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  • 03.01.2014           57      Teilen:   |

Trennung

Ricky Martin ist wieder solo

Artikelbild
Ricky Martin startete seine Gesangskarriere bereits Anfang der 90er Jahre und feierte mit Hits wie "La copa de la vida", "Livin’ la vida loca" oder "She Bangs" Welterfolge

Der "Livin' la vida loca"-Sänger trennt sich von seinem langjährigen Freund Carlos González.

Ein Sprecher des aus Puerto Rico stammenden Weltstars Ricky Martin hat am Donnerstag bestätigt, dass der 42-Jährige wieder Single ist. Martin war für rund drei Jahre mit dem Börsenmakler Carlos González liiert und machte offenbar kurz vor Weihnachten Schluss: "Ricky und Carlos haben gemeinsam beschlossen, ihre Beziehung zu beenden, bleiben aber durch ihre Freundschaft und ihre gemeinsamen Erlebnisse miteinander verbunden", so der Sprecher gegenüber mehreren amerikanischen Klatschmagazinen. Martin werde die Trennung in der Öffentlichkeit nicht weiter kommentieren, hieß es weiter.

Der Sänger hatte bereits in den letzten Tagen via Twitter die Trennung angedeutet. So ließ er seine zehn Millionen Follower vergangene Woche wissen, dass es "Veränderungen" gebe. Am ersten Weihnachtstag hatte er außerdem geschrieben: "Nur weil die Lehrstunden von jemanden kommen, den man liebt, heißt es nicht, dass sie korrekt sind."

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Out seit 2010

Ricky Martin hatte sich erst im März 2010 als schwul geoutet (queer.de berichtete). Er hatte damals auf seiner offiziellen Website geschrieben: "Ich bin stolz darauf zu sagen, dass ich ein glücklicher homosexueller Mann bin". Zuvor hätten seine Berater ihm abgeraten, sich zu outen, um keine Fans zu verlieren.

Etwa zur gleichen Zeit fing er an, mit González auszugehen. Ein Jahr später gab es bereits Gerüchte, dass das Paar heiraten wolle. Anlass war unter anderem, dass Martin die spanische Staatsbürgerschaft annahm. In dem südeuropäischen Land dürfen Schwule und Lesben bereits seit 2005 heiraten.

Noch im April 2012 sagte Martin im Magazin "Vanity Fair" über seine Beziehung: "Ich habe wundervolle Dinge mit meinem Partner erlebt. Vielfalt, Verständnis, zugleich die Freiheit, keine Angst davor zu haben, dass dein Partner dich verurteilt". González sei eine "starke Persönlichkeit" und "kein Anhängsel".

Damit wird Martin seine fünfjährigen Zwillingssöhne Matteo and Valentino künftig alleine großziehen. Seine Kinder wurden vor dem Coming-out des Superstars im Jahr 2008 von einer Leihmutter ausgetragen (queer.de berichtete). (dk)

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Reaktionen zu "Ricky Martin ist wieder solo"


 57 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
03.01.2014
12:30:43
Via Handy


(+8, 8 Votes)

Von jarjar


Na dann mal los mit den "war doch klar" "schwule beziehungen halten nie" & "genau darum sollten die keine kinder haben" kommentare.

Ricky, wenn du das liest zieh nach deutschland, ich heirate dich dann! :P


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#2
03.01.2014
12:49:45
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Vater


Warum SEINE Kinder? Der Partner hat sie doch genauso groß gezogen, wenn Martin und sein Ex schon seit der Geburt durch die Leihmutter zusammen waren und lebten.
Oder hatte der jetzige Ex die Kinder nicht adoptiert?
Ohne Adoption hätte er jetzt nämlich kein Recht die Kinder zu sehen, wenn es Martin verbieten würde.
Aber sie scheinen sich ja im guten getrennt zu haben..
Trotzdem ein Risiko. Wenn man mit Kindern seit deren Geburt aufwächst und sich wie ein Vater fühlt sollte man sich unbedingt rechtlich absichern und adoptieren.
Das einem die " eigenen" Kinder entzogen werden ist eines der schlimmsten Sachen die es bei Trennungen gibt.


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#3
03.01.2014
13:19:48


(-5, 5 Votes)

Von GalaBildExpress


Das neue Konzept?


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#4
03.01.2014
13:38:51
Via Handy


(-2, 8 Votes)

Von Saturn


Apropos Boulevardnachrichten, gibt es schon den ersten schwulen/lesbischen/bisexuellen/transsexuellen/intersexuellen Kandidaten der auf den Mars will?


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#5
03.01.2014
14:03:44


(-1, 13 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008
Antwort zu Kommentar #2 von Vater


Was ich wohl niemals verstehen werde, ist das Phänomen, warum sich Schwule inzwischen bemühseligt fühlen, Kinder zu adoptieren, um auf Teufel-komm-raus die piefig-spießige Familienidylle auszuleben und zu kopieren. Ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten erinnern, in denen Slogans mit dem Tenor "Schwule gegen Überbevölkerung" zum guten Ton innerhalb der Szene gehörten. Was ist nur daraus geworden, und wo sind sie hin?


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#6
03.01.2014
14:10:18


(+1, 3 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #2 von Vater


"Wenn man mit Kindern seit deren Geburt aufwächst und sich wie ein Vater fühlt sollte man sich unbedingt rechtlich absichern und adoptieren."

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
FINDE DEN FEHLER!

(Schöne Grüße an fr. Dr. Merkel!)


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#7
03.01.2014
14:16:29


(+9, 9 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #5 von herve64


Es war (schmerzlicher) Teil meines Comming-Outs mich von der Vorstellung zu verabschieden, eigene Kinder zu haben.

Aber die Zeiten ändern sich, und das ist gut so!

Wie bei Hetens auch wird es immer Menschen geben, die sich ein Leben mit Kindern wünschen, und andere eben nicht.

Um einen anderen Klassiker zu zitieren:
Why Not?!


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#8
03.01.2014
14:19:28
Via Handy


(+17, 17 Votes)

Von Vater
Antwort zu Kommentar #5 von herve64


Das weiß ich nicht, ich bin ein heterosexueller Vater. Ich glaube aber dass schwule Väter die gleiche Bindung zu ihren Kindern haben.
Ich lese regelmäßig in diesem Forum weil sich eines meiner Kinder jüngst als schwul geoutet hat und ich ihn wo es nur geht unterstützen will.


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#9
03.01.2014
14:23:27


(-6, 8 Votes)

Von beziehungstest


immerhin, drei jahre, eine ganze ewigkeit fuer schwule beziehungen!

interessant, welcher von ihnen hat als erster den permanenten "ich war gestern nacht dir und wieder einmal untreu" test als voraussetzung fuer gesunde paarbeziehungen als erster nicht mehr bestanden??? ich tippe auf carlos, nicht auf ricky.


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#10
03.01.2014
14:34:27


(+3, 11 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von herve64


Seit den Anfangstagen der Schwulenbewegung sind 50 Jahre vergangen, da bleibt auch das schwule Weltbild nicht unverändert.

Damals war die Szene kleiner, es fanden sich die ohnehin Ausgegrenzten zusammen. Lack, Leder und Drag Queens wollten wach rütteln und zeigen dass es da noch etwas anderes gab wo eine Integration unmöglich war.

Das hat sich inzwischen sehr diversifiziert. Schwule gibts heute in Leder wie auch mit Gartenzwerg. Die Bewegung ist breiter geworden, hat dabei naturgemäß auch an Stoßkraft verloren.
Den EINEN schwulen Lebensentwurf der damals propagiert wurde, die zwangsweise Aufgabe des bisherigen Lebens und Abtauchen in die Szene, das lehnen heute die meisten ab.

Ich denke dass sich schwule und hetero Wertvorstellungen ein gutes Stück angenähert haben, nichteheliche Lebensgemeinschaften haben zugenommen wie auch kinderlose Paare, jede zweite Ehe wird geschieden und das Heiratsalter ist stark gestiegen, von der piefig-spießigen Familienidylle der 60er ist wenig geblieben.
Andererseits tickt ein Mann nicht anders nur weil er schwul ist und sehnt sich nach Stabilität, Verlässlichkeit und einer planbaren Zukunft.

Vielleicht hat aber auch mal einer hinter die Phrasen geguckt:
Überbevölkerung findet in Indien, China und einigen afrikanischen Ländern statt. In Europa werden dagegen zu wenige Kinder geboren und noch weniger werden adäquat und liebevoll aufgezogen.
Von daher: Schwule Eltern für eine bessere Zukunft


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