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Das Organisationskomitee von Startschuss SLSV Hamburg e.V.: Detlev Matzen, Carsten Stock, Alexander v. Beyme (Leiter OK), Steffen Fischer (Sponsoring), André Martens (Social Media/PR), Philipp Abel, Thomas Brauner (Finanzen)

Nach Manchester und Dublin werden die dritten schwul-lesbischen Fußball-Europameisterschaften in der Hansestadt stattfinden.

Wie der Sportverein Startschuss SLSV Hamburg e.V. am Montag mitteilte, hat die International Gay And Lesbian Football Association (IGLFA) ihre Fußball-EM erstmals nach Deutschland vergeben. Vom 11. bis 14. Juni 2015 werden damit mehr als 30 schwule und lesbische Teams und über 400 Teilnehmer zur IGLFA European Championship in Hamburg erwartet.

Die Turnierspiele werden am 12. und 13. Juni auf den Plätzen des Nachwuchsleistungszentrums des Hamburger SV in Norderstedt ausgetragen. HSV-Vorstand Oliver Scheel erklärte, dass der Bundesligaverein damit die "Berliner Erklärung" gegen Homophobie, die der HSV erst vor wenigen Monaten unterschrieben hatte, mit Leben füllen wolle. Geplant sind außerdem eine Eröffnungsparty mit Auslosung der Gruppen sowie eine Abschlussparty inklusive Siegerehrung.

Hamburg will sich als "weltoffene und tolerante Metropole" präsentieren


Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) wird Schirmherr der Veranstaltung (Bild: SPD Schleswig-Holstein / flickr / by 2.0)

Die Schirmherrschaft hat Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz übernommen. Der SPD-Politiker freute sich in einer ersten Reaktion über den Zuschlag für die Hansestadt: "Mit der Ausrichtung der schwul-lesbischen Fußball-Europameisterschaft bietet sich der Freien und Hansestadt Hamburg einmal mehr die Gelegenheit, sich als weltoffene und tolerante Metropole zu präsentieren", erklärte Scholz in einer ersten Reaktion. Er übernehme gerne die Schirmherrschaft für eine "herausragende Sportveranstaltung, die ganz im Zeichen der Gleichstellung und Gleichbehandlung" stehe.

Alexander von Beyme, der Leiter des Organisationskomitees, hofft, dass das Turnier die gesellschaftliche Diskussion über Homosexualität im Sport voranbringt: "Wir machen es vor, wie normal es ist, schwul oder lesbisch zu sein und guten Fußball zu spielen." Mit einem Augenzwinkern erklärte der 37-Jährige, dass die Hansestadt damit auch im ewigen Wettstreit mit Berlin punkten könne: "Die Berliner haben im Jahr 2015 nur das Champions-League-Finale, wir Hamburger eine ganze Europameisterschaft!".

Die IGLFA European Championship für Schwule, Lesben, Bi-, Transsexuelle und Freunde wird alle zwei Jahre ausgetragen und feierte ihre Premiere 2011 in Manchester, 2013 fand der Wettbewerb in Dublin statt (queer.de berichtete). 2015 in Hamburg macht das Turnier erstmals auf dem europäischen Kontinent Station – im Jubiläumsjahr der Ausrichter: Der 600 Mitglieder zählende Verein Startschuss SLSV wird 2015 das 25-jährige Bestehen feiern. (pm/dk)



#1 Gay SportsAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 AgnostikerbaerAnonym
  • 02.12.2013, 15:55h
  • Herzliche Fußballergrüße nach Hamburg ... :-)

    Frei nach Lukas Podolski: "Ihr müsst im Juni die Köpfe hochkrempeln und die Ärmel auch", Jungs, eh Mädels, eh Queers ...
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#4 LucaAnonym
  • 03.12.2013, 10:59h
  • Ganz ehrlich:
    ich würde keine GLBT-Events mehr in Staaten stattfinden lassen, die weiter diskriminieren... Also auch nicht in Deutschland.

    Staaten die weiter rechtlich diskriminieren, sollten dann auch nicht wirtschaftlich, kulturell und beim Image von solchen Events profitieren...
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#5 TheDadProfil
  • 03.12.2013, 13:28hHannover
  • Antwort auf #4 von Luca
  • Wie blödsinnig..

    Das bedeutete, wenn Mann den Gedanken nur einmal zu Ende denkt, auch die CSD´s nicht mehr stattfinden zu lassen..

    Weder in New York, noch in Berlin, weder in Rio noch in London, denn alle diese Städte "profitieren" sowohl wirtschaftlich als auch kulturell von diesen "Events" !
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#6 LucaAnonym
  • 05.12.2013, 08:14h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Da vergleichst Du aber Äpfel mit Birnen:
    CSDs sind Protest-Demos um für volle rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung zu demonstrieren. Und diese sollten auch an diversen Orten stattfinden. Dass die auch wirtschaftliche Nebeneffekte haben, ist wirklich nur ein Nebeneffekt und auch nur bei den ganz großen CSDs gegeben.

    Aber solche GLBT-Großveranstaltungen wie diese Europameisterschaft kann überall in Europa stattfinden und hat viel größere wirtschaftliche Effekte als ein CSD. Wieso sollte man das also nicht in solchen Ländern machen, die uns voll gleichstellen? Und diese Länder fördern...

    Ich will jedenfalls nicht, dass dieser SPD-Bürgermeister diese Veranstaltung wieder für SPD-Propaganda nutzt, um da in Kameras zu grinsen und so zu tun, als sei die SPD auch so homofreundlich. Wir wissen ja jetzt, dass die Realität anders aussieht...
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#7 TheDadProfil
  • 05.12.2013, 12:21hHannover
  • Antwort auf #6 von Luca
  • Bis dahin hat HH vielleicht wieder einen CDU-Bürgermeister der dann seinerseits die Situation für CDU-Propaganda nutzt..

    Ole van Beust hat in seiner Zeit als Bürgermeister nur ein einziges Mal das Rathaus zum CSD mit Regenbogenflaggen bestücken lassen, den CSD selbst als Schirmherr nicht ein einziges Mal selbst eröffnet, ganz im gegensatz zu Wowereit der das seit dem erstem Jahr seines Amtes macht..

    Und Du überschätzt die Wirkung einer Schwul-lesbischen Fußball-EM..

    So viele Zuschauer haben die leider gar nicht das sich diese zu einem "Mega-Event" entwickelt hätte aus der HH einen wirtschaftlichen Profit ziehen würde..
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