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Blick auf die Altstadt von Sanaa (Bild: Rod Waddington / flickr / by-sa 2.0)

Im Krisenland gehen religiöse Extremisten mit Gewalt gegen Homosexuelle vor.

In der südjemenitischen Provinz Lahidsch ist laut einem AP-Bericht vom Mittwoch ein Mann wegen seiner Homosexualität von islamischen Extremisten getötet worden. Laut einem Sicherheitsbeamten handelt es sich bei dem Opfer um einen 25-Jährigen. Er soll von einem Mann auf einem Motorrad vor seinem Haus erschossen worden sein.

Aus dem Jemen gab es bereits wiederholt Berichte über außergerichtliche Hinrichtungen von schwulen Männern durch Islamisten, die sich nur schwer verifizieren lassen. Laut AP soll es allerdings bereits dutzende Tote gegeben haben. Es gibt Berichte, dass vermutete Homosexuelle selbst auf viel besuchten Marktplätzen wegen ihrer Sexualität erschossen wurden.

Al-Kaida offenbar für Hinrichtungen verantwortlich

Der Jemen ist ein äußerst instabiles Land: Derzeit gibt es im Norden des Landes Gefechte zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Im Süden versuchen Al-Kaida-Extremisten, ihre radikalislamische Ideologie mit Gewalt durchzusetzen. Sie werden nicht nur für die Hinrichtung vieler Schwuler verantwortlich gemacht, sondern begehen noch viele weitere Gräueltaten wie Verstümmelungen von Gegnern oder mutmaßlichen Kriminellen.

Selbst ohne Al-Kaida sind Schwule und Lesben im Jemen nicht sicher: Der 24 Millionen Einwohner zählende arabische Staat ist eines von sieben Ländern, das (männliche) Homosexuelle mit der Todesstrafe bedroht. Das Land beruft sich dabei auf die Scharia. Beim ersten homosexuellen "Vergehen" drohen unverheirateten Männern 100 Peitschenhiebe sowie bis zu einem Jahr Gefängnis. Verheirateten droht ebenso wie "Wiederholungstätern" die Steinigung. Bei lesbischem Sex kann eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren verhängt werden.

Das jemenitische Menschenrechtsministerium in der Hauptstadt Sanaa sieht in der Strafandrohung kein Problem. Ein Sprecher erklärte unlängst, dass das Gesetz eigentlich unbedeutend sei, da es im Jemen keine Homosexuellen gebe. Allerdings berichtet die Nachrichtenagentur IPS, dass ihr Dokumente zugespielt worden seien, die beweisen, dass zwischen 2009 und 2011 mehr als 300 Männer wegen des Verdachts auf Homosexualität verhaftet worden sind. (dk)



#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.01.2014, 18:18h
  • Die ganzen Vorgänge beweisen wieder einmal, daß die arabische Halbinsel für die LGBTI-Community kein sicheres Reiseziel ist!
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#3 FuZZZynessAnonym
#4 RaffaelAnonym
#5 panzernashorn
  • 09.01.2014, 03:16h
  • Das sind einfach nur hirnkranke, zutiefst gestörte Vollidioten, Verbrecher und gewissenlose Mörder.

    Die Bestie Mensch kommt hier in vollem Umfang zum Ausbruch - erschreckend und beschämend zugleich.

    Die völlige Verblödung durch Religion fällt hier auf äußerst fruchtbaren Boden und entfaltet sich in ganzer Dimension - grauenhaft.
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#6 HugoAnonym
  • 09.01.2014, 20:29h
  • Wenn ich solche Artikel ließ, dann frag ich mich, für was gibt es diese beschissene UNO.
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#7 SilverclawEhemaliges Profil
  • 10.01.2014, 11:24h
  • Diese verfluchten Islamisten töten nicht nur Schwule, sie töten alle die nicht Islamistisch sind. Darum sage ich immer,der Islam ist die wahre irdische Bedrohung der Menschheit.
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#9 albumAnonym
  • 10.01.2014, 13:16h
  • twitter.com/reportturk/status/418015617577672704/photo/1

    Der Sohn des türkischen Ministerpräsidenten Erdoan, Necmettin Bilal Erdoan(32), bei einem Treffen mit dem saudi-arabischen Geschäftsmann Jasin al-Qadi in einem Hotel in Istanbul.

    Al-Qadi wird von interessierten Kreisen der US-Eliten beschuldigt, zu den Geldgebern für al-Qaida zu gehören.

    Die Kontakte al-Qadis zur Türkei und besonders zur Familie Erdoan reichen schon einige Jahre zurück. 2004 entdeckte das Wall Street Journal Finanztransaktionen in einem Umfang von mehr als einer Million Dollar zwischen al-Qadi und dem türkischen Frontunternehmen Maram, über das Zahlungen an Terroristen im Jemen abgewickelt wurden.
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#10 Oliver42Anonym
  • 28.03.2014, 13:08h
  • *
    www.welt.de/politik/ausland/article126302616/Vor-einer-Schla
    cht-mit-apokalyptischer-Dimension.html


    Im Zusammenhang mit dem Islam erscheint ein gutes Buch von Hamded Abdel-Samad
    "Vor einer Schlacht mit apokalyptischer Dimension".

    Und in dem Interview mit der Welt kritisiert Abdel-Samad, der selbst dem Islam angehört, wie gefährlich, radikal und faschistoid sich der heutige Islam darstellt.

    Und es ist gut, dass er dieses Buch schreibt, weil ihm kann man im Unterschied zu Sarrazin, wenn dieser den Islam kritisiert, nicht in die rechte Ecke stellen und dadurch "mundtot" machen.

    Es ist gut, dass Autoren wie Abdel-Samad hier klar aufzeigen, dass der heutige Islam faschistoid ist.

    Das dürfte dann wohl auch endlich einmal in der Ecke der Linken und Grünen dann ankommen, wenn selbst Personen wie Abdel-Samad vor dem Islam warnen.

    Meine Wette ist, dass wir hier in Deutschland auf Dauer noch mehr Salafisten erleben werden.

    Und auch gut, das Abdel-Samad sehr klar aufgezeigt hat, wie Erdogan erst sich als angeblicher Demokrat gebärdet hat und dadurch den Europäern und Linksinterlektuellen ein Märchen erzählt hat, und nun sich klar zeigt, dass er massiv antidemokratisch (Sperren von Webseiten, Errichtung von Koranschulen anstatt staatlichen Schulen, Kopftücher an den Unis, Strassenschlachten in Istanbul, usw.) ist.

    Wer glaubt, dass der Islam und die islamische Einwanderung nach Europa uns hier Vorteile bringen wird, der sieht sich getäuscht und dies zeigt das Buch von Abdel-Samad sehr gut.
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