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  • 15.12.2013           14      Teilen:   |

Neue queerblick-Aktion

Video: Unterschriften gegen die Homoehe



Das Medienprojekt queerblick gab in Dortmund vor, Unterschriften gegen die Gleichstellung von Lesben und Schwulen zu sammeln und hielt die Reaktionen mit der Kamera fest.

Was denken die Menschen in Deutschland wirklich über die Homoehe? Bei Straßenumfragen von Fernsehteams entsteht meist ein Zerrbild. Die Menschen sagen vor der Kamera vor allem das, was political correct ist.

Deshalb hat das Medienprojekt queerblick den Spieß einmal umgedreht. Die schwul-lesbischen Nachwuchs-Medienmacher haben sich als "Initiative junger Menschen gegen die Homo-Ehe" ausgegeben. So wollten sie Dortmunder davon überzeugen, gegen die Öffnung der Ehe zu unterschreiben. Und siehe da: So mancher Passant war plötzlich ganz ungehemmt… (cw)

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Teilen: 368             3     
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Tags: queerblick, unterschriftensammlung, dortmund
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Reaktionen zu "Video: Unterschriften gegen die Homoehe"


 14 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
15.12.2013
11:10:28
Via Handy


(+9, 11 Votes)

Von FrankS


Je niedriger der Bildungsgrad, desto eher gibt es Vorbehalte.

Das sollte alle aufwecken, dass die Dummheit in Deutschland auf dem Vormarsch ist.


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#2
15.12.2013
12:01:01


(+8, 10 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008
Antwort zu Kommentar #1 von FrankS


Ohne dir im Prinzip widersprechen zu wollen, aber woran willst du denn den Bildungsgrad der Befragten erkennen? Und vor allem muss ich angesichts der Antworten sagen, dass es vergleichsweise wenig Vorbehalte gegen unsereins bei dieser "Unterschriftensammlung" gegeben hat. Dennoch stellt mich das Produkt so nicht zufrieden: wie viele Befragten es wirklich gab und wieviel davon hier veröffentlicht wurden, entzieht sich nämlich weiterhin meiner Kenntnis. Und inwieweit sie repräsentativ ist, steht auch noch auf einem anderen Blatt.


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#3
15.12.2013
13:42:45


(+7, 7 Votes)

Von Lessie


Gut gedacht, ...nicht ausreichend repräsentativ gemacht. :/

Mit einer konkreten Auswertung aller Befragten in einer Abmoderation oder einem Begleitartikel o.ä. wäre diese Idee für mich 'ne runde Sache. ;)


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#4
15.12.2013
14:02:05
Via Handy


(+7, 9 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich bin positiv überrascht denn ich hätte von den Passanten sehr viel mehr homophobe Äusserungen erwartet.

Solche Aktionen sind dringend zu wiederholen!


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#5
15.12.2013
14:52:26


(+1, 3 Votes)

Von Ulli


Gegen die so genannte 'Homo-Ehe' zu sein, muss nicht (nur) eine Frage des Bildungsstands sein ... dies wird sehr deutlich in Frankreich bei den Gegnern der 'Ehe für alle' (die das Recht auf Ehe für Personen gleichen Geschlechts brachte).

Und die Hartnäckigkeit, mit der die 'Homoehe'-Gegner in Frankreich gerade jetzt ihre Proteste fortsetzen und um-etikettieren, zeigt, dass hier weiterhin hohe Aufmerk- und Wachsamkeit sinnvoll ist.

Link zu www.2mecs.de


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#6
15.12.2013
15:42:37


(+2, 6 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #4 von daVinci6667


>"Solche Aktionen sind dringend zu wiederholen!"

nein, bitte nicht. ich finde die aktion zwar an sich ganz okay, und die reaktionen sind echt interessant.

ich möchte mir aber nicht vorstellen, dass mit solchen aktionen an jeder ecke der eindruck erweckt wird, es sei okay, gegen die gleichstellung zu hetzen. das werden nämlich die echten homophoben noch früh genug aufgreifen.

wir haben mal eine aktion am 17.5. gemacht, und ein passant hat unser plakat "gegen homophobie" als "gegen homos" missverstanden. da kamen dann so sätze wie, "das ist aber mutig von euch, man darf ja heute nichts mehr dagegen sagen." ich fand es ganz interessant, mal jemandem zuzuhören, der glaubte, endlich mal rauslassen zu "dürfen", was er sich sonst verkneift.

aber: wer die meinungen homophober menschen analysieren will, der muss einfach nur ins internet gehen. nö, das brauche ich nicht auch noch in der realen öffentlichkeit.


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#7
15.12.2013
15:54:55
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von Ulli


Speziell in Frankreich fällt das immense Links/Rechts Gefälle auf. Dies führt zu sehr viel mehr kontroverser Diskussion.

Wenn da noch ganz bewusst von rechts Hass gegen uns geschürt wird kommt es zu Gewalt und Übergriffen gegen LGBTI.

Auf S12 gehen:

Link: www.ifop.com/media/poll/2255-1
-study_file.pdf


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#8
15.12.2013
18:44:00
Via Handy


(+5, 7 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von sperling


Berechtigter Einwand. Ich kann verstehen dass das mühsam und unter Umständen auch verstörend wirken kann, wenn man sich Auge in Auge mit homophoben Armlöchern unterhalten muss.

Nur, vergeben wir uns dann nicht auch die Chance gerade bei denjenigen einen Meinungsumschwung zu verursachen, die es am meisten bräuchten?

Um bei deinem Beispiel zu bleiben, der, der dich angesprochen hat, glaubte ja du wärest hetero. Er musste also offenbar glauben alle Schwulen würden sich irgendwie "weibisch" verhalten oder liefen in pinken Kleidern und Federboas rum.

Zu erkennen das Schwule sehr unterschiedlich sind und eben meist Männer sind, die sich im Äusseren wie auch im Benehmen nicht von anderen und ihm selbst unterscheiden, kann bei vorurteilsbeladenen Heten Wunder wirken.

Wie hat denn dieses Exemplar an eurem Stand reagiert als du ihn aufklärtest?


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#9
15.12.2013
20:10:41


(-2, 4 Votes)

Von Alfi


Da habt ihr ja die richtigen gefragt: Besoffene Hooligans und Migranten...so ein doofes Projekt


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#10
15.12.2013
23:25:45


(+3, 3 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #8 von daVinci6667


>"Wie hat denn dieses Exemplar an eurem Stand reagiert als du ihn aufklärtest?"

der hat sich schneller verkrümelt, als ich "emanzipation" sagen konnte. leider hatte es ein weilchen gedauert, bis ICH überhaupt mal verstanden hatte, was da eigentlich gerade abgeht. im nachhinein fand ich es schade, die gelegenheit nicht genutzt zu haben, um ihn noch ein bisschen länger zu foppen. so waren wir einfach nur beide perplex.

>"Nur, vergeben wir uns dann nicht auch die Chance gerade bei denjenigen einen Meinungsumschwung zu verursachen, die es am meisten bräuchten?"

wenn eine aktion so konzipiert wird, dass das stattfinden kann - super! es sollte nur nicht bei unbeteiligten so rüberkommen, als wenn dort jemand "gegen die homos stimmen sammelt".


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