Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=20641
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz


#11 AlexAnonym
#12 Aus Bad HomburgAnonym
  • 14.12.2013, 18:49h
  • Die Diskriminierung ist ein komplexes Thema. Interessant, wie lange würde denn ein überzeugter Katholik (ganz egal ob schwul ob hetero), der seine Überzeugungen nicht verschweigen will, sagen wir, in einer Schwulenbar arbeiten ? Selbstverständlich ist es zutiefst unchristlich, jemanden aus dem "sekulären" Dienst der Kirche zu feuern, nur weil er/sie in seinem/ihrem rein privaten oder auch neutralen öffentlichen Raum schwul bzw. lesbisch lebt, das verstehen heute viele in der katholischen Kirche zum Glück auch. Aber wer von derselben Kirche hier nach sehr einfachen und schnellen Lösungen verlangt, sollte zuerst sie nach ihrem eigenen Standpunkt fragen; auf jeden Fall, sie bzw. einen offiziellen Vertreter der deutschen Bischofskonferenz zur Diskussion wie diese einladen, was, wenn ich alles richtig verstehe, nicht der Fall war: wenn schon die Schwule und Lesben sich berechtigterweise ärgern, wenn man nur über sie, anstatt (auch) mit ihnen selbst, irgendwo in Medien bzw. im öffentlichen Raum diskutiert, dann sollte das auch für die katholische Kirche gelten, auch und gerade in diesem Zusammenhang.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 David77Anonym
  • 14.12.2013, 19:13h
  • Antwort auf #12 von Aus Bad Homburg

  • Was für ein dämlicher vergleich. Warst DU denn dabei? Nein...
    es geht um die wahl, und die ist ja wohl kaum gegeben, wenn es NUR einrichtungen in kirchlicher hand gibt, sodass man kaum eine wahl hat und gar zum eintritt in die kirche gezwungen wurde...
    Sind denn etwa alle bars in schwuler hand?!
    übigens:
    die haltung der kirche ist bekannt, das haben die vertreter schon zu genüge im tv getan! Was hätte es da neues gegeben?
    ausserdem waren auch vertreter der huk da.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 TheDadProfil
  • 14.12.2013, 23:57hHannover
  • Antwort auf #3 von Evelyn Stewich
  • ""Wer einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei der Kirche haben möchte, sollte sich auch mit ihren (Glaubens)grundsätzen identifizieren können.""..

    Wozu ?

    ""Das mag nicht bei allen Stellen wirklich notwendig sein, allerdings ist Kirche als Arbeitgeber weltanschaullich geprägt.""..

    Gut erkannt..
    Es ist nicht für alle Stellen notwendig..
    Also für ALLE stellen die nicht durch PastorInnen und Pfarrer besetzt werden..

    Das dürfte die überwiegende Mehrzahl der Arbeitsplätze sein die der zweitgrößte Arbeitgeber der BRD anbietet..
    Und so werden 97 % der Angestellten munter drangsaliert wenn sie Schwul oder Lesbisch sind, sich scheiden lassen und dann noch wieder Heiraten, oder gar als Lesbische Kindergärtnerin ein eigenes Kind bekommen..

    So geht das aber nicht, und da muß auch nichts differenziert werden !

    Denn genau diese Differenzierung ist durch die AGG und den Gleichbehandlungsgrundsatz des GG VERBOTEN !

    Für ALLE !

    Und da darf es auch keine "Ausnahmen" für "Weltanschauliche Gemeinschaften" geben die sich bei näherer Betrachtung als multinational agierende Konzerne, in Holdings über Mutterfirmen und Tochtergesellschaften organisiert, handelt, die für ihre Millionengewinne nicht einmal Steuern an diesen Staat abführen müssen !

    Das gehört schlichtweg verboten !

    Wer sich dem nicht unterwirft darf nicht als Arbeitgeber auftreten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#15 TheDadProfil
#16 Fred i BKKAnonym
  • 15.12.2013, 13:20h
  • Antwort auf #15 von TheDad
  • ....schwule Bars ???

    bekannt ist doch dass in Rom in einer der RKK Immobilie nahe des Vatinkans ,in der Klerikale wohnen
    auch eine schwule Sauna vorhanden ist ....
    50 % der "Hochwuerden' wuerdigen das ganz sicher...ob fuer die "besonderen Pfaffen " auch ein Kindergarten unterhalten wird ist nicht bekannt...
    Der vatikanische Stricherring mit dem damaligen Chorleiter sind ja z,Z kein Thema mehr ...
    aber vielleicht weis ja der Experte in Bad Homburg ,was z.Z so bei den Bigoten im Vatikan so angesagt ist......
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 jannikAnonym
  • 15.12.2013, 16:29h
  • Antwort auf #12 von Aus Bad Homburg
  • da muss ich dir recht geben. Loyalität und Übereinstimmung mit denArbeitgeberzielen verlangt fast jeder Arbeitgeber.

    Welcher Homo-Arbeitgeber wie z.B. LSVD, Schwusos, Aidshilfen u.a. würde denn einen Mitarbeiter in seinen Reihen dulden, der nicht auf Linie ist ? Was wäre denn, wenn bekannt würde, dass sich z.B. die Sekretärin der Hirschfeldstiftung gegen die Homoehe oder das Adoptionsrecht ausspricht. Die wäre doch ganz schnell rausgemobbt oder direkt gekündigt.

    Nur der Kirche soll das nicht zugestanden werden ? wie scheinheilig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#18 David77Anonym
  • 15.12.2013, 18:20h
  • Antwort auf #17 von jannik

  • Du hast doch wohl einen knall!!!
    was geht den arbeitgeber das PRIVATLEBEN an, wenn man sich an staatliches RECHT hält? Sind die menschen für die religion da, oder ist die religion für die menschen da? Diese mentalität hat mit der christlichen lehre gar nichts mehr zu tun.
    menschen VERÄNDERN sich mit der zeit. Sei es wenn eine beziehung scheitert oder man den wunsch nach einem kind hat, sei es ohne ehe?! Was hat das mit "loyalität" zu tun? Wo ist die loyalität seitens der kirche, wenn ein mitarbeiter aufgrund einer schwerwiegenden entscheidung gefeuert wird? Was ist denn das für ein asoziales und "christliches" verhalten dem kind gegenüber , wenn eine lesbische mutter gefeuert wird, weil sie sich FÜR ein kind entscheidet (heimlich abgetrieben hätte sie den job behalten?!)?
    diese selbstherrlichkeit so dermaßen über sehr persönliche entscheidungen zu bestimmen ist zum kotzen. Die häme, die der klerus jetzt erntet ist selbstverdient.
    Wir reden hier nicht überirgendeinen arbeitgeber den man eben wechseln kann, sondern über einen gewichtigen, der in seiner sparte ein quasi-monopol innehat und seinen schäfchen einen wechsel schwer ermöglicht und tarifbestimmungen bei einer übernahme auch noch abschafft!
    wer das noch in schutz nimmt, sollte mal selber solches unrecht erleiden!
    wie wäre es denn mal mit verweigerung in die notaufnahme, weil man die falsche religion hat, es aber weit und breit kein passendes krankenhaus gibt?
    oder verbot einer scheidung und ehe-zwang trotz gewalt in der ehe?
    HAUPTSACHE LOYAL der kirche gegenüber, da kann man so ein opfer doch erdulden, oder?!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 David77Anonym
#20 TheDadProfil
  • 15.12.2013, 23:13hHannover
  • Antwort auf #17 von jannik
  • ""Nur der Kirche soll das nicht zugestanden werden""..

    Nein..
    Denn noch einmal :
    Es geht bei über 97 % der angestellten beider großer Kirchen in Deutschland nicht um Pfarrer und PastorInnen im Verkündigungsdienst !

    Es geht um Pfleger und Schwestern die pflegen sollen, und nicht am Bett des Patienten darüber faseln müssen wie sehr der Patient sich Gottes Hilfe bei seiner schweren Krankheit gewiss sein darf..

    Und es geht um KindergärtnerInnen die Kinder beaufsichtigen und erziehen sollen, und nicht irgendwelche Heilslehren in die Köpfe der Kinder indokrtrinieren sollen !

    Warum darf eine Lesbe keine Kinder erziehen ?
    Oder eine wiederverheiratete Frau ?

    Warum darf ein Schwuler kein Chirurg in einer Katholischen Klinik sein ?

    Warum darf ein Muslim kein Chirurg in einer Katholischen Klinik sein ?

    Warum darf eine Muslimin keine Kindergärtnerin in einem katholischem Kindergarten sein ?

    Wo bleibt denn da die vielgescholtene Religionsfreiheit mit der sich die Kirchen all ihre Privilegien sichern ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »

» zurück zum Artikel