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Thomas Bach ist seit September Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (Bild: governmentza / flickr / by-nd 2.0)

Die Federation of Gay Games (FGG) hat am Montag mitgeteilt, dass sich LGBT-Aktivisten mit dem IOC-Präsidenten Thomas Bach getroffen haben.

Das Treffen hat am Samstag in Paris stattgefunden, wo Bach eine Veranstaltung des Weltfechtverbandes besucht hatte. Der Jurist und ehemalige Fechter aus Tauberbischofsheim hatte bei seinem ersten Besuch in Sotschi im Oktober russischen LGBT-Aktivisten ein Treffen versprochen.

Das Internationale Olympische Komitee übernahm die Reisekosten für drei LGBT-Aktivisten aus Russland, die der russischen "LGBT Sports Federation" angehören. Dazu nahmen die FGG-Repräsentanten Emy Ritt und Marc Naimark an dem Gespräch teil. Ritt erklärte, dass das Treffen "sehr wichtig für Sport ohne Diskriminierung" gewesen sei. Auch Bach setze sich für dieses Ziel ein. Inhaltlich hat das IOC allerdings die Zusammenkunft bislang nicht kommentiert.

Hintergrund für das Treffen ist das Ende Juni in Kraft getretene Gesetz gegen Homo-"Propaganda", das es Schwulen und Lesben untersagt, öffentlich über ihre sexuelle Orientierung zu reden oder diese zu zeigen (queer.de berichtete). Das führte zu Kritik von LGBT-Aktivisten, die Diskriminierung von homosexuellen Sportlern oder Besuchern bei den Olympischen Winterspielen im kommenden Februar in Sotschi fürchten. Präsident Wladimir Putin, ein Anhänger des Gesetzes, erklärte nach internationaler Kritik im Oktober, dass es trotz des "Propaganda"-Verbots keine Diskriminierung bei den Olympischen Winterspielen geben werde (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 FelixAnonym
  • 02.12.2013, 21:42h
  • Wie verlogen kann man noch sein?

    Ansonsten ist zu den Olympischen Fascho-Spielen in dieser Diktatur alles schon oft genug gesagt worden...
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#3 m123Anonym
  • 03.12.2013, 06:50h
  • Der Bach ist mit Putin befreundet und FDP-nah bzw. -Mitglied.

    Genausogut kann man sich mit ner Wand über Menschenrechte unterhalten. Das bringt genausoviel.

    Das Einzige was hilft, ist massiver Protest und die vom IOC gesetzten Regeln gegen das Demonstrieren zu ignorieren. Ich hoffe Sochi 2014 werden die schwulsten und lesbischsten Olympischen Spiele in der Geschichte.

    Wenn sich alle homofreundlichen Athleten zusammentun und gemeinsam gleichgeschlechtlich knutschen oder sonstwie massiv demonstrieren, was will das IOC schon machen? Alle bestrafen? Das wäre wohl kaum möglich. Die entscheidende Frage wird sein ob eine "kritische Masse" von Athleten Putin und dem IOC auf das Demonstrationsverbot pfeift und für LGBT-Rechte demonstriert oder nicht.

    Ich tippe darauf, dass nur sehr vereinzelt Athleten für LGBT-Rechte demonstrieren werden. Hoffen tu ich aber auf die kritische Masse, auch wenn es wenig wahrscheinlich ist.
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