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Der gefälschte "Homo"-Protest in Kiew hatte mehr Regenbogenflaggen als ganze CSDs in Westeuropa

Der Kampf gegen eine EU-Annäherung der Ukraine wird weiter mit Homophobie geführt.

In der Ukraine wird weiterhin mit Aktionen, die auf die Homophobie in der Bevölkerung setzen und diese weiter schüren, gegen eine Annäherung des Landes an die Europäische Union gekämpft. Mit einer gefälschten "Homo"-Demo sollte nun versucht werden, die Massenproteste für einen EU-Beitritt vom Montag zu diskreditieren.

Bis zu 100.000 Menschen demonstrierten gestern in Kiew gegen den letztwöchigen Beschluss ihrer Regierung, auf ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu verzichten, das kommende Woche unterzeichnet werden sollte.

Zwischenzeitlich versuchten rund 50 Personen, mit Regenbogenflaggen an den Protesten teilzunehmen. Zuschauern und anderen Demonstranten fiel schnell auf, dass die Teilnehmer teilweise betrunken und teilweise in verschmutzten Kleidern auftauchten.

Nachdem die Personen per Megaphon als "Provokateure" geoutet wurden, flüchteten sie. Inzwischen haben Medien aufgedeckt, dass die größtenteils obdachlosen Menschen von Unbekannten mit Geldbeiträgen und Wodka für eine Teilnahme an dem Protest gewonnen worden waren.

Am Sonntag hatten Nationalisten der Gruppe "Ukrainische Patrioten" eine Regenbogenflagge öffentlich verbrannt. Damit wollten sie gegen eine angebliche Homosexualisierung der Ukraine protestieren, die mit einem EU-Beitritt verbunden sei.

Youtube | Und wieder wurde in der Ukraine öffentlich eine Regenbogenflagge verbrannt

Wer die Teilnehmer der "Homo"-Demo vom Montag bezahlt hat, ist noch unklar. Spuren der homophoben Stimmungsmache führen allerdings nach Russland.

Bereits in den letzten Wochen waren in ganz Kiew Plakate aufgetaucht mit einem vermeintlich positiven Slogan, wonach die EU die Einführung der Homo-Ehe bedeuten würde. Zugleich hatte es mehrere Demonstrationen gegeben, darunter vor der deutschen Botschaft, in der Nationalisten gegen einen EU-Beitritt skandierten, weil dieser Rechte für Homosexuelle bringen würde. Eine Gruppe hatte dabei öffentlich eine Regenbogenflagge verbrannt.

Viele der Proteste, sowohl die negativen als auch die vermeintlich positiven, haben Verbindungen zu aus Russland unterstützten Personen oder Organisationen (ausführlicher Bericht). Auch in einigen anderen Ländern, die Russlands Präsident Wladimir Putin lieber in seiner geplanten Eurasischen Union als in der EU sehen will, hatte es eine homophob motivierte Stimmungsmache gegen die EU gegeben. (nb)



#1 suspektAnonym
  • 26.11.2013, 18:57h

  • heim ins reich.

    feindbild sind heute die homos.

    progromstimmung.

    selbstinszinierender führer.

    olympia.
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#2 dankeAnonym
  • 26.11.2013, 20:08h
  • für diese nachahmenswerte idee!

    ich möchte gern auch mit obdachlosen menschen für soziale und demokratische rechte demonstrieren!
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#3 jobwunderAnonym
#4 PraktikantAnonym
  • 26.11.2013, 22:35h
  • Antwort auf #3 von jobwunder
  • "Nachdem die Personen per Megaphon als "Provokateure" geoutet wurden, flüchteten sie."

    Dann haben sie nach dem Schrifterwerb wohl eine Bildung erfahren, die sie auch die das Wort Prekariat verstehen lässt.
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#5 YannickAnonym
  • 26.11.2013, 22:41h
  • Die Homohasser sind sich echt für nichts zu schade. Aber die scheinen die Menschen auch für extrem dumm zu halten oder meinen die, das fällt nicht auf, wenn man Obdachlose zum Homo-Demonstranten macht?!

    Was für Idioten...
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#6 Gerhard SchröderAnonym
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 suspektAnonym
#9 HugoAnonym
#10 PapaBärAnonym