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  • 12.01.2014           12      Teilen:   |

Vorstandswahl

Barbara Höll und Ronny Pohle neue Sprecher von DIE LINKE.queer

Artikelbild
Vier von sechs neuen Bundessprecher_innen (v.l.n.r.): Jenny Renner, Christian Piest, Jennifer Michelle Rath und Ronny Pohle (Bild: DIE LINKE.queer)

Auf ihrem Bundestreffen in Ulm hat die Bundesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer am Samstag einen neuen sechsköpfigen Sprecher_innenrat gewählt.

Prominentester Kopf im Führungsgremium der LGBT-Organisation der Linkspartei ist die ehemalige Bundestagsabgeordnete und langjährige queerpolitische Sprecherin der Linksfraktion Barbara Höll. DIe selbst heterosexuelle Politikerin, die im September 2013 wegen eines schlechten Listenplatzes den Wiedereinzug ins Parlament verpasst hatte (queer.de berichtete), setzt sich damit weiterhin aktiv für LGBT-Rechte ein.

Bundesweit bekannt ist auch der neue Bundessprecher Ronny Pohle, der bis vor einem guten Jahr noch Mitglied der CDU war. Im Dezember 2012 zerschnitt der frühere LSU-Aktivist aus Protest gegen die homofeindliche Politik der Union seinen Mitgliedsausweis und fand erst im vergangenen Jahr über die SPD den Weg zu den Sozialisten (queer.de berichtete).

Darüber hinaus wurden Jennifer Michelle Rath, Jenny Renner, Christian Piest und Peter Weinand bei der turnusmäßigen Wahl als Bundessprecher_innen bestimmt. (cw)

Links zum Thema:
» Homepage von DIE LINKE.queer
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Tags: die linke.queer, barbara höll, ronny pohle, linkspartei
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Reaktionen zu "Barbara Höll und Ronny Pohle neue Sprecher von DIE LINKE.queer"


 12 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
12.01.2014
13:54:00
Via Handy


(-6, 6 Votes)

Von Kerouacly


Und wo wird Ronny Pohle, dessen Engagement ich durchaus sehr schätze, nächstes Jahr landen? Bei der FDP?

Manchmal muss man gegen seine Partei kämpfen, um die Partei zu verändern. Anders entsteht kein Progressivismus.


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#2
12.01.2014
14:50:38


(+4, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Herzlichen Glückwunsch!


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#3
13.01.2014
00:32:14


(-5, 5 Votes)

Von Adami


Leider haben die Delegierten damit mehrheitlich dieses Mal keine glückliche Hand bewiesen bzw. der Reformer_innen-Flügel ohne Rücksicht auf Verluste (innerparteilicher Solidarität und politischem Anstand) ihre Kandidat_innen zum BSpR durchgepeitscht. Konsens sieht anders aus.

Festzuhalten ist, dass die Berliner Boys-Group um Lederer und Schatz wieder auf dieser Ebene das Ruder übernommen hat - u.a. mit einer Bundessprecherin, die in ihrem Landesverband kaum noch Vertrauen genießt und einem Kanzler-Kohl-Briefmarken-Fan (by the way - der seine 10-Jahre-währende CDU-Mitgliedschaft als Jugendsünde "ansieht") - ein überzeugendes queerpolitisches Gremium mit einem gesellschaftsverändernden Willen sieht anders aus.

Abzuwarten bleibt, ob diese Truppe u.a. einen Blick auf Landstriche jenseits der Metropolen hat und in der Lage ist (bzw. den Willen hat) auf andere inner- und außerparteilichen Kräfte zugehen und mit ihnen zusammenwirken kann.

Glücklicherweise wird so oder so queere Politik in der LINKEN auch noch auf der jeweiligen Landesebene und anderen Gruppierungen gemacht und stellt sie somit weiterhin eine bessere Alternative hinsichtlich queer, Emanzipation und Gerechtigkeit gegenüber den anderen Parteien dar.


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#4
13.01.2014
06:18:40
Via Handy


(-4, 6 Votes)

Von arne-fl


Ronny hätte als mahnendes Mitglied einer Regierungspartei sicher mehr für die Rechte erreichen können, als jetzt nach einer doch merkwürdig anmutenden Parteienwanderung. Dass die Linke das mitmacht, zeigt ihre Mediengeilheit.


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#5
13.01.2014
09:50:23
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von Martin28a
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Kerouacly


Naja wer weiß vielleicht war er von der CDU nie wirklich überzeugt und das Elternhaus hatte ihn nur geprägt


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#6
13.01.2014
10:18:17


(-2, 6 Votes)

Von Finn


Ich habe Ronny Pohle sehr geschätzt, als er aus Protest aus der Union ausgetreten ist. Aber dass er dann innerhalb von ein paar Monaten zuerst zur SPD ging und dann zur Linken, finde ich doch etwas sonderbar.

Man muss doch in der Politik so etwas wie gewisse Grundwerte haben, wo man dann auch gründlich überlegt, wo man sich politisch zuhause fühlt und nicht mal alles durchprobiert.

Ich hätte es besser gefunden, wenn er erst mal ein paar Monate überlegt hätte und erst danach entschieden hätte, wo er politisch hin will und dann auch dabei geblieben wäre und nicht schon wieder gewechselt.

Wer in wenigen Monaten 3 verschiedene Parteien durch hat, macht sich immer ein wenig unglaubwürdig und beliebig.


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#7
13.01.2014
10:46:33


(+4, 4 Votes)

Von Mikesch


Sehr schade, dass Barbara Höll nicht mehr im Bundestag ist. Warum sie einen schlechten Listenplatz bekam, ist mir immer noch ein Rätsel.
Sie hielt immer pointierte Reden und bot Steinbach & Co. jederzeit Paroli.
Solche Persönlichkeiten wie sie bräuchten wir im Parlament.
Der Wechsel von Ronny Pohle war natürlich konsequent.


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#8
13.01.2014
10:58:48


(+7, 9 Votes)
 
#9
13.01.2014
11:28:20


(+4, 4 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #7 von Mikesch


Ich finde es auch sehr schade, dass Barbara Höll nicht mehr im Bundestag ist. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum die Linkspartei ihr so einen schlechten Listenplatz gegeben hat. (Ich hatte auch mal an Partei und Fraktion geschrieben, aber keine Antwort bekommen.)

Der Rest der Linken setzt sich auch (größtenteils) gut ein, aber Frau Höll war halt immer sehr engagiert und hat einen großen Teil ihrer Zeit nur dafür geopfert. Egal wie engagiert der Rest ist, fehlt so jemand wie Frau Höll dann natürlich auch. Zumal ja auch ihre langjährige Erfahrung viel wert ist.


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#10
13.01.2014
11:31:56


(+5, 7 Votes)

Von Alex
Antwort zu Kommentar #8 von 320-311


Tolle Rede, die Herr Petzold von der Linkspartei da hält.

Er will den vielen Tausenden, die von der SPD betrogen wurden und wieder mal hingehalten werden, eine Stimme geben.

Gut auch, dass er das Wahlplakat "100% Gleichstellung" der SPD hochhält. Wir müssen immer und immer wieder die SPD an ihren Wahlbetrug erinnern...


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