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  • 09.12.2013           28      Teilen:   |

Russland

Homo-Hasser ist Chef von Putins neuer Nachrichtenagentur

Artikelbild
Dmitri Kiseljow wird eine noch wichtigere Waffe im russischen Propaganda-Krieg gegen den Westen und gegen Homosexuelle

Präsident Wladimir Putin baut sich seine eigene Propaganda-Maschine und macht einen ausgewiesen Schwulenhasser zu deren Chef.

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat am Montag die Gründung einer neuen staatlichen Nachrichtenagentur angekündigt, die von seinem Vertrauten Dmitri Kiseljow geführt werden soll. Kiseljow hat in den letzten Jahren vor allem mit Tiraden gegen Homosexuelle und westliche Einflüsse für Aufsehen gesorgt.

Als populärer Moderator einer Talkshow im Sender Rossija 1 erklärte Kiseljow unter anderem, dass man die Herzen von Schwulen nicht für Organtransplantationen nutzen sollte. Der stellvertretende Direktor des Fernsehkanals sagte im April: "Ich denke, dass eine Geldstrafe für Homo-Propaganda unter Teenagern nicht genug ist. Sie müssen auch das Spenden von Blut, Samen und Herzen verbieten". Die Herzen von Homosexuellen gehörten nach einem Unfall "beerdigt oder verbrannt". Später behauptete er, nicht homophob zu sein – mit der Standardaussage: "Ich habe viele schwule Freunde" (queer.de berichtete).

Youtube | Kiseljows Tirade (mit englischen Untertiteln)
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Kiseljow liebt Hitler-Vergleiche

Auch die westliche Politik und Oppositionelle kritisiert Kiseljow offenbar mit Segen des Kremls unentwegt, am liebsten mit Hitler-Vergleichen. So verglich er während Zyperns Finanzkrise die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Enteignung der Juden durch die Nationalsozialisten. Die Kampagne des Regigmekritikers Alexej Nawalny bei der Bürgermeisterwahl in Moskau setzte er mit dem Wahlkampf Adolf Hitlers gleich.

Die neue internationale Nachrichtenagentur soll den Namen "Russland heute" (Rossija Segodnja) tragen. Dafür soll die alte staatliche Agentur RIA Nowosti völlig überraschend aufgelöst werden. Bereits jetzt gibt es einen englischsprachigen Nachrichten- und Meinungssender namens "Russia Today", der hauptsächlich negative Meldungen über europäische Staaten und insbesondere die USA im Programm hat. Der Sender verharmlost außerdem das russische Gesetz gegen Homo-"Propaganda" (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: russland, wladimir putin, dmitri kiseljow
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Reaktionen zu "Homo-Hasser ist Chef von Putins neuer Nachrichtenagentur"


 28 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
09.12.2013
18:55:09


(+7, 9 Votes)

Von Marek


Jetzt will der Diktator auch noch die Berichterstattung im Ausland steuern.


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#2
09.12.2013
18:56:18


(+7, 9 Votes)

Von Finn


Jetzt genügt dem Diktator nicht nur die russischen Medien unter Kontrolle zu haben, sondern jetzt will er das auch im Ausland erreichen.

Der will letztendlich die Weltherrschaft...

Wann wird dieser Despot endlich gestoppt?


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#3
09.12.2013
19:08:23


(+9, 11 Votes)

Von Joonas


Ein homophober, antiwestlicher Agitator als Chef, der seine Hetze jetzt weltweit verbreiten darf und Putins Meinung ungefiltert verbreitet.

Hält die SPD Putin eigentlich immer noch für einen "lupenreinen Demokraten"?


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#4
09.12.2013
19:27:41


(+7, 11 Votes)
 
#5
09.12.2013
19:48:21


(+6, 8 Votes)

Von ehemaligem User timpa354
Antwort zu Kommentar #3 von Joonas


Na klar, Schröder verdient schließlich gutes Geld mit Putin´s Russland. Und da die SPD Schröder zum Wahlkampf wieder ausgegraben hatte, nichtsahnend, dass sie das noch mal richtig viele Wählerstimmen kosten würde, sind die Genossen wohl der gleichen Meinung.


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#6
09.12.2013
20:07:51


(+8, 8 Votes)

Von MeineFresse


Während sie anderen Indoktrinierung und Lobbyismus vorwerfen, zeigen sie wie das wirklich aussieht.
Jetzt werden alle regimekritischen oder auch nur halbwegs objektiven Nachrichtenquellen langsam aussortiert, Journalistenmord, Propagandaverbot, Westliche Agenten, Verunglimpfung von wasweisich, Russland versucht sich abzuschotten wie mir scheint und "Stürmer"-like nur noch reichsgenehme Nachrichten und Berichterstattung zuzulassen.


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#7
09.12.2013
20:45:30


(+9, 9 Votes)

Von Medial


Jede Diktatur versucht immer als erstes, die Medien unter ihre Kontrolle zu bringen.

Das ist stets untrügerisches Zeichen, dass noch Schlimmes folgen wird.

Deswegen verstehe ich nicht, dass die Welt tatenlos wegsieht und das sogar noch unterstützt (Stichwort: Olympische Spiele). Und irgendwann setzen dann wieder alle eine betroffene Miene auf, tun so als wäre das nicht absehbar gewesen und fragen scheinheilig "Wie konnte es nur soweit kommen?".

NEIN, das ist alles absehbar, aber es unternimmt keiner was.


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#8
09.12.2013
20:56:34
Via Handy


(+9, 9 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Joonas


Tja. Wenn es ihr zu einem kleinen bisschen Macht verhilft, würde die SPD sogar eine GroKo mit Putin eingehen. Es spricht nichts dagegen, weil er angeblich ein "lupenreiner Demokrat" ist.

Uns Schwulen und Lesben würde dann auch hier ein Propaganda-Verbot drohen. Leider hätte man das trotz härtesten Verhandlungen nicht verhindern können. Zum Wohle des Ganzen müsse man das halt schlucken.


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#9
09.12.2013
21:17:14


(+7, 11 Votes)

Von kompassnadel


wer die kommentarspalten z. b. beim kompassnadel-blatt liest, das die grundgesetzwidrige anti-homo-apartheidspolitik von merkel nicht ein einziges mal beim namen genannt hat - nicht einmal als obama ihr am brandenburger tor kurz vor beginn des wahlkampfes eine schallende ohrfeige verpasste, indem er gleich rechte für schwule und lesben forderte - der kann lernen, wie sehr sich nicht wenige hierzulande nach putin'schen verhältnissen sehnen. zumindest wenn es um den umgang mit schwuchteln geht.

solche schwulenfeindlichen kommentare werden von der spiegel-online-redaktion reihenweise freigeschaltet, nicht aber beiträge, die auf die situation von schwulen und lesben in russland und auch hierzulande hinweisen (habe es selbst dreimal versucht).

das kompassnadel-blatt befeuert diese stimmung mit widerlich menschenverachtenden und anti-linken artikeln:

Link zu www.spiegel.de

auf der anderen seite wird, eigentlich gar nicht so unpassend, der von merkel & co. gepushte homophobe haudrauf klitschko, der bündnisse mit faschisten schmiedet, zum heilsbringer in der ukraine hochgejubelt.

was muss man eigentlich noch alles tun, um als kompassnadel-blatt wenigstens auch eine homo-gurke zu bekommen?


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#10
09.12.2013
21:42:30


(+7, 7 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar


wenn der wurzelzwerg PUTIN, nicht so gefährlich wäre, müsste man sich totlachen!? offenbar hat er den falschen job, als komisches "stilzienrump", wäre er genial!!!
aber es muss was dran sein an der aussage, kleine männer sind mit vorsicht zu geniessen, sie strotzen vor geltungsbedürfnis und komplexen, aber genau das macht sie zu einer allgemeinen gefahr, zumindest in der politik! die geschichte hat genügend beispiele parat, z.b. napoleon.

aber jetzt flippt er völlig aus in seiner machtbessesenheit. nun hat er seine hausmacht so weit ausgebaut, dass er in seinem näheren umfeld, keinen widerspruch mehr dulden muss und glaubt doch tatsächlich, je mehr er sein volk abkapselt, durch seine "realitätsverfremdung", desto stabiler wird sein totalitärer machtanspruch gefestigt???
wenn das so weitergeht, nimmt es für alle ein sehr böses ende, auch für uns!!!
was aber bei seinen freunden im westen offenbar nicht "bemerkt" wird, die schleimen kräftig weiter, kohle stinkt ja bekanntlich nicht!!!
bestürzend ist allerdings auch die tatsache, dass die halb ironisch gemeinten bemerkungen von usern hier, "wir ersetzen bald die juden in der hetze weltweit", vor ca. 3-4 jahren, nun wirklichkeit sind!!!
es bleibt jetzt wirklich nur zu hoffen, dass dieses "rüsslein" so schnell wie möglich der schlag trifft, dann passiert in russland das was bislang immer passierte, einen tag nach seinem staatsbegräbnis, wird er verteufelt und aus den analen gestrichen!!!


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