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  • 21. November 2013, Noch kein Kommentar

Sally Ride in Aktion: Sie eroberte 1983 als erste Astronautin das Weltall – zwei Konsmonautinnen waren allerdings schneller

Der im vergangenen Jahr verstorbene Astronautin Sally Ride wurde am Dienstag posthum von Präsident Barack Obama mit der "Presidential Medal of Freedom" geehrt, der höchsten zivilen Auszeichnung in den USA.

Ride ist mit ihrem "Challenger"-Flug im Jahr 1983 die erste Amerikanerin im Weltall. Sie wurde erst nach ihrem Tod geoutet (queer.de berichtete). Der Preis wurde von Tam O'Shaughnessy, Rides langjähriger Lebenspartnerin, entgegengenommen. Obama lobte Ride in einer Rede als Vorbild für Frauen und Vorreiterin der Emanzipation.

Insgesamt erhielten 16 Persönlichkeiten die Auszeichnung, unter ihnen auch der afroamerikanische LGBT-Aktivist Bayard Rustin, der 1987 verstorben ist. Er gilt auch als treibende Kraft der Bürgerrechtsbewegung in den 1960er Jahren und beriet Martin Luther King, Jr. in Fragen des gewaltfreien Widerstandes. Er wurde mehrfach festgenommen: einmal wegen Homosexualität, aber auch weil er sich weigerte, in einem Bus einen "weißen" Sitz zu verlassen.

"Viele Jahrzehnte war dieser großartige Anführer an der Seite von Dr. King, aber er hat seinen verdienten Platz in der Geschichte nicht erhalten, weil er offen schwul war", würdigte Obama den Aktivisten. Der Präsident übergab die Auszeichnung an Rustins Lebenspartner Walter Naegle. (dk)