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Verdächtiger ist LKA-Beamter

Kannibalen-Fall: Neues Rotenburg in Sachsen?


Der Film "Rohtenburg" mit Thomas Kretschmann in der Hauptrolle orientiert sich auf den Fall Armin Meiwes. Er war zunächst 2006 in Deutschland verboten worden, weil er Meiwes' Persönlichkeitsrechte verletze. Der Bundesgerichtshof hob das Verbot drei Jahre später auf.

Vor elf Jahren sorgte der Fall des "Kannibalen von Rotenburg" für Entsetzen. Ein ähnlicher Fall soll sich jetzt im Erzgebirge zugetragen haben – diesmal ist der Tatverdächtige Polizist.

Am Freitagmorgen gaben Polizeibeamte in Dresden in einer Pressekonferenz bekannt, dass ein 55-jähriger LKA-Mitarbeiter einen 59-Jährigen auf dessen Wunsch hin getötet haben soll. Anschließend habe der Schrift-Analytiker für die Spurenauswertung die Leichenteile auf seinem Grundstück in Reichenau im Osterzgebirge versteckt. Der Festgenommene habe ein Teilgeständnis abgelegt.

Der Verdächtigte stritt ein sexuelles Motiv ab. Boulevardmedien berichten aber, dass der 59-Jährige der "Geliebte" des schwulen Beamten gewesen sei. So schrieb die größte deutsche Boulevardzeitung, die die Homosexualität des Täters mehrfach erwähnte: "Wie BILD aus Ermittlerkreisen erfuhr, soll der LKA-Beamte beim Mord seine sexuelle Fantasie ausgelebt haben". Der "homosexuelle Polizist" wurde in dem Artikel als "Stückel-Killer" bezeichnet, dem seine Beziehung mit einem Mann "offenbar nicht aus[reichte]".

Tötung auf Verlangen

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hat sich der Vorfall laut dem Tatverdächtigen bereits am 4. November ereignet. Der Mann habe den Beamten gezeigt, wo er Leichenteile vergraben habe. Oberstaatsanwalt Erich Wenzlick erklärte auf der Pressekonferenz, es handele sich um einen Fall von Tötung auf Verlangen. Nun soll geprüft werden, ob der Täter Leichenteile gegessen habe – was dieser ebenso wie sexuelle Motive abstreitet.

Das Opfer stammt aus Hannover. Es soll den Tatverdächtigen über eine Kannibalen-Internetseite kennengelernt haben, die bereits vom "Kannibalen von Rotenburg" genutzt wurde. Dieser Fall hatte vor einem Jahrzehnt die Gemüter erregt (queer.de berichtete): Armin Meiwes tötete 2001 einen 43-Jährigen, der eingewilligt haben soll. Ein Gericht verurteilte Meiwes sechs Jahre später zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes und Störung der Totenruhe, die das Verzehren einer Leiche nach Auffassung des Gerichtes darstellte. (cw)



Die Rückkehr des schwulen Kannibalen

Eine Seele so krank, eine Tat so unvorstellbar. Die Geschichte des Kannibalen von Rotenburg startet jetzt doch im Kino. Ein Gericht hob das Verbot auf.
Kannibalen-Film nicht mehr verboten

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in letzter Instanz das Verbot des Horrorschockers "Rohtenburg" aufgehoben. Der Film mit Thomas Kretschmann ("King Kong", "Der Untergang") basiert auf dem Leben von Armin Meiwes, dem "Kannibalen von Rotenburg".
Kannibalen-Prozess: Lebenslänglich für Mr. Gay

Der Mr. Gay UK 1993 ist wegen eines kannibalistischen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die zwölfköpfige Gerichtsjury im nordenglischen Leeds befand den 36-jährigen ehemaligen Koch Anthony Morley schuldig, seinen Liebhaber erstochen, ihm die Kehle durchgeschnitten, danach einen Teil von dessen Oberschenkel gebraten und ein Stück davon gegessen zu haben.

30 Kommentare

#1 SosoAnonym
  • 29.11.2013, 16:04h

  • ...die Bild und ihre " Ermittlerkreise", die in ganz Deutschland ihre Spitzel haben?

    Ist die Bild eine Zeitung, eine Sekte oder eine Mafia?

    Eigentlich brauchen wir kein BKA mehr, wir haben ja die Bild die alles weiß.
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 29.11.2013, 16:54h
  • Antwort auf #1 von Soso
  • "Ist die Bild eine Zeitung, eine Sekte oder eine Mafia?"

    Weder das eine noch das andere. Alles wäre Verharmlosung.

    'Bild' betreibt zur Zeit eine homophobe Entrechtungskampagne, die uns wieder dahin bringen soll, wo wir nach deren Meinung hingehören.

    Ganz unten.

    Still.

    Am Besten gleich weggeschlossen.

    So dass die in jeder Hinsicht Unteren, die zu den Stammlesern gehören, auch noch jemand haben, auf den sie nach Unten treten können.

    Frust- und Triebabfuhr auf Untermenschen eben.

    Systemstabilisierend.

    Und gegen die Verfassung und ihre Werte.
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#4 Johannes1989Profil
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.11.2013, 17:33h
  • Da hat also einer nach Hannibal-Lector-Manie sein Unwesen getrieben. Da bekommt die Redensart "Ich hab Dich zum Fressen gern" einen ekeligen Beigeschmack!
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 29.11.2013, 17:40h
  • Antwort auf #4 von Johannes1989
  • "Bin ich jetzt hier bei der Internetseite der BILD oder von queer.de?"

    Sehr gute Frage.

    Aiuch der 'Playboy' würde sich nicht mit pathologischen Frauenmördern beschäftigen (queer.de ist NICHT der schwule 'Playoby).

    Sehe nicht ein, weshalb wir uns mit pathologischen Männermördern beschäftigen sollten.
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#7 paren57Ehemaliges Profil
  • 29.11.2013, 18:13h
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
  • "Sehe nicht ein, weshalb wir uns mit pathologischen Männermördern beschäftigen sollten."

    Stimmt. Aber mit der Berichterstattung von BILD, die unterschwellig vermittelt, Homosexuelle haben ein perverses Sexualleben bis hin zu Tötungsfantasien, sollte man sich schon beschäftigen. Ist zwar eine perfide Verknüpfung, aber Wasser auf die Mühlen der Homophoben. Da werden dann Fetische, wie sie in der Lederszene üblich sind, gerne mit Persönlichkeitsstörungen gleichgesetzt. Quintessenz: Schwule schrecken vor nichts zurück. Geforderte Konsequenz: Könnt ihr euch selber ausmalen.
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#8 Sunny23Anonym
#9 BILDAnonym
#10 FrageAnonym
  • 29.11.2013, 18:35h

  • Wie bereitet man denn einen Penis zu?

    Bestimmt muss man den ziemlich lange durchbraten sonst schmeckt das Fleisch wie Gummi.
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