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Amama Mbabazi bei seiner Pressekonferenz

So sieht eine "homofreundliche" Rede in Uganda aus: Der Regierungschef erklärte, dass man Schwule und Lesben nicht töten solle, weil man Kinder mit Down-Syndrom auch nicht tötet.

Im Streit um die Verschärfung der Gesetze gegen Homosexuelle hat der ugandische Premierminister Amama Mbabazi einen neuen Vergleich angestellt: Homosexuelle seien krank wie "Mongoloide". Damit vergleicht er Schwule und Lesben nicht nur mit Menschen, die am Down-Syndrom leiden, sondern nutzt auch noch ein veraltetes rassistisches Wort (Mongolismus wurde verwendet, weil Mongolen angeblich wie Down-Syndrom-Patienten aussehen). Hier die Aussagen des Premiers, die auch auf Youtube veröffentlicht wurden:

In unserer Tradition wird meiner Meinung nach Homosexualität als Anomalie behandelt. Das ist eine Tatsache. Wir sollten uns daher fragen, wie Menschen mit Anomalien in unserer Gesellschaft behandelt werden? Töten wir sie? Wenn Sie eine Anomalie bei jemandem feststellen, sagen Sie dann: "Lasst uns diese Abnormalen töten?" Meiner Meinung nach sind Sie es dann, die abnormal sind. Diese Menschen brauchen Hilfe. Wie behandeln Sie ihre Kinder, wenn diese – ich weiß kein besseres Wort – mongoloid geboren werden? Exekutieren Sie sie oder sperren Sie sie lebenslang ein?"

Hier das von einem ugandischen Fernsehsender veröffentlichte Video zur Rede:

Hintergrund: Kurz vor Weihnachten hatte das Parlament überraschend den "Kill the Gays"-Gesetzentwurf aus dem Jahr 2009 beschlossen (queer.de berichtete). Zwar wurde die Todesstrafe aus dem Entwurf gestrichen, allerdings steht nun jeder mit einem Fuß im Gefängnis, der Schwule und Lesben nicht wie rechtlose Individuen behandelt. Zwar ist das Gesetz in der Bevölkerung populär, allerdings fürchtet sich die Regierung davor, dass westliche Staaten Entwicklungshilfeprojekte streichen. Viele Länder, darunter auch Deutschland, haben Uganda wiederholt davor gewarnt, Homosexuelle weiter zu drangsalieren. (dk)



#1 LucaAnonym
  • 06.01.2014, 18:10h
  • Was für ein Depp...

    Solche Staaten sollten keinen Cent mehr bekommen. Wenn die Homosexualität so gestört finden, wollen die ja sicher auch nicht unser Geld.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 ReneAnonym
  • 06.01.2014, 19:16h

  • Mein kleiner Cousin mit Down Syndrom ist vorurteilsfrei und liebt mich und meinen Partner abgöttisch.
    Es ist ein schönes Gefühl von dem kleinen Knirps so viel Sympathie zu erfahren, dem es egal ist das mein Freund auch ein Mann ist.

    Damit beweist er mehr Grips und Menschlichkeit als dieser Premierminister!
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#4 MikeschAnonym
#5 FOX-NewsAnonym
  • 06.01.2014, 20:35h

  • Immerhin spricht er sich gegen eine Gefängnisstrafe aus, was die Situation in Uganda im Vergleich zur jetzigen stark verbessern würde. Ich glaub zu viel kann man in Afrika nicht erwarten
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#6 sperlingAnonym
#7 SteffAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
#10 daVinci6667
  • 07.01.2014, 14:24h
  • Antwort auf #1 von Luca

  • Entweder homophobe Gesetze streichen oder keine Entwicklungshilfe!

    Wollen die nun verhungern? Ich bin mir sicher wenns hart auf hart kommt, riskiert einer lieber schwul zu werden statt den Hungertod!

    Und das selbst wenn sie glauben, dass Geld welches durch die Hände von Schwulen ging sei ansteckend!
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