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Kapstadt Das oberste Berufungsgericht in Südafrika hat den Weg für die Homo-Ehe in dem 44 Millionen Einwohner zählenden Land geebnet. Die Richter gaben in einer Mehrheitsentscheidung einem lesbischen Paar aus Pretoria Recht, das bereits seit Jahren um die Anerkennung seiner Partnerschaft kämpfte. Der Gerichtsentscheid führt nicht direkt die Homo-Ehe ein. Die Richter stellten jedoch fest, dass die gegenwärtige Gesetzgebung, die noch aus der Apartheid-Ära stammt, nicht mit der liberalen Verfassung aus dem Jahre 1994 vereinbar sei. Diese verbietet die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung. Richter Edwin Cameron forderte den Gesetzgeber auf, die Ehe als "eine lebenslange Verbindung zwischen zwei Personen unter Ausschluss aller anderen" zu definieren. Bislang gilt die Ehe als Verbindung "zwischen Mann und Frau". (dk)



#1 rogerAnonym
  • 01.12.2004, 14:40h
  • man höre und staune!
    und so etwas in einem "zweite" welt land!!!

    da können sich die "erste" welt länder mal ein beispiel nehmen!
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#2 NormanAnonym
  • 01.12.2004, 16:00h
  • Na da fragt man sich doch, welches die wirklichen Entwicklungsländer sind. Und unsere Politiker und Richter bekommen dieselbe einfache Entscheidung nicht hin.

    Tolle Demokratie!
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#3 TobiAnonym
  • 02.12.2004, 13:00h
  • Vielleicht kapieren irgendwann auch mal hierzulande die politischen Betonköpfe, dass Ehe eine Verbindung von zwei liebenden Personen ist (und damit ein Wertegewinn und kein Werteverfall) und nicht auf Mann und Frau festgelegt ist bzw. diese Festlegung nur Definitionssache ist.

    Wie ich Deutschland kenne wird das zwar noch lange dauern, aber wir dürfen den Kampf nicht aufgeben und uns nicht mir einer Ehe zweiter Klasse namens "Eingetragene Lebenspartnerschaft" zufriedengeben.
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