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  • 09.12.2013           23      Teilen:   |

LiSL-Chef

Kauch scheitert bei Wahl zum FDP-Bundesvorstand

LiSL-Chef Michael Kauch
LiSL-Chef Michael Kauch

Michael Kauch, der Chef der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL), ist am Wochenende mit seiner Kandidatur zum Bundesvorstand der FDP gescheitert.

Am Ende fehlten dem 46-jährigen Dortmunder beim Bundesparteitag in Berlin nur 18 Stimmen. Neuer Parteivorsitzender wurde der bisherige Vize Christian Lindner, der wie Kauch aus Nordrhein-Westfalen stammt. Er erhielt 79 Prozent der Stimmen. Zu Stellvertretern Lindners wurde der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki, der thürinigische Fraktionsvorsitzende Uwe Barth und die Düsseldorfer Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann gewählt.

Bei dem Parteitag warb Kauch dafür, sich mehr von der Union zu emanzipieren: "Ich habe die Schnauze voll davon, dass wir an Muttis' Rockzipfel hängen", sagte der Politiker, der von 2003 bis 2013 Bundestagsabgeordneter war.

Acht Wochen nach dem Scheitern der FDP an der Fünfprozenthürde übernahm Kauch den LiSL-Vorsitz (queer.de berichtete). Im queer.de-Interview erklärte er daraufhin selbstkritisch, dass die Liberalen im schwarz-gelben Koalitionsvertrag von 2009 "eindeutigere Formulierungen" beim Thema Homo-Rechte hätte durchsetzen müssen. "Man hat der Union zu lange vertraut, dass faire Kompromisse in der Sache möglich sind", so Kauch (queer.de berichtete).

Nach der Bekanntgabe des schwarz-gelben Koalitionsvertrages warf Kauch der SPD Ende November "Wählertäuschung" vor. Die Sozialdemokraten seien "an den eigenen Ansprüchen gescheitert". (dk)

Links zum Thema:
» Website von LiSL
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Tags: fdp, michael kauch
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Reaktionen zu "Kauch scheitert bei Wahl zum FDP-Bundesvorstand"


 23 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
09.12.2013
16:10:40


(+1, 3 Votes)

Von Pelayo


Ok, dann hat sich das also erledigt - Michael Kauch soll sich einen neuen Job suchen!


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#2
09.12.2013
16:17:23


(+3, 5 Votes)

Von Auch schön


Den und die FDP braucht ja auch keiner!


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#3
09.12.2013
16:17:55


(+2, 4 Votes)
 
#4
09.12.2013
16:28:16


(+5, 7 Votes)

Von Yannick


Das zeigt, welchen Stellenwert Homorechte für die FDP haben und dass die FDP weiterhin Schoßhündchen der Union sein will...

Also alles beim alten...

Weiterhin hat diese Partei keinerlei Existenzberechtigung mehr...


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#5
09.12.2013
16:30:18


(+4, 6 Votes)

Von Gerrit


"Nach der Bekanntgabe des schwarz-gelben Koalitionsvertrages warf Kauch der SPD Ende November "Wählertäuschung" vor. Die Sozialdemokraten seien "an den eigenen Ansprüchen gescheitert". "

Gerade Herr Kauch sollte mal lieber ganz still sein...

Da muss er schon mehr machen, um sich wieder solche Urteile über andere erlauben zu dürfen.

Wir haben die 4 Jahre Schwarz-Gelb nicht vergessen und werden das auch niemals vergessen...


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#6
09.12.2013
16:31:39


(+3, 5 Votes)

Von sachdienlich
Antwort zu Kommentar #3 von MuttisNeffen


Relative Personen der Leidgeschichte sind temporär begrenzt berühmt.

Anderes Beispiel:

Link zu www.focus.de


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#7
09.12.2013
16:31:55


(+2, 4 Votes)

Von Egal


Ist mir herzlich egal!

So wie alles, was diese Partei oder ihre Mitglieder betrifft.

Ich hoffe nur, dass diese Lügner- und Betrügerpartei nie mehr in irgendein Parlament kommt und die Wähler sich nicht nochmal so von denen verarschen lassen.


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#8
09.12.2013
16:35:20


(+4, 6 Votes)

Von Finn
Antwort zu Kommentar #6 von sachdienlich


Tja, die FDP ist nicht nur homophob, sondern auch rassistisch.

Es gibt wohl keine andere Partei, wo Image und Realität so weit auseinander liegen. Wie die ihre Wähler verarscht haben ist echt ein Lehrstück an Massenmanipulation.


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#9
09.12.2013
16:40:34


(+2, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Über den "Parteitag" der FDP vom Wochenende kann Mann sowieso nur den Kopf schütteln..

Zuerst heult Rösler rum, er habe im Wahlkampf die Unterstützung der FDP-Basis vermisst, danach kotzt sich der ehemalige Spitzenkandidat Brüderle aus, wie sehr ihn doch die Basis nach seinem Sturz vom Podium unterstützt habe..

Offensichtlich waren die beiden ständig auf jeweils anderen Veranstaltungen unterwegs..

Einzig der neue Vorsitzende der Jungliberalen Hahn hat nicht nur rumgekräht, sondern dem Parteivorstand gehörig den Marsch geblasen, und schon vor Kauch die Partei aufgefordert zukünftig als Eigenmarke aufzutreten und sich nicht erneut fest an die Union zu klammern, um dann in diesem Klammergriff zu ersticken..

Blöd bloß das der neue Parteivorsitzende Lindner dann 2017 eben nicht wie noch Westerwelle 2009 als Spitzenkandidat UND Kanzlerkandidat zur Wahl antreten KANN, denn er ist erst 2019 alt genug dieses Amt dann auch zu bekleiden..

Und so wird wohl wieder ein anderer für Lindner die Kohlen aus dem Feuer holen müßen..

Vielleicht dann wieder Brüderle mit dann taufrischen 72 Jahren ?


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#10
09.12.2013
16:52:43


(+5, 5 Votes)

Von Peer


Komisch:
Herr Kauch hat immer nur dort Farbe bekannt, wo klar war, dass das eh keine Auswirkungen haben wird.

Wann immer es wirklich um jede einzelne Stimme ging, hat er feige gefehlt, sich enthalten oder gegen unsere Rechte gestimmt.


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