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Der grüne Vize-Fraktionschef Rasmus Andresen begrüßt den Aktionsplan (Bild: Grüne SH)

Die schleswig-holsteinische Landesregierung aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) stellt für den Landeshaushalt 2014 insgesamt 50.000 Euro für die Erstellung eines Aktionsplans gegen Homo-, Bi- und Transphobie bereit.

Das erklärte am Mittwoch Rasmus Andresen, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen und queerpolitischer Sprecher seiner Fraktion. "Während in Berlin die zukünftige Queerpolitik mit reichlich vielen Fragezeichen verzeichnet ist, ist dies auf Landesebene nach den Bundesratsinitiativen zur Eheöffnung und steuerrechtlichen Gleichstellung von Beamten bereits der nächste konkrete Punkt zu einem queerfreundlichen Schleswig-Holstein", so Andresen.

Der Aktionsplan war vergangenes Jahr im Koalitionsvertrag vereinbart worden (queer.de berichtete). Einen ähnlichen Plan hatte Nordrhein-Westfalen bereits 2012 beschlossen, Baden-Württemberg kündigte ähnliche Schritte an. Vorreiter ist Berlin, das den Aktionsplan bereits 2009 beschlossen hat. Allerdings hat die rot-schwarze Landesregierung die Mittel für kommendes Jahr gekürzt (queer.de berichtete). (dk)



#1 AndreasAnonym
  • 27.11.2013, 20:26h
  • Und wieder beweist sich, dass von den Grünen am meisten für Homosexuelle und Transgender getan wird und sie in dieser Hinsicht einen äußerst positiven Einfluss auf die SPD haben. man darf sich gar nicht vorstellen, was eine Rot-Rot-Grüne Bundesregierung in der Hinsicht landesweit bewirken könnte.
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#2 ZeitfensterAnonym
  • 27.11.2013, 21:25h
  • Schätzchen, lass Dich doch nicht blenden und so billig einkaufen!
    50.000 Euro sind für den Landeshaushalt von Schleswig-Holstein noch nicht einmal Porto-Kasse.
    Das ist ein bisschen Kleingeld, damit man so tun kann, als wenn man homofreundlich wäre und jetzt richtig was tut für die Lesben und Schwulen. Ungefähr so, als wenn Du 5 Cent für das Rote Kreuz spendest und Dich dann als großzügiger Gönner feiern lässt.

    Es hilft nichts, das Land mit wohlfeinen Aktionsplänen zu überziehen, wenn außer warmen Worten nix kommt.
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#3 AndreasAnonym
  • 28.11.2013, 09:53h
  • Antwort auf #2 von Zeitfenster
  • Süßer, die 50.000 Euro sollen nur der ERSTELLUNG EINES AKTIONSPLANS gegen Homophobie dienen und sind für diesen Zweck eine gute, ausreichende Summe. Natürlich muss und wird die Umsetzung des Plans viel mehr als das kosten. Aber der erste Schritt ist Dank einer rot-grünen Landesregierung plus SSW getan. Unter Schwarz-Gelb gab es in dieser Hinsicht gar nichts Positives zu vermelden.
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#4 Sveni MausiAnonym