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LGBT-Protest in St. Petersburg (Bild: Coming-out Spb)

Am 1. Februar kommen im Roten Rathaus Aktivisten aus Deutschland und Russland unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit zusammen.

Kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi gibt es am 1. Februar in Berlin eine erneute Möglichkeit, sich über die Lage von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern in Russland zu unterrichten und mit den Aktivisten vor Ort zu vernetzen. Die Schwulenberatung Berlin lädt zusammen mit Quarteera, Deutscher und Berliner Aids-Hilfe und Einzelpersonen zur ganztägigen Konferenz "Gold for Equal Rights" ins Rote Rathaus.

Unter Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) diskutieren Aktivisten und Journalisten aus Deutschland und Russland. Themen sind "LGBT-Aktivismus und Repression", "HIV/Aids in Russland", "Homo-/Trans-/Xenophobie im europäischen Kontext" und "LGBT-Leben in Russland". Eine abschließende Podiumsdiskussion wird von Gerd Scobel (3Sat) moderiert.

Die Veranstaltung wird von der Deutschen Aids-Hilfe, der Hirschfeld-Eddy-Stiftung des LSVD, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt. Eine vorherige Anmeldung über die Homepage ist erforderlich. (nb)



#1 SmileyEhemaliges Profil
  • 03.01.2014, 16:39h
  • >Schirmherrschaft von Klaus Wowereit<

    Und was ist mit der Städtepartnerschaft mit Moskau? Gab's da bisher irgendeinen Versuch die politisch zu nutzen, so für Menschenrechte im Allgemeinen und so?

    www.berlin.de/rbmskzl/_assets/internationales/aktuelles/pdf-
    dateien/moskau_2013.pdf


    Nein. Warum auch.

    Wenn es allerdings zum institutionalisierten gegenseitigen Grußwortaustausch und Eierkraulen eines Politikers bedarf ...

    >Xenophobie<

    Daß HIV/AIDS in Rußland mit eingemeindet wird ist schon etwas merkwürdig, weil dieses Thema die Heten genauso betrifft. Ihnen Kopfzerbrechen bereiten sollte. So wird, ein bißchen, dem Eindruck Vorschub geleistet HIV sei ausschließlich Sache der Schwulen.

    Aber was hat Xenophobie ursächlich mit der Verfolgung und Unterdrückung von Schwulen und Lesben in Rußland zu tun? Gibt es dort auch ein Gesetz daß Propaganda für nicht-traditionelle Herkunfts- und Heimatländer bestraft?
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#3 SmileyEhemaliges Profil
  • 03.01.2014, 18:15h
  • Antwort auf #2 von lesezirkel
  • Schon klar.

    Ich frage mich nur: es gibt eine ganze Menge Verfolgung in Rußland. Auch jenseits Martsinkewitsch. Eine ganze Menge verschiedener Gruppen die guten Grund haben gegen die Politik des Großfürsten zu protestieren, Presseleute, sibirische indigene Völker, Religionsgemeinschaften, und derer mehr. Warum gehen die berliner Veranstalter dann nicht gleich den ganzen Weg und beteiligen "Reporters sans frontiéres" und die "Gesellschaft für bedrohte Völker" und "Greenpeace" und die "Friends of the Earth" und die weiteren betroffenen Organisationen? Solidarität ist ein knappes Gut.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.01.2014, 20:43h
  • Diese Tagung hätte schon viel früher stattfinden müssen! Aber lieber spät als nie!
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