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Russel T. Davies will das schwule Fernsehen wieder einmal revolutionieren

Der TV-Autor und Produzent Russell T. Davies, der 1999 mit der britischen Serie "Queer as Folk" die Fernsehwelt verändert hat, hat sich an weitere schwule Serien gewagt.

Die Serien "Cucumber" (Gurke) und "Banana" sollen verschiedene Aspekte des schwulen Lebens darstellen und wie "Queer as Folk" in Manchester spielen. Der Sender Channel 4 hat beide Serien bestellt und will sie im kommenden Jahr ausstrahlen. Er hatte bereits das von Davies geschriebene "Queer as Folk" ausgestrahlt, das in Deutschland vor allem durch die US-amerikanische Adoption bekannt wurde.

Die Namen der Sendungen erinnern nicht zufällig an das männliche Geschlechtsteil, wie der walisische Produzent erklärte: "Ich habe einmal eine wissenschaftliche Studie über die männliche Erektion gelesen. Hier wurde der Schwanz in vier Kategorien eingeteilt, von schlaff bis hart: Eins war Tofu, zwei war die geschälte Banane, drei war die Banane und vier die Gurke. Da wusste ich, dass ich eine Idee für meine neue Fernsehserie hatte".

Die zwei fiktiven Sendungen sollen das schwule Leben in verschiedenen Generationen betrachten. In "Cucumber" wird die Geschichte aus Sicht des 40-jährigen Henry und seines Partners erzählt. Deren Leben soll durch Polizeieinsätze, Sex und Tod nie langweilig sein. "Banana" soll dagegen für ein jüngeres Publikum einer Reihe von schwulen Teenagern folgen. Während "Cucumber" im Hauptsender Channel 4 gezeigt werden soll, ist "Banana" für den Digitalsender E4 vorgesehen, der sich eher an das junge Publikum richtet. Zudem soll die Spinoff-Webserie "Tofu" das Serien-Paket komplettieren. Diese Reihe soll Themen aus beiden Serien aufnehmen.

Die Serien waren ursprünglich für den US-Paysender Showtime konzipiert worden, der auch die amerikanische Version von "Queer as Folk" produziert hatte. Nach der Krebserkrankung von Davies' Partner wurde das Projekt aber auf Eis gelegt, bis Channel 4 Interesse zeigte.

Der 50-jährige Davies ist aus der britischen Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. So war er in den ersten Jahren verantwortlich für den Neustart von "Doctor Who" und schmuggelte dort immer wieder schwule und lesbische Figuren ein; im walisischen Ableger "Torchwood" schuf er mit Captain Jack Harkness (John Barrowman) eine beliebte bisexuelle Hauptfigur. Beide Serien wurden in Deutschland bei RTL II ausgestrahlt.

Noch ist nicht bekannt, ob ein deutscher Sender "Cucumber" und "Banana" zeigen wird – wie auch "Looking". Die neue Homo-Serie des US-Pay-Senders HBO, u.a. mit Jonathan Groff, Scott Bakula und Russel Tovey, geht dort im Januar an den Start. Inzwischen gibt es einen ersten Trailer. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.11.2013, 00:01h
  • Es gibt manche, die Gurken und Bananen sogar als Sexspielzeug benutzen - als Dildoersatz! Besser ist jedoch der Verzehr wegen der Vitamie sowie der vielen Mineralstoffe!
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#2 Ferrante
#3 TheDad
#4 timpa354Ehemaliges Profil
  • 30.04.2014, 16:55h
  • Antwort auf #2 von Ferrante
  • Queer as folk (US), war die beste Serie, die ich je gesehen habe, weil sie alles zeigt, womit Schwule und Lesben in Amerika zu kämpfen haben, einschließlich den Verhaltensweisen von religiösen Klemmschwestern wie dir. Ich weiß nicht wie diese Serie noch zu toppen ist.
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