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  • 28.11.2013           11      Teilen:   |

Protest gegen anhaltende Diskriminierung

Kamen: Aids-Hilfe demonstriert vor SPD-Regionalkonferenz

Aktion der Aids-Hilfe im Kreis Unna
Aktion der Aids-Hilfe im Kreis Unna

Vor der Regionalkonferenz der NRW-SPD in der Stadthalle Kamen wird am Sonntag ab 9.45 Uhr eine von der Aids-Hilfe im Kreis Unna organisierte Protestaktion stattfinden. Damit soll am Welt-Aids-Tag dagegen protestiert werden, dass der schwarz-rote Koalitionsvertrag Schwule und Lesben nicht gleichstellt.

Die Aktion auf dem Platz vor der Stadthalle steht unter dem Motto: "Der SPD die Rote Schleife zeigen – Für gleiche Rechte und gegen Diskriminierung!". Mit dem Protest sollen die Mitglieder der SPD an das Wahlversprechen ihrer Partei "100 Prozent Gleichstellung nur mit uns!" erinnert werden.

Die Aktivisten befürchten, dass nun vier weitere Jahre Stillstand drohen: "Wer der schwul-lesbischen Community im Wahlkampf 100 Prozent Gleichstellung verspricht, kann nach der Wahl in Regierungsverantwortung nicht null Prozent liefern. Im Vertrauen auf dieses Versprechen haben viele Lesben und Schwule die SPD gewählt", erklärte Manuel Izdebski, der Geschäftsführer der Aids-Hilfe im Kreis Unna.

Am Welt-Aids-Tag möchte die Aids-Hilfe deshalb vor dem Tagungsort der Sozialdemokraten für gleiche Rechte demonstrieren. Manuel Izdebski erklärt: "Die Rote Schleife ist unser Symbol für Solidarität. Wir haben uns damit schon immer gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben eingesetzt."

Die Aids-Hilfe im Kreis Unna ruft dazu auf, sich friedlich an der Demonstration zu beteiligen und mit der Roten Schleife die Solidarität der SPD einzufordern. Bei der Regionalkonferenz sind auch prominente SPD-Größen wie Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Parteichef Sigmar Gabriel anwesend. (pm/dk)

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  Demo bei SPD-Regionalkonferenz
Treffpunkt ist am Sonntag, 1. Dezember um 9:45 Uhr auf dem Platz vor der Stadthalle in Kamen, Rathausplatz 2/4, 59174 Kamen. Die Demo wird gegen 11:15 Uhr beendet. Der Rathausplatz ist nur vier Minuten Fußweg vom Kamener Bahnhof entfernt.
Extra-Umfrage: Sollte die SPD-Basis dem Koalitionsvertrag zustimmen? (Ergebnis)

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Tags: aids-hilfe, kamen, spd, koalitionsvertrag, demonstration
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Reaktionen zu "Kamen: Aids-Hilfe demonstriert vor SPD-Regionalkonferenz"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
28.11.2013
15:12:28
Via Handy


(+5, 7 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


An viele, viele solcher Proteste kann sich die SPD schon mal gewöhnen! An CSDs wird das auch nicht schön werden für die Umfallerpartei.

Und sollte es tatsächlich zu einem knappen Ja zur GroKo kommen bleibt LGBTI mit Rückgrad in der SPD nur noch der Austritt unter Protest!

Ein knappes Ja oder Nein wird die Partei ohnehin zerreissen. Das wird noch schlimmer als damals Agenda 2010 an der die Partei noch heute arg leidet.

Damals wurden die Gewerkschaften und die Arbeiterschicht verraten heute die LGBTI.

Wer soll die Partei am Ende noch wählen?


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#2
28.11.2013
18:20:41


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User Smiley


Wer nur irgend kann, soll kommen und mitmachen. Kleiner Sonntagsmorgensausflug ins schöne schiefbeturmte Kamen, inklusive der Möglichkeit ein wenig für die eigenen Interessen einzutreten, am Weltaidstag, sollte sich niemand entgehen lassen.


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#3
28.11.2013
21:36:24


(+4, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Eine solche Aktion ist wichtiger und besser als die im Forum grassierende Hetze und Gepöbel gegen die SPD!


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#4
29.11.2013
11:31:27


(+3, 3 Votes)

Von stephan
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von daVinci6667


"An viele, viele solcher Proteste kann sich die SPD schon mal gewöhnen! An CSDs wird das auch nicht schön werden für die Umfallerpartei."

Na, das hoffe ich doch sehr! Eine gute Aktion, die der SPD zeigt, wo sie nun mit diesem Machwerk von Koalitionsvertrag steht!

Und: Sollte es zu der Koalition kommen, was ich nicht hoffe, dann muss - wenn die SPD im BT gegen die Eheöffnung oder Gleichstellung stimmt - eine Protestwelle durch das Land und die Medien gehen, dass der SPD Hören und Sehen vergeht! Meinetwegen muss die SPD dann auch nicht 151 Jahre werden. Dummschwätzende Politiker hat das Land auch in anderen Parteien genug, Wortbrüchige, Machtgeile, Lügende ebenso!


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#5
29.11.2013
16:21:35


(-2, 4 Votes)

Von Burkhard Krause
Antwort zu Kommentar #3 von FoXXXyness


Ist das Ironie oder Sarkasmus oder nur Hilflosigkeit ? Jedenfalls scheint das alles so eine Art Waterloo für alle zu sein, die fest im Glauben waren und plötzlich sehen, daß ihre Heilsbringer eben auch nur kleine Menschen sind mit allem was die anderen auch hinter sich herschleppen nämlich Taktiererei, Macht-und Bedeutungsgeilheit und eben auch Lügen und gebrochene Versprechen. Na dann Prost auf die Ernüchterung.


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#6
29.11.2013
17:29:31


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Zum Weltaidstag:

Link zu www.welt.de

Erster Advent ist auch noch!


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#7
30.11.2013
14:12:28


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User Smiley
Antwort zu Kommentar #5 von Burkhard Krause


Das war kein Waterloo.

Niemand hat die SPD-Parteiführung je für Heilsbringer gehalten. Sie haben eine Politik versprochen die unsere Hoffnungen geweckt hat, sie haben sich für uns eingesetzt, nicht genug, nicht erfolgreich. Das ist schade. Eine Enttäuschung auf einem an Enttäuschungen reichen Weg.

Das wollen wir sie auch wissen lassen, morgen.

Wir haben schon viele Enttäuschungen erlebt, dies ist nur eine davon, wir regen uns auf und beklagen den nicht-Fortschritt, wir zürnen, wir trauern. Aber wir sind nicht geschlagen.

Unsere Zukunft heißt nicht St. Helena, sondern zusammenhalten, Kopf hoch, nicht beirren lassen und weitermachen, weitermachen, weitermachen.

Der Tag wird kommen an dem wir endlich auch 100% Menschen sein dürfen.


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#8
30.11.2013
17:25:49


(-2, 4 Votes)

Von Burkhard Krause
Antwort zu Kommentar #7 von Smiley


Na wenn hier von Gepöbele und Hetze gegen die SPD in schwulen Foren gesprochen wird, muß ja schon was Schwerwiegendes vorgefallen sein und ich kann mich nicht erinnern schon je in einen derartig großen See von Frust und Wut geblickt zu haben. Die ganze Nummer wäre doch viel kleiner ausgefallen, hätten die Wahlpromotoren der SPD nicht derartige Erwartungen geschürt und viele Schwule sich fast gläubig daran geklammert.Die FDP hat auch Hoffnungen geweckt - nur die meisten Schwulen kämen gar nicht mehr auf die Idee das ernst zu nehmen. Ob die SPD noch mal von der FDP Position herunterkommen wird ? - ich denke schon, denn sie haben einfach die schöneren Slogans und wir Schwulen wollen doch nicht alle Hoffnung fahren lassen und so geht das Spiel in die nächsten Runde. Aber grundsätzlich stimme ich Deinem Optimismus zu.


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#9
30.11.2013
22:39:29
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von Burkhard Krause


Nochmals die Hoffnung auf die SPD setzen, (wenn sie denn tatsächlich die GroKo eingehen sollte) die unsere versprochene Gleichstellung aus reiner Machtgier verraten hat?

Wir sind doch kein verblödetes Stimmvieh!

Nein, es bleiben dann nur noch Grüne und Linke. Alles andere ist für emanzipierte GLBTI dann unwählbar!


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#10
01.12.2013
11:03:04


(-2, 4 Votes)

Von Schulte
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich finde es nicht gut, dass eine solche Demonstration in meiner Heimatstadt Kamen stattfindet.


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 Ort: Rathausplatz Kamen


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