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Der Saarländische Fußballverband (SFV) ist einer von 21 Landesverbänden des DFB

Der saarländische Landesverband der Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) hat den Chef des Saarländischen Fußballverbandes (SFV) kritisiert, weil er eine Unterzeichnung der Berliner Erkärung gegen Homophobie im Sport ablehnt.

SFV-Präsident Franz Josef Schumacher hatte in einem Interview mit der "Saarbrücker Zeitung" erklärt, der SFV sei der vergangenes Jahr initiierten Erklärung nicht beigetreten, da bereits der Deutsche Fußballverband für die Landesverbände unterzeichnet habe. Außerdem äußerte er Furcht vor finanziellen Verpflichtungen: Schließlich seien Mitglieder aufgerufen, "finanziell etwas zu tun, zum Beispiel einen Wagen beim Christopher Street Day zu unterstützen. Und das ist nicht Sache eines Fußballverbandes", so Schumacher.

Der Schwusos-Landesvorsitzende Edgar Spengler-Staub kritisierte die Zurückhaltung am Donnerstag: "Es trifft wohl zu, dass der DFB auch für die Landesverbände unterzeichnet hat. Ebenso zutreffend ist aber auch, dass dennoch einige Landesverbände die Erklärung unterzeichnet haben". So sind die Verbände aus Baden, Brandenburg, Bremen und Württemberg beigetreten.

"Die Aussage, es sei nicht Sache eines Verbands, einen Wagen beim CSD finanziell zu unterstützen, zeugt von Unkenntnis beim SFV. Der CSD ist in erster Linie eine Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender", so Spengler-Staub weiter. "Wir erwarten vom SFV und von den saarländischen Fußballvereinen, gegen Homophobie in Vereinen und in Stadien vorzugehen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Wir fordern den SFV auch auf, eine Anlaufstelle im Verband für homosexuelle Spielerinnen und Spieler einzurichten".

Anlass des Interviews der "Saarbrücker Zeitung" war das Coming-out des Ex-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger. Schumacher lobte dies als "gutes Zeichen für den deutschen Fußball" und erklärte, er hoffe, dass sich nun auch ein aktiver Spieler outen werde.(pm/dk)



#1 TimonAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.01.2014, 09:45h
  • Die Begründung des SFV-Präsidenten ist peinlich und steht auf tönernen Füßen! Sowas nenne ich einfach nur feige!
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#3 FinnAnonym