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In "Skyfall" belebte Ben Whishaw die Rolle des "Q" wieder - als Computer-Nerd

Lange sollte Sacha Baron Cohen ("Borat") den Queen-Sänger in einer Filmbiografie spielen – jetzt übernimmt die Rolle ein schwuler Schauspieler, der zuletzt als "Q" im neuesten "Bond"-Film für Aufsehen sorgte.

Der 33-jährige Engländer Ben Whishaw wird die Hauptrolle im seit Jahren geplanten Film über den 1991 verstorbenen Freddie Mercury übernehmen. Das wurde nach britischen Medienberichten am Dienstag bestätigt. Whishaw hatte sich erst vor wenigen Monaten als schwul geoutet (queer.de berichtete). Er ist mit dem australischen Komponisten Mark Bradshaw verpartnert.

Whishaw war den Berichten zufolge einer der Favoriten der beiden verbliebenen Bandmitglieder Roger Taylor and Brian May. Zuvor war der Komiker Sacha Baron Cohen bereits 2010 als Hauptdarsteller des Projektes von Sony Pictures angekündigt worden (queer.de berichtete). Er zog sich aber im Juli dieses Jahres zurück, weil es offenbar Streit um das Drehbuch gab. May und Taylor wollten den Film laut Medienberichten jugendfrei gestalten, während Cohen darauf beharrte, auch exzessivere Szenen aus dem Leben Mercurys zu zeigen. Die zweiköpfige Rockband hat beim Drehbuch ein Veto-Recht.

Das Drehbuch wird von Peter Morgan ("Die Queen", "Frost/Nixon") verfasst, Regie soll Dexter Fletcher ("Bube, Dame, König, grAs", "Band of Brothers – Wir waren wie Brüder") führen.

Zuletzt gab es auch Gerüchte darüber, dass Daniel Radcliffe die Rolle des Freddie Mercury übernehmen könnte (queer.de berichtete). Der Harry-Potter-Darsteller dementierte das aber sofort.


Freddie Mercury starb im Alter von 45 Jahren an den Folgen von Aids

Whishaw gilt als einer der vielversprechendsten Schauspieler seiner Generation. Nach Rollen am Theater u.a. als Hamlet und im Fernsehen erlangte er 2006 durch seine Hauptrolle in der Literaturverfilmung "Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders" des deutschen Regisseurs Tom Tykwer internationale Bekanntheit. Im vergangenen Jahr war er als Waffenmeister "Q" im James-Bond-Thriller "Skyfall" zu sehen (queer.de berichtete).

Der Schauspieler hat auch schon Erfahrungen darin, Rockmusiker zu spielen: 2005 war er als "Rolling Stones"-Ikone Keith Richards im Biopic "Stoned" zu sehen. 2007 spielte der 1980 geborene Brite den US-Folkmusiker Bob Dylan im stargespickten Musikfilm "I'm Not There". (dk)

Youtube | Interview mit Ben Whishaw über den Film "Skyfall"


#1 jarjarAnonym
  • 10.12.2013, 15:36h

  • Cohan wäre die bessere Wahl rein optisch gewesen.
    Dass taylor und may mitspracherecht haben ist schlecht. Ich finde wenn dann ganz zeigen wie es war, ist eh erbärmlich dass die noch als queen zu zweit auftreten. Da ist mir john decon 1000x lieber der nach dem tragischen tot nicht weiter gemacht hat mit queen.
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#2 I Ramos GarciaAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 walton74Anonym
  • 10.12.2013, 18:15h
  • >...während Cohen darauf beharrte, auch exzessivere Szenen aus dem Leben Mercurys zu zeigen...<

    Sehr schade, das Cohen dies nicht tun durfte! Aber das liegt wohl auch an dem Genre der Biografien, die ja gerne den verstorbenen Star romantisch und zuckersüß verklären. Ein Held ohne Abgründe - massenkompatibel aufbereitet, damit niemand verschreckt wird und das Ganze noch als FSK 6 durchgeht? Mal abwarten, wie die ersten Kritiken des Films ausfallen. Neugierig bin ich schon darauf.
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#6 ViktorAnonym
  • 10.12.2013, 19:16h

  • Ich mag Ben Wishaw sehr gerne, aber als Mr. Mercury kann ich ihn mir schlecht vorstellen. Besonders bei Musiknummern im Film.

    Sacha Baron Cohen wäre optisch natürlich prädestiniert gewesen & das er die Rolle ablehnt wenn nicht auch die "dunkle Seite" von Freddy Mercury gezeigt wird, halte ich für richtig.
    Sonst droht der Film nämlich eine Glorifizierung zu werden.

    Aber mal abwarten - wenigstens war Daniel Radcliff nur ein Gerücht.
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#7 KarlosAnonym
#8 EnyyoAnonym
  • 10.12.2013, 20:19h
  • Ich finde Ben Whishaw generell auch sehr sexy - aber als Freddie Mercury?

    Dann muss er wohl mal ein paar Kilo zunehmen und sich ein Brust-Toupet verpassen lassen...

    Da hätten sie auch Mika casten können, der könnte dann sogar in der Rolle selbst singen!

    Cohen wäre perfekt gewesen und es bleibt zu hoffen, dass das nicht wirklich eine Weichspüler-Biografie wird à la "Freddie ist mit Barbara V. verheiratet"...

    Ich kannte vor vielen Jahren mal einen sehr glaubhaften Mann, der Freddie und die Münchner Szene persönlich kannte und mir damals jungem Ding einige Dinge erzählte, die sich dort zugetragen hatten: das war schon speziell in den späten 1970ern und frühen 80ern!
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#9 JavierAnonym
#10 KarlosAnonym