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  • 01. Dezember 2004, noch kein Kommentar

Washington D.C. Zum diesjährigen Welt-Aids-Tag hat das Institut für Medizin (IOM) der National Academy of Sciences Besorgnis erregende Zahlen veröffentlicht. Jede fünfte HIV-infizierte US-Amerikanerin ist ohne Krankenversicherung. Die Hälfte der geschätzten 460.000 Betroffenen in den USA hat keinen Zugang zu den benötigten antiretroviralen Medikamenten. Paul Volberding, Mitglied der IOM, bezeichnete diese Zahlen als erschreckend. "Wir finden es tragisch, dass im reichsten Land der Welt so viele Menschen nicht die Betreuung erhalten, die sie dringend benötigen." Die meisten Frauen mit HIV beziehungsweise Aids nehmen an öffentlich finanzierten Programmen teil. Trotz wachsender Registrierungen wurden die Förderungen für Programme wie den Ryan White CARE Act nach Jahren der Stagnation in diesem Jahr gekürzt. Die Sparmaßen betreffen vor allem afro-amerikanische Frauen, die meist ein niedriges Einkommen haben und deshalb von öffentlich finanzierten Programmen abhängig sind. "Sie tragen die Hauptlast der Aids-Epidemie", so Kimberly Smith vom Chicago's Rush University Medical Center. Von den jährlichen 12.000 Neuinfektionen bei Frauen sind 64 Prozent Afro-Amerikanerinnen. (pte)