Seltsamer Preis!
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#2 David77Anonym
  • 14.11.2013, 11:12h
  • Antwort auf #1 von AlexFFM

  • Wieso soll die konfessionslosigkeit ein negativer wert sein? DAS wäre intolerant. Da steht nichts von "muß negative darstellung von religion enthalten". Eigentlich gehts ums gegenteil - religionsfreiheit ist auch die freiheit sich dem nicht unterordnen zu müssen + das konfessionslosigkeit gleichberechtigt ist.
    Das ist nicht immer der fall.
    Und vor allem homosexuelle jugendliche leiden aufgrund religiöser ansichten. Das zu benennen ist wohl kaum intolerant.
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