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  • 27.11.2013           6      Teilen:   |

"Berliner Erklärung" unterzeichnet

Bundesliga setzt Zeichen gegen Homophobie

Artikelbild
"Weltoffenheit und Toleranz müssen Markenzeichen der Bundesliga sein. Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis gegen Homophobie", erklärte DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball (Bild: DFL)

Als 39. Unterstützer hat am Mittwoch die Deutsche Fußball-Liga die "Berliner Erklärung" unterschrieben und damit ein Zeichen gegen Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit gesetzt.

Auch über vier Monate nach der Vorstellung der "Berliner Erklärung" in der Hauptstadt kommen noch immer neue Unterstützer hinzu. Jüngster Unterzeichner ist seit Mittwochmorgen die Deutsche Fußball-Liga (DFL). Die von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld im Juli initiierte Deklaration ist ein Bekenntnis zu Vielfalt, Respekt und Akzeptanz (queer.de berichtete). Dabei erklären die Unterzeichner insbesondere, sich aktiv gegen Homophobie auf allen Ebenen des Sports einzusetzen.

"Weltoffenheit und Toleranz müssen Markenzeichen der Bundesliga sein", begründete DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball das Engagement des Ligaverbands. Die sexuelle Orientierung dürfe genauso wenig wie Hautfarbe oder Religion ein Vorwand für Ausgrenzung und Ablehnung sein. "Es ist beschämend, dass es auch in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist, wenn sich Menschen zu ihrer Homosexualität bekennen", so Rauball. Alle gesellschaftlichen Kräfte seien daher gefordert.

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Mit Aufklärung zur Toleranz: Bildungsmodule für Fußballvereine entwickelt

Neben dem Ligaverband haben bereits 38 Vereine und Institutionen die "Berliner Erklärung", die sich zudem für eine Intensivierung der Forschung auf dem Gebiet der Homophobie einsetzt, unterschrieben. Gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Sportpsychologische Beratung und Betreuung der Universität Vechta entwickelt die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld derzeit unter anderem Bildungsmodule zur Sensibilisierung und zur Steigerung der Akzeptanz von Schwulen und Lesben im Sport. Eine Begleitforschung soll Erkenntnisse liefern, welche Maßnahmen vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu mehr Akzeptanz beitragen helfen.

"Mit unserem Bildungs- und Forschungsprojekt 'Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie' möchten wir ein vorurteilsfreies Klima im Fußballsport fördern, das eine Kultur gelebter Vielfalt auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung und Achtung schafft", erklärte Stiftungsvorstand Jörg Litwinschuh. Der Ligaverband setzte mit seiner Unterzeichnung "ein starkes Signal weit über die Bundesliga hinaus".

In einer ersten Stellungnahme begrüßte auch Werder-Bremen-Präsident Klaus-Dieter Fischer das Engagement des Ligaverbands. "Dass die DFL als Dachorganisation des deutschen Profifußballs die 'Berliner Erklärung' unterzeichnet, ist ein positives Signal". Sein Verein habe für 2014 bereits ein Bildungsmodul gebucht, so Fischer. "Die Bundesliga sollte mit gutem Beispiel vorangehen und gemeinschaftlich für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz einstehen." (cw)

Links zum Thema:
» Homepage des Ligaverbands
» Mehr Informationen zur "Berliner Erklärung"
» Facebook-Page "Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie"
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Tags: bundesliga, dfl, berliner erklärung, homophobie im fußball, reinhard rauball
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Reaktionen zu "Bundesliga setzt Zeichen gegen Homophobie"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
27.11.2013
09:46:35


(+4, 10 Votes)

Von Facts vs Fiction


Alles nur Verdummungskampagnen, solange die sexuellen Apartheidsverbände des deutschen Fußballs nicht endlich verbindliche und scharfe Sanktionen für JEDEN homophoben Ausfall in JEDEM Stadion festsetzen, wie es in anderen Ländern schon lange der Fall ist.

Link zu www.taz.de

Es ist wie bei allem in dieser Gesellschaft: An der Oberfläche verpasst man sich phrasenhaft einen pseudo-"toleranten" Anstrich, Grüne und LSVD faseln etwas von wegen "so frei wie nie", aber in Wahrheit ist Homosexualität gerade unter Jugendlichen (und v. a. unter männlichen) so unterdrückt und stigmatisiert wie nie zuvor.


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#2
27.11.2013
10:21:28


(-2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Eine sehr gute Entscheidung! Die DFL kann sicher auch dagegen endlich etwas unternehmen:

Link zu www.saarbruecker-zeitung.de

Link zu www.spiegel.de

Link zu www.morgenpost.de

Wehret den Anfängen!!!


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#3
27.11.2013
11:02:39


(0, 6 Votes)

Von Dirk


Man sagt ja immer, daß Fussball ein Männersport ist. Aber mal ehrlich, das sind doch alles Tratschtanten! Vor allen die Fans !!! Ein echter Fussballfan sollte sich doch dafür interessieren, ob die Spieler Tore schiessen und nicht mit wem sie ins Bett gehen ! Das sind doch alles alte Waschweiber und keine Männer !


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#4
27.11.2013
20:38:02


(-1, 5 Votes)

Von Hugo


Wie währ's dammit: Jeder Bundesligaclub muß einen offen schwulen Profspieler haben.


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#5
30.11.2013
18:04:42


(-1, 1 Vote)
 
#6
06.12.2013
16:44:11


(-1, 1 Vote)
 


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