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Fußball-Heldin

Steffi Jones ist verlobt


Steffi Jones hat als Tochter einer Frankfurterin und eines US-Soldaten neben der deutschen auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Dankenswerterweise hat sie sich früh dafür entschieden, für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen (Bild: Heinrich-Böll-Stiftung (Ruth Plössel) / flickr / by-sa 2.0)

Erst Anfang des Jahres hatte die "Kaiserin" ihr Coming-out – jetzt kündigt sie an, dass sie ihrer Freundin im kommenden Jahr das Ja-Wort geben wird.

Die frühere Fußballnationalspielerin Steffi Jones hat angekündigt, dass sie sich mit ihrer 43-jährigen Freundin Nicole Parma verpartnern wird. Die Europa- und Weltmeisterin erklärte in der "Bild"-Zeitung: "Ja, es stimmt! Wir werden 2014 heiraten und sind darüber wirklich sehr glücklich".

Die Verpartnerung der Fußballerin und der Bankerin soll kommendes Jahr am 7. Juni stattfinden. Zu den Details sagt die 40-Jährige allerdings nichts: "Das bleibt unser Geheimnis. Wir planen eine kleine, sehr private Feier. Mehr möchte ich dazu auch nicht verraten".

Jones hatte sich erst im Februar beim "Ball des Sports" in Wiesbaden als lesbisch geoutet und ihre Freundin vorgestellt (queer.de berichtete). Das Paar hatte sich ein Jahr zuvor in Portugal kennengelernt. Sie leben zusammen in Gelsenkirchen-Buer unweit des Schalker Stadions.

Beispiellose Karriere

Steffi Jones war ab Anfang der 90er Jahre bis 2007 als Fußballerin in der Bundesliga, der US-Liga und der Nationalmannschaft aktiv. Sie errang dabei unzählige Titel: Unter anderem wurde sie sechs Mal Deutsche Meisterin, gewann drei Mal den DFB-Pokal, zwei Mal den UEFA-Cup und wurde einmal amerikanische Meisterin. Außerdem wurde sie als Nationalspielerin einmal Weltmeisterin, drei Mal Europameisterin und gewann zwei Mal Bronze bei den Olympischen Spielen.

Von 2008 bis 2011 war sie Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauenfußball-WM 2011. Wegen der Parallelen mit Franz Beckenbauer wurde sie auch als "Kaiserin" bezeichnet. Seit 2011 ist Jones Direktorin beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Im deutschen Frauenfußball gab es – im Gegensatz zu den Herren – bereits mehrere Coming-outs: Bereits Ende 2010 hatte sich Nationaltorhüterin Nadine Angerer in einem Interview als bisexuell geoutet (queer.de berichtete). Die Weltmeisterin sagte damals gegenüber dem "Zeit"-Magazin, dass für sie das Geschlecht bei der Partnerauswahl zweitrangig ist: "Ich persönlich bin da offen, weil ich der Meinung bin, dass es nette Männer und nette Frauen gibt, und weil ich eine Festlegung generell total albern finde." Ein Jahr zuvor hatte Angerers langjährige Konkurrentin Ursula Holl ihrer Freundin Carine das Ja-Wort gegeben. (dk)



#1 VolumeProProfil
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 sperlingAnonym
  • 29.11.2013, 20:04h
  • >"weil ich eine Festlegung generell total albern finde."

    es ist nicht sehr nett, homosexualität als albernheit zu bezeichnen und nicht sehr klug, die idee zu bestärken, dass man sich seine sexualität nach gusto aussuchen könne.

    trotzdem alles gute.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil