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  • 22.11.2013           24      Teilen:   |

Berlin

LSVD ruft zu Demo vor Willy-Brandt-Haus auf

Im Willy-Brandt-Haus verhandeln Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel am Dienstag auch über die Zukunft der Homo-Rechte - Quelle: Chris Grabert / flickr / cc by-sa 2.0
Im Willy-Brandt-Haus verhandeln Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel am Dienstag auch über die Zukunft der Homo-Rechte (Bild: Chris Grabert / flickr / cc by-sa 2.0)

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ruft für Dienstag zur Teilnahme an einer Protestkundgebung für gleiche Rechte und gegen die Fortsetzung der Diskriminierung von LGBT auf.

Die Protestveranstaltung soll vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin stattfinden. In der Zentrale der deutschen Sozialdemokratie beraten zu dieser Zeit die drei Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD in kleiner Runde (queer.de berichtete).

"Bei den Koalitionsverhandlungen droht die Gleichstellung von Lesben und Schwulen unter den Tisch zu fallen. Die ideologische Blockade der Union muss endlich aufhören", erklärte der LSVD in einer Pressemitteilung. Der Verband fordert die Öffnung der Ehe einschließlich des Adoptionsrechts, ein Verbot der Diskriminierung auf Grund der sexuellen Identität im Grundgesetz sowie einen umfassenden Aktionsplan für Respekt und Gleichbehandlung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen. Außerdem sei eine deutliche Position gegen die aufflammende Homo- und Transphobie im Osten Europas und anderen Teilen der Welt sowie die Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer menschenrechtswidriger Strafverfolgung in Deutschland notwendig.

"Der Staat darf nicht länger diskriminieren", argumentiert der LSVD. Diese Ungleichbehandlung sei "schlicht verfassungswidrig", so der Verband weiter. Das Bundesverfassungsgericht hat in der vergangenen Legislaturperiode in sechs Urteilen Benachteiligungen von eingetragenen Lebenspartnern gegenüber heterosexuellen Ehe-Leuten für grundgesetzwidrig erklärt. Dennoch weigert sich die Union bislang, die Rest-Diskriminierung von Homo-Paaren zu beseitigen.

Die SPD hat im Bundestagswahlkampf insbesondere während CSDs mit dem Slogan "100 Prozent Gleichstellung – nur mit uns" geworben. (dk)

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  LSVD-Kundgebung am Ort der Koalitionsverhandlungen
Dienstag, den 26. November 2013 von 11.30 bis 13 Uhr, Wilhelmstr. 140/Stresemannstraße, 10963 Berlin (vor dem Willy-Brandt-Haus)
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Tags: berlin, lsvd, demo, koalitionsverhandlungen
Schwerpunkte:
 Bundestagswahl 2013
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Reaktionen zu "LSVD ruft zu Demo vor Willy-Brandt-Haus auf"


 24 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
22.11.2013
17:24:15


(-2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


War sich der LSVD wohl für das Adenauerhaus zu schade oder was?


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#2
22.11.2013
17:43:13


(+7, 11 Votes)

Von Nike Air Demo


Eine Demonstrationsroute vom Willy-Brandt-Haus zum Kino International (Russische Filmwoche) mit dem Abschluss Gazprom Berlin beträgt 5,3 km.
Umgekehrt auch.

Apropos Gazprom

Link zu www.derwesten.de


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#3
22.11.2013
18:01:08


(+9, 11 Votes)

Von WirZwei
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Wäre Berlin nicht so weit weg, würden wir kommen mit Baby: Wir sind Familie!


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#4
22.11.2013
18:47:19


(+5, 7 Votes)

Von 320-311


Kurt Schumacher 29,2 %
Willy Brandt 45,8 %*
Helmut Schmidt 42,9%
Gerhard Schröder 40,9 %
Walter Steinmeier 23 %
Peer Steinbrück 25,7 %

* Mehr Demokratie wagen?


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#5
22.11.2013
18:48:54


(-5, 9 Votes)

Von anome
Aus Kassel (Hessen)
Mitglied seit 01.10.2013


Ich werde auch vor dem Willy-Brandt-Haus demonstrieren - gegen die Frauenquote!!


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#6
22.11.2013
18:57:00


(+5, 9 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Vor dem SPD-Haus zu demonstrieren, das passt schon. Die SPD hat zusammen mit Grünen und Linke eine parlamentarische Mehrheit, nicht nur das Ehe-Verbot für LGBT könnte sie aufheben, der Mindestlohn, die Bewegungs- und Berufsfreiheit für Flüchtlinge, weniger Waffenexporte, ein gerechtes Gesundheitswesen u.v.m. ist durchsetzbar, stattdessen lässt die SPD sich von CDU/CSU über den Tisch ziehen. Daran kann man die SPD nicht häufig genug erinnern.


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#7
22.11.2013
20:37:31


(+5, 5 Votes)

Von m123


Das ist wahrscheinlich die wichtigste "Straßendemo" seit vielen Jahren um tatsächlich möglicherweise noch etwas in Richtung völliger Gleichstellung bewegen zu können.

Daher: ALLE DIE IN BERLIN ODER UMGEBUNG WOHNEN UND ENDLICH GLEICHE RECHTE HABEN WOLLEN, SOLLTEN AN DER DEMO UNBEDINGT TEILNEHMEN ! ! !


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#8
22.11.2013
20:45:36


(+2, 4 Votes)

Von Felix


Völlig richtig!

Auch die Aussage des LSVD "Der Staat darf nicht länger diskriminieren"...

Ich fürchte nur, dass die Machtgeilheit der SPD zu groß ist. Wenn der Machtrausch erst mal da ist, nimmt man sowas gar nicht mehr wahr...


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#9
23.11.2013
08:22:27
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Alex


Die weitere Diskriminierung von Schwulen und Lesben ist längst beschlossene Sache.

Die SPD tut jetzt nur noch so als würde sie sich einsetzen, weil sie hoffen, damit könnten sie das Gesicht wahren.

Aber so dumm sind wir nicht, dass wir darauf reinfallen.

Unsere letzte Hoffnung ist, dass die Parteibasis die Machtgeilheit von Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Andrea Nahles & Co stoppt und die aus ihren Führungspositionen vertreibt...


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#10
23.11.2013
08:35:42
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Timon


Eines ist völlig klar:
sollte die SPD eine Koalition ohne die versprochenen 100 % Gleichstellung eingehen, ist sie genau so eine Lügner- und Betrüger-Partei wie die FDP. Eine Partei, der unsere Wählerstimmen gut genug sind, die dann aber nach der Wahl das genaue Gegenteil tut und für die Macht sogar Grundrechte opfert.

So einer Partei, die uns nach Strich und Faden verarscht, könnte man niemals wieder vertrauen. Weder bei Bundestagswahlen, noch bei Landtagswahlen, Europa-Wahlen oder Kommunalwahlen.


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