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  • 09.12.2013               Teilen:   |

Love is in the air, Teil 2

Frisch verliebt: "Feeling Good"

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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, erst recht, wenn man verknallt ist. Der zweite Teil unserer neuen Serie über Beziehung, Lust und Liebe mit ganz viel Musik.

Von Christian Scheuß, feat. Nina Simone

Seit sie sich das erste Mal getroffen hatten, den Abend, die Nacht und gleich auch noch den Rest des viel zu kurzen Wochenendes miteinander verbracht hatten, war die Welt nicht mehr dieselbe. Gäbe es bei Facebook einen Statusbutton für "Frisch verliebt", sie würden ihn ohne zu Zögern drücken, um allen mitzuteilen, dass das neue, gut aussehende, intelligente, zuvorkommende und strunzgeile Glück Einzug gehalten hat. Ihr Song, den sie sich auf Platz eins der Charts wünschen würden: "Feeling Good"…

Michael Bublé ist seit 2005 mit seiner grandiosen Coverversion von "Feeling Good" vor allen den Jüngerem im Ohr. Die Ehre gebührt aber eigentlich Nina Simone, die mit ihrer Interpretation des Songs aus dem Musical "The Roar of the Greasepaint" bereits 1965 einen Lovesong-Evergreen geschaffen hat, der als Soundtrack für die frische Liebe bestens geeignet ist. Vom musikalischen Arrangement her als auch vom Text.

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"Vögel fliegen hoch, am Himmel die Sonne, du weißt, was ich fühle..."

Wo ist der Richtige, der mir Schmetterlinge in den Bauch zaubert? - Quelle: Beatrice Murch / flickr / cc by 2.0
Wo ist der Richtige, der mir Schmetterlinge in den Bauch zaubert? (Bild: Beatrice Murch / flickr / cc by 2.0)

Ob Schmetterlinge im Bauch oder Vögel am Himmel, das Verliebtsein scheint irgendwas mit Flugtauglichkeit zu tun zu haben. Die US-Schriftstellerin Florence Converse verwendete die Schmetterlings-Metapher erstmals 1908 in einem Roman. Das Kribbeln im Magen ist eine der körperlichen Wirkungen, die man spürt, wenn einem der neue Schwarm begegnet. Neben Herzrasen, Schweißausbrüchen und Nervosität. Die vermehrt ausgestoßenen Glückshormone sorgen für das gute Gefühl. Biochemie verkuppelt. Aus rein ärztlicher Sicht betrachtet ließe sich ein Krankheitszustand diagnostizieren. Es ist was dran, denn nicht nur aus Liebesliedern, -romanen und -filmen wissen wir, dass uns Liebe und Leidenschaft mitunter unglaubliche Dinge tun lassen.

Wer sich frisch in eine andere Person verliebt, wird diesen Zustand genießen, so lange er anhält. Doch das Ende der hormonellen Belohnung wird unweigerlich irgendwann enden. Die Normalisierung liegt ebenso wie der Höhenflug in der Natur der Dinge. Darauf müssen sich junge Paare einstellen, sonst kann es zu Missverständnissen kommen. Die eigentliche Arbeit an der Beziehung beginnt. Was außer Sex und Leidenschaft verbindet uns noch? Was mag ich an meinem Partner, was hasse ich und wie gehe ich damit um? Was wollen wir gemeinsam erreichen und wo gehen wir weiterhin getrennte Wege?

"Es ist ein neuer Tag, ein neues Leben für mich, ich fühl mich gut"

Verliebtsein ist nur der Beginn, erst danach entsteht und wächst die Liebe. Eines der Fundamente einer jeden Beziehung. Für Romantiker ist es gar die alles tragende Säule. Nach dem verrückten Ausnahmezustand bleiben Vertrautheit und Vertrauen, Intimität und innere Gelassenheit. Es gibt übrigens statistische Auswertungen über die Dauer dieser Phasen. Ein halbes Jahr spielen die Hormone in der Regel verrückt. Für den Beziehungsaufbau danach werden ein bis zwei Jahre benötigt. Bis dahin hat sich für alle Beteiligten geklärt, ob die Bindung den eigenen Vorstellungen entspricht.

Der dritte Part von Beziehungen ist dann in der Regel durch Versuche geprägt, nicht passende Elemente im Miteinander zu verändern. Schwule Paare beispielsweise öffnen nicht selten ihre bislang monogame definierte Beziehung für sexuelle Abenteuer.

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Links zum Thema:
» Ich will mich frisch verlieben
Mehr zum Thema:
» Love is in the air, Teil 1: "I am what I am…" (01.11.2013)
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