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Gegen homosexuelle "Quasi-Werte"

Putin kritisiert "aggressive" Minderheiten


Wladimir Putin glaubt, sein Volk vor zerstörerischen Schwulen und Lesben schützen zu müssen

Der russische Staatschef heizt die Stimmung gegen Homosexuelle weiter an: Er kündigte an, weiter mit "traditionellen Werten" gegen das "recht aggressive Verhalten einiger sozialer Gruppen" vorzugehen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau Minderheiten kritisiert, die ihren Standpunkt traditionellen Russen "aufdrängen" wollten. Nach einem Bericht von RIA Novosti wurde Putin von einer CNN-Journalistin gefragt, warum Russland westliche Werte kritisiere. Der 61-Jährige antwortete: "Für mich ist nicht die Kritik an westlichen Werten wichtig, sondern es ist wichtig, die Bevölkerung vor einigen Quasi-Werten zu beschützen, die für unsere Bürger äußerst schwer zu akzeptieren sind".

Er spielt dabei auf das Gesetz gegen Homo-"Propaganda" an, das "Werbung" für "nicht traditionelle sexuelle Verhältnisse" in der Öffentlichkeit verbietet. Putin hatte das Gesetz im Juni unterzeichnet (queer.de berichtete).

Ihm gehe es nicht darum, andere Personen zu kritisieren, so Putin weiter: "Sondern die Frage ist, wie man uns vor dem recht aggressiven Verhalten einiger sozialer Gruppen abschirmen kann, die meiner Meinung nach nicht nur leben, wie es ihnen passt, sondern auch ihren Standpunkt recht aggressiv anderen Leuten in anderen Ländern aufdrängen". "Fortschritt" sei mit einer Rückkehr zu "traditionellen Werten" möglich.

Warnung vor "Chaos"

Bereits vor einer Woche warnte Putin davor, dass ohne das homophobe Gesetz "traditionelle Werte" vernichtet und die Welt ins Chaos gestürzt werden würde (queer.de berichtete).

Auf seiner Pressekonferenz versuchte Putin mit umfassenden Amnestie-Versprechen, der westlicher Kritik wegen Menschenrechtsverletzungen in Russland entgegenzuwirken. Er kündigte unter anderem die Freilassung der beiden noch inhaftierten Pussy-Riot-Sängerinnen an. Außerdem soll Putin-Gegner Michail Chodorkowski begnadigt werden, der wegen Steuerhinterziehung bereits zehn Jahre in Haft gesessen hatte – der Prozess gegen den früheren Unternehmer war laut Amnesty International politisch motiviert gewesen. Zudem kündigte Putin an, dass die 30 nach einer Protestaktion verhafteten Greenpeace-Aktivisten mit einer Einstellung des Verfahrens wegen Rowdytums rechnen könnten. (dk)



#1 YannickAnonym
  • 19.12.2013, 17:02h
  • "Aggressive Minderheiten"?

    Es sind seine Polizisten, die auf Schwule und Lesben eindreschen, sie internieren und foltern.

    Es ist seine Gesetzgebung und seine Hetze, die zu Mobbing und Gewalt an Schwulen und Lesben führt.

    Und wenn man das dann kritisiert und sich gewaltlos dagegen zur Wehr setzt, sind wir plötzlich die Aggressiven.

    Es gehörte immer schon zur Taktik jeder Diktatur, die Täter- und Opfer-Rolle zu vertauschen. Und das macht jetzt auch der Faschist Putin.
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#2 XDASAnonym
  • 19.12.2013, 17:18h
  • Und ich kritisiere diesen Schwachmaten Putin!

    Auch wenn die SPD Putin für einen "lupenreinen Demokraten" hält, bleibt er dennoch einfach nur ein billiger kleiner Faschist, der seine Minderwertigkeitskomplexe mit Hass und Gewalt überspielen muss.
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#3 ThorbenAnonym
#4 Frank AAnonym
  • 19.12.2013, 17:34h
  • Wäre der nicht so mächtig und gefährlich, könnte man über diese Witzfigur nur noch lachen...
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#5 herve64Profil
  • 19.12.2013, 17:35hMünchen
  • Na klar: unbewaffnete Leute, die für ihr Recht und ihre Freiheit eintreten und von den staatlichen Schergen der KGB-Schranze Vladimir Putin deswegen zusammen geschlagen bzw. ermordet bzw. in Arbeitslager verfrachtet werden, sind "aggressive Minderheiten", die die Mehrheit des Landes bei ihren traditionellen Werten, sprich: Wodka-Komasaufen und Ziegenficken, stören.

    Nee, ist klar. Die Juden waren schließlich seinerzeit auch die aggressive Minderheit, die die Nazis gestört hat. [Zynismus off]
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 Miss MarpleAnonym
  • 19.12.2013, 18:20h
  • Antwort auf #6 von FoXXXyness
  • ".......Danach hatte Chodorkovsky im Falle seines Todes, einer Entführung, Haftstrafe oder beim Verlust eines wichtigen Yukos-Teilbetriebs seine Rechte an Yukos abzugeben, wie die Moskauer Wirtschaftszeitung Wedomosti berichtet hat.

    Da das Yukos-Management weitgehend von Amerikanern kontrolliert wurde und sich ein Yukos-Großaktionär und Vertrauter Chodorkovskys, der Russe Leonid Newslin, bereits nach Israel abgesetzt hatte, wo ein russischer Haftbefehl gegen ihn nicht vollstreckt werden kann, wäre Yukos bei Verurteilung Chodorkovskys zu einer Haftstrafe sofort und vollständig an Newslin übergegangen und Yukos damit unter totale Kontrolle der USA und Israels geraten, während der eher bodenständige und mit Russland verbundene Chodorkovsky lediglich 20 bis 40 Prozent von Yukos an die US-Konzerne Exxon-Mobil und Texaco verkaufen wollte.

    Da dem amerikanischen Management die Abtretungsklausel in den Menatep-Statuten bekannt war, brauchte lediglich Chodorkovsky belastendes Material nach Moskau lanciert zu werden, das zu seiner Verurteilung zu einer Haftstrafe Chodorkovskys führen würde, um sich die totale Kontrolle über den russischen Ölgiganten zu sichern und ihn der Kontrolle Russlands vollständig zu entziehen. Diesen Part hat offensichtlich der BND übernommen......."

    Scrollen bis Beitrag Nr.8

    www.wallstreet-online.de/diskussion/1073024-1-10/yukos-insol
    vent
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#8 lucdfProfil
#9 SnowdenAnonym
#10 Martin28a
  • 19.12.2013, 19:53h

  • Der Westen versteht Putin nicht
    Putin ist alles andere als homophob, er kennt sein Land weiß wie seine Russen denken

    Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten das er Homosexuelle in weiser Voraussicht vor sich selbst schützt denn die merken manchmal nicht wann Schluss ist

    Er kann das jetzt natürlich nicht so hinstellen aber ich denke wir sollten Putin nicht immer so extrem kritisieren, Putin mag keine Kritik, dass ist bei allen Menschen in Machtpositionen stärker oder schwächer ausgeprägt

    Ich würde ihm eher Honig um den Bart schmieren und etwas megr schleimen, ich denke auf lange Sicht würde die Gay Community so viel mehr erreichen denn eines steht fest: Putin ist eitel, er mag es gelobt zu werden und er hat sein Land doch gut im Griff
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