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Kommentare zu:
Keine Zustimmung zum Koalitionsvertrag!


#161 NormalschwulAnonym
  • 29.11.2013, 14:31h
  • Antwort auf #159 von TheDad
  • > Die Piraten und die Grünen haben
    > in ihren Wahlprogrammen die
    > Abschaffung des Inzestverbotes
    > als Teil der Gleichstellung angemahnt,
    > und damit IST es ein LGBT-Thema

    Figuren wie du sind schuld daran,
    dass immer noch so viele Leute
    gegen Rechte für Schwule sind.

    Mit Schaudern denke ich an deinen
    Kommentar, wie du als TheDad
    Minderjährige "einreiten" wolltest,
    weil sie angeblich einen erfahrenen
    Hengst wie dich dafür brauchen.

    [kotzsmiley]
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#162 TheDadProfil
  • 29.11.2013, 15:19hHannover
  • Antwort auf #161 von Normalschwul
  • ""Minderjährige "einreiten" wolltest""..

    Wie nett formuliert..

    Allerdings bezog es sich auf ein "Angebot" das sich an diejenigen richtet, die das so haben wollen..
    Es war und ist kein Dogma, dem sich alle Willigen und Unwilligen unterwerfen müßen !

    Aber schuld daran ""dass immer noch so viele Leute
    gegen Rechte für Schwule sind""

    sind Leute die sich für "Normal" halten und nicht begreifen das sie in die Welt der "Normalen" niemals aufgenommen werden !

    Und so muß Mann diese "Normale Welt" ein bisschen dahingehend ändern, und die kleine, enge Sicht auf das Leben verbreitern, um den "Normalen" klar zu machen, das sie nicht das Maß aller Dinge sind..

    Um es auf den Punkt zu bringen :
    Es gab ein Urteil zum Thema Inzest vor dem BVG, das mit 7 : 1 gefasst wurde..

    Wie immer in solchen Fällen wird die abweichende Meinung in der Urteilsbegründung mit Veröffentlicht, und der Kernsatz daraus lautete :

    ""Inzest ist eine Opferlose Straftat""..

    Ein ähnliches Urteil gab es auch einmal zum § 175, mit einer ähnlichen, abweichenden Meinung..

    Diese hat sich offensichtlich inzwischen durch die gesellschaftlichen Veränderungen durchgesetzt..

    Und hätten sich nicht 1953 ein paar mutige Männer an das BVG gewandt und das erste, wenn auch negative Urteil erstritten, dann würde der Paragraph wohl immer noch gelten..

    Denn dieses Urteil war der auslösende Faktor für einen Befreiungskampf der immer noch anhält !
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#163 sperlingAnonym
#164 Stop NahlesAnonym
  • 29.11.2013, 22:00h
  • Mit welchem Grinsen im Gesicht Frau Nahles verkündet, dass es keine weitere Gleichstellung geben wird:

    www.spd.de/aktuelles/112886/20131128_chat_nahles.html

    Kein Wunder... Die hat ausgesorgt und kann sich als designierte Ministerin nicht nur auf ein üppiges Gehalt sondern auch hohe Pensionen freuen können...

    Kein Wunder, dass die so grinst... Die denkt gerade "Die schwulen und lesbischen Deppen haben wir mal gut verarscht. Dank denen habe ich jetzt ausgesorgt."
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#165 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.11.2013, 00:13h
  • Antwort auf #164 von Stop Nahles
  • Das heißt ZUKÜNFTIGE oder KÜNFTIGE Ministerin und ist korrektes Deutsch! "Designiert" wird sehr oft mit "resigniert" und sollte in der alltäglilchen Sprache nicht mehr verwendet werden.

    Außerdem ist nämlich noch gar nicht sicher, ob der Pippi-Langstrumpf-Verschnitt im neuen Kabinett sitzt Frau Nahles sollte lieber Generalsekretärin und die naive Küstenbarbie Familienministerin in der mecklenburg-vorpommerschen Provinzregion bleiben! Vielleicht gibt es ja doch Gleichstellung und die Nahles streitet es deshalb ab, um nicht den Koalitionsfrieden zu zerstören!
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#166 David77Anonym
  • 30.11.2013, 08:33h
  • Antwort auf #165 von FoXXXyness

  • Aha. Sagt gerade derjenige, der den konjunktiv I noch nicht mal kennt + K II nicht beherrscht.
    Du liest zuviel BLÖD.
    Was ist denn an "designiert" unkorrektes deutsch?
    Ach nee, das gehört nicht zum vokabular der BILD, es KÖNNTE ja den leser überfordern - halt, WÜRDE... KÖNNEN.
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#167 IngoAnonym
  • 30.11.2013, 11:20h
  • Antwort auf #4 von GeorgG
  • Nischenthema?
    Die Quantifizierung spielt in dem Zusammenhang keine Rolle. Zahlreiche Themen in der politischen Landschaft können als Nischenthemen bezeichnet werden, die häufig von Lobbyismus und anderen Hintergründen beseelt sind.

    Schwule und Lesben müssen allein aufgrund der gesellschaftlichen Signalwirkung die Möglichkeit erhalten, sich in jeder Hinsicht ebenso zu entfalten wie der Rest der Bevölkerung. Es gibt letztlich kein schlüssiges Argument dagegen. Mit Ausnahme der eigenen Angst vor dem Unbekannten.

    Es ist erstaunlich, dass seit Jahrzehnten stets dieselben Pseudioargumente gegen Schwule und Lesben angeführt werden. Lebensmodelle und Alltag unterscheiden sich keineswegs vom Rest der Gesellschaft.

    Bedauerlicher wird die Aufklärung noch ein bis zwei Generationen dauern, bis auch der / die letzte Bürger/in in dieser Republik von jeder Diskriminierung ablässt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#168 SkandalösAnonym
  • 30.11.2013, 12:27h
  • Antwort auf #167 von Ingo
  • dass die fortgesetzte Entrechtung einer historisch und insbesondere auch in Deutschland vom Faschismus und dessen Steigbügelhaltern in der BRD noch bis 1969 massenhaft verfolgten, ermordeten und kriminalisierten gesellschaftlichen Gruppe immer wieder bagatellisiert wird.

    Die Seeheimer Partei Deutschlands macht sich ganz offen zu Verbündeten dieser Steigbügelhalter, wenn ihre Mitglieder den antidemokratischen und antisozialen "Koalitionsvertrag" zur Mehrheitsbeschaffung für die Faschismuszüchter der EU nicht glasklar ablehen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #167 springen »
#169 TheDadProfil
  • 30.11.2013, 12:51hHannover
  • Antwort auf #168 von Skandalös
  • ""auch in Deutschland vom Faschismus und dessen Steigbügelhaltern in der BRD noch bis 1969 massenhaft verfolgten""..

    Wie kommen so viele Leute eigentlich immer auf die falsche Fährte, die Kriminalisierung und Verfolgung hätte nur bis 1969 angehalten ?

    Der Paragraph wurde erst 1994 auf Druck der EU abgeschafft, und selbst danach geht die Kriminalisierung und Verfolgung durch die Veränderungen in den Paragraphen des "Sexualstrafrechtes" im StGB unvermindert weiter !

    Damit verbunden ist auch die völlig unzulängliche Forderung die Urteile nach § 175 bis 1969 aufzuheben..

    Diese Forderung macht aber die bis 1969 verurteilten Menschen zu "guten Schwulen" die unter Nazi-Recht zu leiden hatten, alle danach Verurteilten zu den "bösen"..

    Das kann und darf nicht hingenommen werden, denn jede Verurteilung die allein auf Grund der Sexuellen Orientierung hin zu einer Kriminalisierung und Verfolgung führte MUSS unabdingbar aufgehoben, und die Menschen rehabilitiert werden..

    Das betrifft neben den Verurteilten nach § 175 bis 1969 in beiden deutschen Staaten auch die Verurteilten nach § 151 DDR-StGB zwischen 1969 und 1989, die Verurteilten nach § 175 in den West-Ländern zwischen 1989 und 1994..

    Auch und gerade vor dem Hintergrund das sich daraus für einige Leute wieder ein "Nischenthema" ergibt, aus der Tatsache heraus das es 1994 noch 44 Verfahren gab..
    Auch diese Urteile müssen aufgehoben werden, und auch diese 44 Menschen müssen rehabilitiert werden !
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#170 wikipediaAnonym
  • 30.11.2013, 13:07h
  • Antwort auf #169 von TheDad
  • Die DDR kehrte 1950 zur alten Fassung § 175 zurück; der § 175a wurde weiterhin angewendet. Ab Ende der 1950er Jahre wurden homosexuelle Handlungen unter Erwachsenen nicht mehr geahndet. 1968 erhielt die DDR ein eigenes Strafgesetzbuch, das in § 151 sexuelle Handlungen mit Jugendlichen sowohl für Frauen als auch für Männer unter Strafe stellte. 1988 wurde dieser Paragraph ersatzlos gestrichen. Die Bundesrepublik Deutschland hielt zwei Jahrzehnte lang an den Fassungen der §§ 175 und 175a aus der Zeit des Nationalsozialismus fest. 1969 kam es zu einer ersten, 1973 zu einer zweiten Reform. Seitdem waren nur noch sexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren strafbar, wogegen das Schutzalter bei lesbischen und heterosexuellen Handlungen bei 14 Jahren lag. Erst nach der Wiedervereinigung wurde 1994 § 175 auch für das Gebiet der alten Bundesrepublik ersatzlos aufgehoben.

    de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_175
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