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Kommentare zu:
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz


#21 sperlingAnonym
  • 16.12.2013, 15:51h
  • Antwort auf #17 von jannik
  • >"Welcher Homo-Arbeitgeber wie z.B. LSVD, Schwusos, Aidshilfen u.a. würde denn einen Mitarbeiter in seinen Reihen dulden, der nicht auf Linie ist ?"

    der unterschied ist: wer sich ekelt, sobald er mit irgendeiner form von sexualität konfrontiert wird, der kann in einer aidshilfe seine arbeit nicht richtig machen. wer jedesmal zusammenzuckt, wenn er das wort "schwul" hört, der kann dem lsvd nicht von nutzen sein, wenn er dort inhaltlich arbeiten soll.

    eine wiederverheiratete ärztin kann aber ohne probleme operieren, und ein schwuler mann kann die böden genausogut schrubben wie ein hetero - auch in einem "katholischen" krankenhaus.

    die frage ist doch: geht es bei der stelle um den inhaltlichen bereich oder um eine davon unabhängige tätigkeit? wie ja schon angemerkt wurde, ist der allergrößte teil der stellen in "kirchlichen" einrichtungen NICHT inhaltlicher art, eine kündigung oder nichteinstellung also reine diskriminierung.

    meine hoffnung, dass sich unter der frommen katholikin nahles als arbeitsministerin nun irgendwas verbessern könnte, tendiert leider gegen null.
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#23 wanderer LEAnonym
  • 16.12.2013, 17:31h
  • Das Problem ist heute, einen (unbefristeten) Arbeitsvertrag erst mal zu kriegen. Ich kenne niemanden mehr, der einen hat. Ohne kann man um Bedingungen und Kündigungsschutz nicht streiten. Gestritten werden muß zuerst um ein Recht, überhaupt eingestellt zu werden, ohne dafür Bedingungen erfüllen zu müssen. Sonst soll der "Arbeitsmarkt" eben konkurrieren mit China, die meisten bleiben draußen auf Dauer, niemand kann ihnen das vorwerfen, der Staat versagt und muß das finanzieren.
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#24 FoXXXynessEhemaliges Profil
#25 Markus44Anonym
  • 28.04.2015, 01:34h
  • Das bei den evangelischen Arbeitgebern der Landeskirchen der EKD und insbesondere der Diakonie keine Gefahr einer Diskriminierung besteht und das insbesonere keine Gefahr einer arbeitsrechtlichen Kündigung bei Eingehen einer Lebenspartnerschaft am Standesamt besteht, ist bekannt.

    Probleme bereitete hier aber in den vergangenen Jahren seit Einführung des Lebenspartnerschaftsinstitutes die römisch-katholische Kirche. So wurden homosexuelle Mitarbeiter bei der Caritas entlassen, wenn sie am Standesamt eine Lebenspartnerschaft eingingen.

    Nun am 28. April 2015 befürwortete die Deutsche Bischofskonferenz, die für das kirchliche Arbeitsrecht der Katholischen Kirche in Deutschland zuständig ist, mit über zwei Dritteln seiner 27 Bischöfe eine Liberalisierung im kirchlichen Arbeitsrecht.

    *
    www.dbk.de/presse/details/?presseid=2789&cHash=a8acf3edb
    4fe2f54bc9d9c28d05e2bc8
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