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  • 09.01.2014           51      Teilen:   |

Fundamentalismus

Pariser Fußballprofi: Gott ist gegen Homo-Paare

Artikelbild
Alex Costa hat in den vergangenen zehn Jahren für den Londoner Club FC Chelsea, den PSV Eindhoven und Paris Saint-Germain gespielt

Während die deutsche Presse über das Coming-out von Thomas Hitzlsperger debattiert, sorgt in Frankreich der homophobe Kommentar eines brasilianischen Profis für Aufregung.

Alex Costa, der Innenverteidiger des französischen Spitzenteams Paris Saint-Germain, hat in einer am Mittwoch ausgestrahlten Fernsehdokumentation erklärt, er lehne homosexuelle Beziehungen als Christ kategorisch ab. "Gott hat Adam und Eva erschaffen, nicht Adam und Yves", sagte der 31-jährige frühere brasilianische Nationalspieler in der knapp halbstündigen Dokumentation "Jésus Football Club" im französischen TV-Sender Canal+. In dem Film ging es um den Einfluss der Religion auf Fußballprofis.

Auch der ebenfalls aus Brasilien stammende frühere Paris Saint-Germain-Spieler Marcos Ceará lehnt Schwule und Lesben aus religiösen Gründen ab. Er erklärte in der Sendung: "Ich bin gegen Scheidung und Abtreibung. Ich bin auch nicht wirklich für Homosexualität."

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"Athleten Christi" im Fußballstadion

In der Dokumentation wurden insbesondere südamerikanische Fußballstars vorgestellt, die in ihrer Freizeit Werbung für eine fundamentalistische Auslegung der Bibel machen. So tritt etwa der brasilianische Superstar Kaká als Mitglied der evangelikalen Gruppe "Athelten Christi" für eine rigorose Auslegung der christlichen Lehre ein. Außerdem wird der uruguayische Nationalspieler Edinson Cavani mit den Worten "Gott ist alles" zitiert. In Südamerika, insbesondere in Brasilien, haben evangelikale Kirchen in den letzten Jahren mit Massenrekrutierungen viele neue Anhänger gewinnen können.

In der Londoner Zeitung "Guardian" nimmt auch der frisch geoutete frühere deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger zu den Aussagen von Alex Costa Stellung: "Es wird immer diese Leute geben, aber es ist schade, dass sie nicht ein bisschen mehr über das nachdenken, was sie sagen. Sie tun mir wirklich leid." (dk)

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Tags: alex, paris saint-germain, frankreich, brasilien, thomas hitzlsperger, fußball, sport
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Reaktionen zu "Pariser Fußballprofi: Gott ist gegen Homo-Paare"


 51 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
09.01.2014
15:13:46


(+16, 16 Votes)

Von sperling


ja, genau: scheidungen verbieten!

es ist echt feige, dass diese christ_innen sich mit der verurteilung der homosexualität immer nur den einen punkt rausgreifen, der ihnen selber nicht wehtut. und wo wir schon dabei sind: frauen sollten auch keinen schmuck tragen, ihr haupt im gottesdienst bedecken und generell die klappe halten.

wenn schon bekloppt christlich, dann bitte konsequent!


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#2
09.01.2014
15:40:47


(+11, 11 Votes)

Von Jadughar
Aus Hamburg
Mitglied seit 19.04.2011


Wenn schon bibeltreu d.h. mosaisch und unchristlich, dann sollte man die Todesstrafe den Zauberinnen, den Homosexuellen und allen Heterosexuellen, die eine Ehe nach den Wechseljahren der Frau aufrechterhalten und somit keinen Nachwuchs mehr produzieren können, mit den Tode bestrafen. So etwas fordert der goldgierige Massenmörder Moses, dem Gott etwas ins Gehirn geschissen hat.
Da Gott den Menschen nach seinen Ebenbild erschaffen hatte, so muß er ein Zwitter sein. Daraus folgt, Adam und Eva waren auch Zwitter! Laut Bibel ist Rippenerzeugnis Eva eine Männin und keine Frau! Sich hier auf Natürlichkeit zu berufen, daß Homosexuelle unnatürlich sind, ist abwegig, wenn man sich nach der unnatürlichen Bibel orientiert. Denn mit Gottes Hilfe wurden noch nie aus Männerrippen Männinnen produziert! Selbst bei einem Klonversuch würde das nicht funktionieren.

Die Religioten sollten mal gründlich die unsinnige und idiotische Bibel lesen. Wenn sie die Bibel immer noch nicht kapiert haben, so sollte man sie wegen menschengefährlichen kriminellen Verhaltens für immer in eine Psychiatrie wegsperren.


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#3
09.01.2014
15:46:05


(+7, 11 Votes)

Von UweBerlin
Aus Berlin
Mitglied seit 20.06.2010


Die Lehren von Jesus Christus empfehlen etwas anderes. Solche Sprüche wie von Costa erinnern eher an das Alte Testament und sind nicht mehr zeitgemäß.
Er wäre wahrscheinlich besser beim Islam aufgehoben.


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#4
09.01.2014
15:46:57


(+10, 10 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #2 von Jadughar


zwei kluge, ein gedanke!


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#5
09.01.2014
15:52:00
Via Handy


(+11, 11 Votes)

Von Jeye


"Gott hat Adam und Eva erschaffen, nicht Adam und Yves"
Ich liebe dieses "Argument". D.h. alles was nicht Adam oder Eva ist soll falsch sein? Es war ja auch Adam und nicht Mohamed, oder Jürgen, oder Thanh, oder Nelson. Soll das heißen, dass es falsch und unnatürlich ist eine andere Hautfarbe oder Herkunft zu haben. War Adam etwa Fußballer? Nein? Dann ist das bestimmt auch "unnatürlich". Bringt der Eva ja keinen Nutzen, wenn sie da zu zweit leben und der Adam nur Fußball spielen kann.
P.S.: Nicht ernst gemeint, das war nur um mich auf sein Niveau zu begeben. Aber selbst wenn man sich auf solche "Fakten" bezieht, sollte man bitte nachdenken. Hätte Gott denn Adam und Eva, Yves und Alex, Anna und Maria, Susanne (geboren Stephan),... erschaffen sollen? Also all die Vielfalt, die es gibt? Damit wäre der nette Herr Fanatiker bestimmt über fordert gewesen. Ja, eigenverantwortlich zu denken ist unangenehm, ich weiß. Lieber lehre Parolen nachplappern.


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#6
09.01.2014
16:01:46


(+11, 11 Votes)

Von Andreas


Au Backe. Da sieht man mal wieder was Religion aus Menschen machen kann.
Ich schaue mal ungläubig auf meinen Kalender. Tatsache wir schreiben das Jahr 2014 und es gibt immer noch ein paar Bekloppte, die im Mittelalter stehen geblieben sind.
Sterben die denn nie aus?!

Hallo, aufwachen, Monsieur Costa, das Mittelalter ist vorbei. Es gab mittlerweile schon die Aufklärung und in der Moderne sind wir auch schon längst. Es wird Zeit, dass Sie mal auf den aktuellen Stand der Gesellschaft kommen.
Ach übrigens: Es gibt auch keine Hexen und Zauberer mehr. Nach Ihre Logik liegt das wahrscheinlich daran, dass die Inquisition uns die Welt quasi "besenrein" übergeben hat.

Na dann, auf in die Moderne! Ich freue mich darauf, Sie im Jahre 2014 begrüßen zu dürfen!


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#7
09.01.2014
16:05:21


(+6, 10 Votes)

Von tobias
Aus bremerhaven (Bremen)
Mitglied seit 25.03.2012


ich bin christ, ich bin schwul!

habe spass an wildem sex...

doch ich weiss ganz sicher!!!! got hat mich lieb!

unabhängig von meiner sexualität bin ich einfach zu gut für diese welt!!!!!

eigenlob stinkt, ich weiss! aber wenn ich mich so umschau in der welt bin ich manchmal echt ersrocken.

...wie auch immer, ich glaube got liebt auch schwule. ...und SÜNDE is das nicht!!!!
da gibts ganz andere kaliber, grade in der kat. kirche!!!!!!!


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#8
09.01.2014
16:48:54


(+11, 11 Votes)

Von panzernashorn
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Schon wieder der nächste bekloppte Religiot!

Die können wohl nicht anders, als ihre Dummheit laut in die Welt hinauszuschreien - beschämend und lächerlich zugleich.

Immerhin sollten diese Religioten froh sein, dass Dummheit keine Schmerzen verursacht - sonst würde man sie rund um den Erdball schreien hören.


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#9
09.01.2014
16:57:28


(+9, 11 Votes)

Von dem freien Markt


Wie man sieht:

Menschenverachtende, homophobe Herabwürdigungen und Hassverbreitung dürfen ganz offen praktiziert und zur Schau gestellt werden - ohne jegliche Konsequenz.

Schwulsein muss dagegen weiterhin unsichtbar bleiben.


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#10
09.01.2014
17:11:39


(+5, 7 Votes)

Von I Ramos Garcia


der Bub verdient k-e Komentare, wenn er solchen engen Verstand besitzt, das ist nur sein Problem


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