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Wer will schon in den Süden, wenn's im fernen Norden so schön warm ist? (Bild: Leifur)

Zum dritten Mal lädt Island Ende Januar zum "Rainbow Reykjavik LGBT Festival" – und lockt mit Geysiren, Diven und Informationen über den Phallus.

Der Winter Pride hat sich inzwischen im hohen Norden etabliert: Auch nächstes Jahr steht die lebensfrohe und weltoffene isländische Hauptstadt wieder ganz im Zeichen des Regenbogens. Vom 30. Januar bis 2. Februar 2014 bietet das dritte Regenbogenfestival in den kalten Monaten eine Mischung aus Natur, Aktivitäten, Kultur, gutem Essen sowie Musik und Party. Und zur urigen Insel am Rande Europas zu gelangen ist auch kein Hexenwerk: Die nationale Fluglinie Icelandair bietet wieder besondere Pakete für Besucher des Festivals an – mit Abflug ab Frankfurt oder München.

Das Rainbow-Reykjavik-Festival ist mit seinen drei Tagen an sich kurz und intensiv, einige angehängte Tage davor oder danach bieten aber Gelegenheit, mehr vom Land und seinen Vorzügen zu genießen. Das eigentliche Festival-Wochenende startet kurz nach der Ankunft am Flughafen mit einem Höhepunkt, der sich in den letzten beiden Jahren besonders bewährt hat: Dann ist Plantschen in der weltberühmten Blauen Lagune angesagt, einer Badelandschaft im Freien, die sich mitten in der Lavalandschaft befindet. Das dampfend warme, leuchtend blaue Wasser lässt die Besucher die Lufttemperaturen um den Gefrierpunkt vergessen – es gibt kaum etwas Romantischeres.

Wasserfälle, Geysire, Penisse


Nordlichter über Reykjavik (Bild: Pink Iceland)

Damit ist jeder gerüstet für die darauf folgenden Tage. Hier wird etwa ein "Pink Golden Circle" veranstaltet, eine Tour durch die Naturwunder Islands – so geht es unter anderem zu einem Wasserfall und einem Geysir (der für das Festival in "Gaysir" umbenannt wird).

Außerdem gibt es wieder eine "Pink Reykjavik Tour", die insbesondere für Neulinge geeignet ist. Dabei lernt man nicht nur die LGBT-Geschichte des Landes kennen, sondern auch die schönsten Ecken Reykjaviks, um sie am Nachmittag selbst erkunden zu können. Zuvor geht es aber noch gemeinsam ins Phallus-Museum – nirgendwo sonst gibt es mehr über den Penis von Säugetieren zu lernen. Hier ist einer der wenigen Orte in der Welt, in der Otto Normalbürger mal einen Wal-Penis bewundern kann.

Abends runden Partys den Tag ab. Zur "Rainbow Reykjavík Masquerade Party" werden etwa 500 Besucher erwartet, darunter auch die einheimische Party-Bevölkerung. Diven, Cocktails und heiße Rhythmen sind bei allen Feten Pflicht. Und wem der Regenbogen zu langweilig ist, für den bietet das Wochenende auch einen Ausflug zu den Polarlichtern. (dk)

Anreise

Für eine Reise nach Island – nicht nur zu "Rainbow Reykjavik" – empfehlen wir Icelandair. Die Fluggesellschaft unterstützt nicht nur seit vielen Jahren schwul-lesbische Events wie den Reykjavik Pride, sondern gilt mit ihrer strikten Antidiskriminierungspolitik als einer der LGBT-freundlichsten Gesellschaften der Branche. Islands internationaler Flughafen Keflavik wird aus Deutschland direkt von Frankfurt und München sowie im Sommer auch ab Hamburg, Zürich und Genf angeflogen. Bei Flügen nach Nordamerika kann ein kostenloses Stopover auf Island eingelegt werden.