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  • 02. Dezember 2004, noch kein Kommentar

Wien Die sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) hat sich bei ihrem Bundesparteitag in Wien für die rechtliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften ausgesprochen. Die Delegierten nahmen einen Antrag an, der die "Gleichstellung gleich- und verschiedengeschlechtlicher Lebensgemeinschaften" fordert. Zunächst soll eine Eingetragene Partnerschaft nach "skandinavischem Vorbild" eingeführt werden - danach sei "eine völlige Öffnung des Eherechts für Homosexuelle zu prüfen", heißt es weiter. Der Antrag fordert außerdem ein Antidiskrimnierungsgesetz sowie ein Mahnmal für schwul-lesbische NS-Opfer. "Wir sind sehr erfreut über den gestern am SPÖ-Bundesparteitag beschlossenen Antrag zu einer umfassenden rechtlichen Gleichstellung von Lesben- und Schwulen", freut sich Christian Högl, Vorsitzender der Homosexuellen Initiative Wien (HOSI). "Auch wenn es in der Vergangenheit schon mehrfach zu einzelnen lesben- und schwulenpolitischen Themen Parteitagsbeschlüsse gegeben hat, ist der jetzt sogar einstimmig beschlossene Antrag die bislang eindrucksvollste Deklaration der SPÖ zu unseren Forderungen." In Österreich regiert derzeit eine Koalition zwischen der konservativen ÖVP und der rechts gerichteten FPÖ. (dk)