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  • 13.01.2014           6      Teilen:   |

Michael Douglas und Jared Leto

Auszeichnungen für LGBT-Themen bei Golden Globes

Artikelbild
Noch mehr Lob für Michael Douglas: Nach Ansicht der Kritiker war der 69-Jährige der perfekte Liberace

Michael Douglas und Jared Leto erhielten Auszeichnungen für ihre Darstellung von LGBT-Figuren in den Filmen "Liberace" und "Dallas Buyers Club". Der schwule Schauspieler Jim Parsons ging dagegen leer aus.

Am Sonntagabend sind in Los Angeles bei der Verleihung der Golden-Globes-Awards mehrere Preise an queere Themen gegangen: So konnte der Fernsehfilm "Liberace – Zu viel des Guten ist Wundervoll" (Originaltitel "Behind the Candelabra") den Preis in der Kategorie TV-Film/Miniserie holen. In Europa war das vom Pay-TV-Kanal HBO produzierte Drama als Kinofilm verbreitet worden (queer.de berichtete). Er handelt vom ausschweifenden Leben des Glamour-Pianisten Liberace, der stets seine Homosexualität versteckt hatte.

Liberace-Darsteller Michael Douglas wurde als bester Schauspieler in der Kategorie "TV-Film/Miniserie" ausgezeichnet. Er setzte sich damit gegen Matt Damon durch, der den Liberace-Lover Scott Thorson darstellte. Außerdem schlug er unter anderem Al Pacino, der für den Fernsehfilm "Phil Specter" nominiert worden war. Douglas hatte für seine Rolle zuvor bereits den Emmy gewonnen (queer.de berichtete).

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Jared Leto besiegt Daniel Brühl

In der Kategorie "Bester Nebendarsteller in einem Kinofilm" erhielt Jared Leto für seine Darstellung einer HIV-positiven transsexuellen Frau im Film "Dallas Buyers Club" den Golden Globe. Er setzte sich unter anderem gegen den Deutschen Daniel Brühl durch, der für seine Darstellung von Niki Lauda in "Alles für den Sieg" ebenfalls nominiert worden war. Der Preis wurde in der live vom US-Fernsehen übertragenen Sendung vom zweifachen österreichisch-deutschen Oscar-Preisträger Christoph Waltz übergeben.

"Dallas Buyers" Club" basiert auf einer wahren Geschichte erzählt vom zunächst homophoben Elektriker Ron Woodroof, der 1985 positiv auf HIV gestestet wird und dem Ärzte einen Monat zum Leben geben. Das veranlasst ihn, HIV-Medikamente nach Texas zu schmuggeln, um sich selbst und anderen Positiven zu helfen. Die Rolle des Ron Woodroof hat Matthew McConaughey übernommen – er erhielt ebenfalls eine Golden-Globe-Auszeichnung als bester Hauptdarsteller in einem Drama. Dabei setzte er sich gegen Tom Hanks und Robert Redford durch. "Dallas Buyers Club" läuft in Deutschland am 6. Februar an.

Youtube | Hohe Auszeichnung für das historische Aids-Drama "Dallas Buyers Club"

Keine Auszeichnung für Jim Parsons als Dr. Sheldon Cooper

Insgesamt wurden mehr als zwei Dutzend Preise bei der 71. Verleihung der Golden Globes vergeben. Den Preis als bestes Drama erhielt der britisch-amerikanische Historienfilm "12 Years A Slave", der von Sklaverei in den USA Mitte des 19. Jahrhunderts handelt. Beste Filmkomödie wurde "American Hustle".

Bei den TV-Preisen konnte die letzte Staffel von "Breaking Bad" den Preis als bestes Drama gewinnen. Die Reihe wurde in Deutschland von Arte und RTL Nitro ausgestrahlt. Beste Komödie wurde die Fox-Sitcom "Brooklyn Nine-Nine" über New Yorker Polizisten. Sie ist bislang noch nicht in Deutschland gezeigt worden.

Leer ausgegangen ist der bereits mehrfach prämierte schwule Schauspieler Jim Parsons für seine Darstellung von Dr. Sheldon Cooper in der Sitcom "Big Bang Theory" (CBS/Pro Sieben). Er hatte den Golden Globe 2011 erhalten und wurde insgesamt drei Mal mit einem Emmy ausgezeichnet. Dieses Jahr musste er sich dem Komiker Andy Samberg von "Brooklyn Nine-Nine" geschlagen geben.

Auch der französische Lesben-Film "Blau ist eine warme Farbe", der in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" nominiert worden war, konnte keinen Preis gewinnen: Ausgezeichnet wurde stattdessen die italienisch-französische Koproduktion "La Grande Bellezza – Die große Schönheit". (dk)

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Tags: dallas buyers club, jared leto, liberace, michael douglas, jim parsons
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Reaktionen zu "Auszeichnungen für LGBT-Themen bei Golden Globes"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
13.01.2014
13:19:17
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Simon H


Schön. Wobei ich finde, dass Matt Damon auch eine Auszeichnung verdient hätte. Der hat genauso gut gespielt wie Michael Douglas.


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#2
13.01.2014
13:56:43


(-1, 3 Votes)

Von sperling


>"Darstellung einer HIV-positiven transsexuellen Frau"

inwiefern ist der typ mit dem schnauzer eine transsexuelle "frau"?


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#3
13.01.2014
14:23:18


(0, 2 Votes)

Von Christian Knuth
Antwort zu Kommentar #2 von sperling


Hier mal beide Ausgezeichneten:

Bild-Link:
Jared-Leto-and-Matthew-McConaughey-in-Dallas-Buyer
s-Club.jpg


Links Jared Leto (Trans* ohne Schnauzer), rechts Mathew McConaughey (Proll* mit Schnauze(r))


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#4
13.01.2014
14:28:27


(0, 2 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #3 von Christian Knuth


ahaa!


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#5
13.01.2014
14:46:50


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #1 von Simon H


Sehe ich auch so!


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#6
13.01.2014
15:48:11


(+2, 2 Votes)

Von Stretchingmaster
Aus Essen / Holsterhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.01.2012


Ich fand Matt Damon sogar noch besser als Michael Douglas. Seine Auf- und Ab's in dem Film hat er grandios gespielt.

Schönen Tag noch


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