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  • 09.12.2013           5      Teilen:   |

Weißrussland: Übergriff auf schwulen Aktivisten

Ihar Tsikhanyuk ist von Polizeibeamten geschlagen worden, weil er sich dafür einsetzt, dass Schwule und Lesben ihre sexuelle Orientierung nicht länger verstecken müssen - Quelle: Amnesty International
Ihar Tsikhanyuk ist von Polizeibeamten geschlagen worden, weil er sich dafür einsetzt, dass Schwule und Lesben ihre sexuelle Orientierung nicht länger verstecken müssen (Bild: Amnesty International)

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat eine Briefaktion gestartet, um auf Gewalt gegen einen weißrussischen LGBT-Aktivisten hinzuweisen.

Der schwule Aktivist Ihar Tsikhanyuk war im Februar 2013 wegen eines Magengeschwürs in stationärer Behandlung, als zwei Polizeibeamte das Krankenhaus betraten und den geschwächten Mann abführten. Er soll von Beamten mehrfach geschlagen, beleidigt und bedroht.

Kurz vor dem Vorfall hatte Tsikhanyuk versucht, das LGBT-Menschenrechtszentrum "Lambda" offiziell registrieren zu lassen. Bisher wurde niemand für den Übergriff zur Rechenschaft gezogen. Außerdem habe es nach dem Vorfall weitere Repressalien und polizeiliche Verhöre von LGBT-Aktivisten gegeben.

In Weißrussland ist Homosexualität zwar seit 1994 legal, gilt aber wie in Sowjetzeiten als Tabuthema. Gleichgeschlechtliche Paare werden nicht anerkannt und es gibt keinen Schutz gegen Diskriminierung. Weißrusslands autoritär regierender Präsident Alexander Lukaschenko hat wiederholt Stimmung gegen Homosexuelle gemacht. So sagte er 2011 in einem Fernsehinterview: "Ich mag keine Schwuchteln!" (queer.de berichtete). (pm/dk)

Links zum Thema:
» Petition für Tsikhanyuk online unterschreiben (auf Englisch)
» Briefvorlage von Amnesty International Schweiz
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Tags: weißrussland, amnesty international
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Reaktionen zu "Weißrussland: Übergriff auf schwulen Aktivisten"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
09.12.2013
18:18:37
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Politologie


Im politischen System haben die Abgeordneten keinen Umgang mit Sexualität der Kollegen im Parlament. Im nahen Osten wie Weissrussland ist Sexualität egal welche ein Tabu, d.h. aber nicht das die kinderreiche weissrussische Familien dem Bild des Objektives entsprechen. Anti Ideologie des Ostens basiert auf irre Beschimpfungen. Noch schlimmer diese Länder haben keine Politik. Es herrscht zufälliger Jemand mit Mangeln an politischem Wissen. Anders gesagt das politische System des Ostens ist schwach, mehr ist dort Religion sonst nichts. Parlamentarische Demokratie ist ein Fremdwort, denn solche Länder haben keine Politik. Sie kreisen in der Diktatur um. Statt Rechte gibt es Gewalt im staatlichen Sinne. So weit die Entstehung eines Landes.


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#2
09.12.2013
18:53:01


(+1, 3 Votes)
 
#3
09.12.2013
18:53:46


(+2, 4 Votes)

Von Marek


Wie lange will die zivilisierte Welt da noch zusehen?!


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#4
09.12.2013
23:13:12


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Erst wenn Lukaschenko weg oder tot ist, wird es der LGBTI-Community endlich besser gehen!


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#5
10.12.2013
12:19:40
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von jarjar
Antwort zu Kommentar #3 von Marek


Was wünscht du dir denn was andere Staaten machen?


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