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Alec Baldwin am Set seiner MSNBC-Talkshow "Up Late" (Bild: MSNBC)

Der Schauspieler ist wegen homophober Beschimpfungen in die Kritik geraten und sogar vom Fernsehsender MSNBC suspendiert worden – jetzt lässt er seinen schwulen Frisör und seine Tochter sprechen und spekuliert über ein Karriere-Ende.

Nach einem homophoben Ausbruch hat der Meinungs- und Nachrichtensender MSNBC den Schauspieler Alec Baldwin für zunächst zwei Wochen suspendiert. Das war eine Reaktion auf ein Video, auf dem der der 55-Jährige einen aggressiven Paparazzo offenbar als "cocksucking fag" (schwanzlutschende Schwuchtel) beschimpfte (queer.de berichtete). Baldwin moderiert in dem linksliberalen Sender jeden Freitagabend die Talkshow "Up Late".

MSNBC veröffentlichte eine Presseerklärung, in der sich Baldwin abermals für seinen Ausbruch entschuldigte: "Ich wollte niemanden mit meiner Wortwahl verletzen, aber das habe ich getan. Und das tut mir wirklich Leid", so Baldwin. Er entschuldigte sich bei seinen "loyalen Fans und meinen Kollegen bei MSNBC".

Baldwin versuchte mit weiteren Aktionen, die Wogen weiter zu glätten. So ließ er sich von Paparazzi beim Besuch seines schwulen Frisörs in New York City filmen, der ihn vor laufenden Kameras verteidigte: "Er ist ein wirklich netter Kerl und sehr leise. Ich kann mir vorstellen, wie es ist, verfolgt zu werden und immer in der Öffentlichkeit zu stehen. Das ist nervig".

In einem Beitrag für die "Huffington Post" erklärte Baldwin ferner, dass er ernsthaft darüber nachdenke, aus dem Rampenlicht zu treten. Seine Familie werde von der Presse gnadenlos von Paparazzi verfolgt, die damit die öffentliche Sicherheit gefährdeten. So seien die Fotografen bereits über Kinderwagen in seiner Straße gestolpert.

Youtube | Zusammenfassung der letzten Tage in einem Entertainment-Magazin

Baldwin-Tochter: Mein Vater hat falsch gesprochen, aber nicht falsch gefühlt


Ein Herz und eine Seele: Alec Baldwin und seiner schwuler Haarpfleger

Außerdem verteidigte Baldwins 18-jährige Tochter Ireland ihren Vater: "Er ist weit davon entfernt, schwulenfeindlich oder rassistisch zu sein", so die 18-Jährige am Sonntag auf Twitter. "Wir alle sagen Dinge, die wir nicht meinen und nicht zurücknehmen können. Mein Punkt ist: Was mein Vater gesagt hat, war falsch. Was er gefühlt hat, war es nicht." Ireland arbeitet als Model und ist das gemeinsame Kind von Baldwin und dessen Ex-Frau Kim Bassinger ("Sag niemals nie", "9½ Wochen").

Mehrere Homo-Gruppen haben die Wortwahl von Baldwin kritisiert und erklärt, er sei ein Wiederholungstäter: Der Schauspieler hatte sich bereits im Sommer entschuldigen müssen, weil er auf Twitter einen Reporter unter anderem als "Queen" und "Bitch" bezeichnet hatte, was im Englischen Beleidigungen für Schwule sind (queer.de berichtete).

Baldwin behauptete nach dem zweiten Vorfall, statt des Worts "fag" das äußerst selten genutzte Wort "fathead" (etwa: Dummkopf) gesagt zu haben, was aber aus dem veröffentlichten Video nicht hervorgeht. Ihm sei zudem nicht bewusst gewesen, dass "Schwanzlutscher" als schwulenfeindlicher Begriff aufgefasst werden könne. Für diese Entschuldigungen wurde er vom schwulen CNN-Starreporter Anderson Cooper scharf kritisiert. Er schrieb via Twitter: "Lesen Sie nur die letzten Entschuldigungen von Alec Baldwin. Die sind so albern, dass sie schon wieder lustig sind." (dk)

Youtube | Bericht im New Yorker Lokalfernsehen


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 lentilAnonym
  • 20.11.2013, 16:56h
  • Ich empfinde Schwanzlutscher auch nicht als Beleidigung.

    Und wenn mich jemand damit beleidigen wollte, würde ich nur sagen: "Ja ich bin ein Schwanzlutscher, na und?"
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